Politik | 11.05.2019

Grüne besuchten gemeinsam mit MdB Katharina Dröge den Öko-Weinbaubetrieb Richter

Vielfältige Lebensräume für bedrohte Pflanzen- und Tierarten

Vor Ort machten sich die Grünen ein Bild vom ökologischen Weinbau. Foto: privat

Ahrweiler. Um ökologischen Weinbau in den steilen Hängen oberhalb Ahrweilers zu erleben reiste Katharina Dröge, Bundestagsabgeordnete der Grünen, aus Köln an. Der Familienbetrieb von Ökowinzer Christoph Richter und Tochter Natalie Richter baut an der Ahr die üblichen traditionellen Rebsorten an - vor allem Spätburgunder, Portugieser und Riesling, außerdem Regent als pilzwiderstandsfähige neuere Rebsorte. „Die Spritzarbeiten in unseren Weinbergen erfolgen ausschließlich mit den für Öko-Weinbau zugelassenen, weitgehend ungiftigen Spritzmitteln, unterschiedlich häufig je nach Weinberg. Gesunder Boden, Begrünung und Förderung von Nützlingen unterstützen diese Strategie“ führte Richter dazu aus. Die steilen Hänge des Ahrtals mit den Weinreben und Stützmauern begeisterten bei der Weinverköstigung ebenso wie die Qualität der Bioweine. „Ökowinzer schaffen mit blühenden grünen Untersaaten in ihren Weinbergen sowie durch Mauern, Büsche und Bäume neue vielfältige Lebensräume für oft schon bedrohte Pflanzen- und Tierarten,“ bringt es Christoph Scheuer, Kreissprecher der Grünen, auf den Punkt. Und mit jedem Schluck tragen die Konsumenten aktiv zum Umweltschutz bei - je Flasche Ökowein werden etwa zwei Quadratmeter Boden biologisch und mit viel Handarbeit gepflegt. Für MdB Katharina Dröge leisten ökologische Landwirtschaftsbetriebe wie der von Christoph Richter einen großen Beitrag zur Rettung der Artenvielfalt und sind daher besonders wertvoll. „Der Ökolandbau muss endlich besser gefördert werden, um den Sprung aus der Nische zu schaffen. Daher müssen Agrargelder vor allem Betrieben zugutekommen, die umweltverträglich arbeiten“, so das Fazit der Bundestagsabgeordneten.

Pressemitteilung des

Grünen Kreisverbandes Ahrweiler

Vor Ort machten sich die Grünen ein Bild vom ökologischen Weinbau. Foto: privat

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