Politik | 08.01.2026

Wärmeinseln: SPD fragt nach Stand der Vorbereitungen

Badinsky sieht nicht nur Feuerwehr und DRK in der Verantwortung. Foto: Svenja Budde

Mülheim-Kärlich. Wie weit ist die Stadt Mülheim-Kärlich bei der Vorbereitung dreier sogenannter Wärmeinseln?

Dieser Frage geht der SPD-Fraktionsvorsitzende Jan Badinsky mit einer Eingabe im Stadtrat nach.

Hintergrund ist eine schon länger

abrufbare Publikation der VG Weißenthurm mit dem Namen „Blackout: Stromausfall – und dann?“. Hierin werden drei städtische Anlaufstellen benannt: die Rheinlandhalle, die Kurfürstenhalle und die Bahnhofer Mehrzweckhalle.

Diese sollen der Bevölkerung bei länger andauernden Stromausfällen als beheizte Aufenthalts- und Informationsorte dienen.

„Bislang ist nicht bekannt, ob und welche vorbereitenden Maßnahmen hierzu getroffen wurden“, erklärt Badinsky. „Wie ist der aktuelle Stand und sind die Wärmeinseln tatsächlich nutzbar? Die Anlaufstellen müssen organisatorisch, personell und technisch funktionieren. Denn wer sich auf Krisen vorbereitet, gewinnt im Ernstfall wertvolle Zeit“, so Badinsky weiter.

Gerade für ältere Menschen, Familien und besonders schutzbedürftige Personen müssten Anlaufstellen kurzfristig funktionieren, damit sich Feuerwehr, DRK und Co. auf dringendere Einsätze konzentrieren können. Diese seien zum Beispiel mit der Besetzung ihrer Gerätehäuser als Notrufpunkte befasst oder müssten kurzfristig bei der Verlegung von beatmungspflichtigen oder bettlägerigen Menschen unterstützen.

Doch auch den Bürgerinnen und Bürgern rät Badinsky: „Bereiten Sie sich vorsorglich auf einen Stromausfall vor. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hält dafür eine ausgereifte Checkliste bereit. Wer sich nur eine Woche selbst helfen kann, trägt schon viel zur Beruhigung einer möglichen Lage bei.“

Pressemitteilung SPD Mülheim-Kärlich

Badinsky sieht nicht nur Feuerwehr und DRK in der Verantwortung. Foto: Svenja Budde

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