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Insolvenzgläubiger sollen dank umfassender Finanzierung der katholischen Alexianer Gruppe bezahlt werden

ViaSalus stellt sich mit Alexianern neu auf

Gläubigerausschuss stimmte der Beteiligung zu – Zunächst werden die Alexianer eine 10-Prozent-Beteiligung haben – Nur eines der Krankenhäuser muss verkauft werden: Das Frankfurter St. Elisabethen-Krankenhaus

ViaSalus stellt sich mit Alexianern neu auf

Das Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach. Quelle: Katharina Kasper ViaSalus GmbH

20.05.2019 - 15:51

Dernbach. Die Katharina Kasper ViaSalus GmbH (ViaSalus) stellt sich mit Hilfe einer umfassenden Finanzierung der katholischen Alexianer Gruppe neu auf. Die Alexianer beteiligen sich als Gesellschafterin an ViaSalus und stellen dem Unternehmen zugleich umfangreiche Finanzmittel zur vollständigen Befriedigung aller Insolvenzgläubiger bereit.


Alexianer werden 10 Prozent der ViaSalus bekommen


Als Ergebnis eines mehrmonatigen Investorenprozesses hat der Gläubigerausschuss im Insolvenzverfahren der ViaSalus am 15. Mai grünes Licht für die Vertragsunterzeichnung mit den Alexianern gegeben. Danach wurden am vergangenen Freitag die erforderlichen Finanzierungs- und Beteiligungsverträge unterzeichnet, die vorsehen, dass sich die Alexianer mit einem Anteil von zunächst zehn Prozent an der ViaSalus beteiligen. Ergänzend stellen die Alexianer der ViaSalus Finanzmittel in beträchtlicher Höhe zur Verfügung, die zu einer Vollbefriedigung der ViaSalus Gläubiger führen werden. Zudem muss ViaSalus durch den Einstieg der Alexianer mit Ausnahme des Frankfurter St. Elisabethen-Krankenhauses keine Klinik verkaufen. Auch die drei Medizinischen Versorgungszentren, die 13 Seniorenzentren und alle anderen ViaSalus-Einrichtungen bleiben im Unternehmen. Über die weiteren Einzelheiten des Vertrages ist Stillschweigen vereinbart worden.

„Die Alexianer sind für ViaSalus der ideale Partner“, betont ViaSalus-Geschäftsführer Manfred Sunderhaus. „Beide Unternehmen passen in konfessioneller Prägung und unternehmerischer Ausrichtung hervorragend zusammen. Die nun getroffene Vereinbarung kann überdies der erste Schritt zur Herausbildung eines neuen katholischen Gesundheits- und Sozialkonzerns im Bereich der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper sein.“ Die Alexianer sind ein bedeutender Träger der Gesundheits- und Sozialwirtschaft mit rund 15.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als einer Mrd. Euro. Die Unternehmensgruppe betreibt zahlreiche Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitsbereich.


Weitreichende Zusammenarbeit zwischen der Alexianer und der Katharina Kasper Gruppe


„Durch die Vereinbarungen haben beide Unternehmen die Basis für eine weiterreichende Zusammenarbeit geschaffen“, bestätigt der Sprecher der Hauptgeschäftsführung der Alexianer, Andreas Barthold, der für die Alexianer die Rechtsanwälte Stephan Michels, Raimo Mertsch und Dr. Kristof Wilmes von der Kanzlei Michels/Wilmes beratend hinzuzog: „ViaSalus und Alexianer haben vereinbart, künftig eng zusammenzuarbeiten. Zudem werden beide Seiten in den kommenden Jahren die Möglichkeiten für eine weitergehende Beteiligung der Alexianer an der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper sorgfältig prüfen.“ Sunderhaus betont, dass ViaSalus in hohem Maße vom Know-how der Alexianer profitieren kann.

Grundlegende Voraussetzung für den Einstieg der Alexianer bei ViaSalus war die Neuaufstellung von ViaSalus im Zuge des seit rund vier Monaten andauernden Eigenverwaltungsverfahrens. Im Zuge dessen ist insbesondere die Krankenhaussparte umfassend restrukturiert worden. Die Geschäftsführung wurde unter dem bisherigen Geschäftsführer der Katharina Kasper Holding GmbH, Manfred Sunderhaus, gemeinsam mit dem Sanierungsgeschäftsführer Dr. Reinhard Wichels (WMC Healthcare) neu geordnet und massiv gestrafft. Zugleich hat Sunderhaus auf Grundlage des von WMC entwickelten Zukunftskonzeptes umgehend dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen eingeleitet, die bereits zu einer maßgeblich positiven Entwicklung an den Krankenhausstandorten geführt haben.


Das Klinikum Mittelmosel in Zell soll vom Gesundheitsministerium unterstützt werden


Darüber hinaus hat Wichels mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums eine Lösung für das Klinikum Mittelmosel in Zell mit den beteiligten Krankenkassen verhandelt. Dadurch ist nun eine wirtschaftlich tragfähige Fortführung des Klinikums und damit die Sicherung des Gesundheitsstandortes Zell möglich.

Mit dem Verkauf des St. Elisabethen-Krankenhauses wird zudem der Standort in Frankfurt/M. aus der ViaSalus herausgelöst. Dieser war durch die Verzögerung von Baumaßnahmen in wirtschaftliche Schieflage geraten. Der Investorenprozess für das Krankenhaus ist bereits weit fortgeschritten. Es gibt mehrere Interessenten. Mit der Unterzeichnung eines Kaufvertrages ist kurzfristig zu rechnen. Dadurch wird auch für diesen Standort eine langfristige Lösung geschaffen.


Ungewöhnlich zügige Regelung des Insolvenzverfahrens


Der am Freitag unterschriebene Vertrag ist nun zentraler Bestandteil des Insolvenzplans zur Sanierung von ViaSalus. Dieser wird in Kürze dem Insolvenzgericht vorgelegt. Anschließend stimmen die Gläubiger über die Annahme des Plans ab, sodass mit einer Beendigung des Insolvenzverfahrens bereits am 31. Juli zu rechnen ist.

„Damit kann das Insolvenzverfahren über ViaSalus nach einer Rekordzeit von nur sechs Monaten beendet werden“, unterstreicht der vom Gericht bestellte Sachwalter Dr. Rainer Eckert. „Zudem sorgt der Insolvenzplan für eine hundertprozentige Befriedigung aller Insolvenzgläubiger des insolventen Unternehmens.“ Dies gelingt in Insolvenzverfahren so gut wie nie. Eine außergewöhnliche Leistung, die alle Beteiligten gemeinsam mit großem Engagement erreicht haben“, ergänzt Manfred Sunderhaus. „Insbesondere den ViaSalus Mitarbeitern gebührt höchste Anerkennung und unser aufrichtiger Dank.“ Alle ViaSalus-Mitarbeiter wurden bereits über die Vereinbarung zwischen ViaSalus und Alexianern unterrichtet.


Wie kam es zu dieser Situation?


Die Katharina Kasper ViaSalus GmbH hatte Ende Januar 2019 eine Sanierung in Eigenverwaltung begonnen. Die Neuaufstellung von ViaSalus war aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Defizite an mehreren Krankenhausstandorten erforderlich geworden. Bei einer Restrukturierung über ein Eigenverwaltungs-Verfahren bleibt die unternehmerische Verantwortung in den Händen der Geschäftsführung. Der Gesetzgeber erlaubt dies nur in Fällen, in denen Unternehmen frühzeitig selbst tätig werden und genügend Handlungsspielraum für eine Lösung besteht. Beides war bei ViaSalus der Fall.

Als Sachwalter bestellte das Amtsgericht Dr. Rainer Eckert von der überregional tätigen Kanzlei Eckert Rechtsanwälte. Für die insolvenzrechtliche Steuerung des Eigenverwaltungsverfahrens waren und sind als Generalbevollmächtigte die Sanierungsexperten Friedemann Schade und Stefan Denkhaus von der Kanzlei BRL Boege Rohde Luebbehuesen verantwortlich.

Die Holding-Gesellschaft „Katharina Kasper Holding GmbH“ sowie die ViaSalus-Schwestergesellschaft „Katharina Kasper ViaNobis GmbH“ waren in keiner Weise von dem Sanierungsprozess betroffen. Gleiches gilt für die anderen Teile der „Dernbacher Gruppe Katharina Kasper“.

Pressemitteilung der Katharina Kasper ViaSalus GmbH

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juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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