Politik | 29.10.2026, 13:40 Uhr

Wer lenkt künftig die Geschicke im VG-Rathaus?

Redaktionsgespräch im Blick: Bürgermeisterwahl in der Verbandsgemeinde Unkel 2026

Drei Kandidaten besuchten Susanne Tack zum Redaktionsgespräch in Sinzig: v.li. Korbinian Wester (CDU), Nicole Hahn (SPD) und Thomas Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen).
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VG Unkel. Am 8. November sind die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Unkel aufgerufen, an die Wahlurne zu treten. Mit Korbinian Wester (CDU), Nicole Hahn (SPD) und Thomas Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen) bewerben sich gleich drei Personen um die Nachfolge von Karsten Fehr (parteilos). Dieser ist seit dem Jahr 2012 im Amt. Zum 30. Juni 2027 geht er in den Ruhestand. Etwas früher als erwartet, denn im Juni 2027 vollendet der aktuelle Amtsinhaber sein 65. Lebensjahr.

Im Vorfeld der VG-Bürgermeisterwahl trafen sich die drei Bewerber bei BLICK aktuell mit Geschäftsführerin Susanne Tack zum Redaktionsgespräch.

Sie alle drei haben spannende und interessante Lebensläufe. Stellen Sie sich bitte selbst und Ihren beruflichen Werdegang kurz vor:

Korbinian Wester: Ich bin 31 Jahre alt, in Erpel und Orsberg aufgewachsen und wohne inzwischen in Unkel, wo ich auch in den Kindergarten und zur Schule gegangen bin. Seit meiner Jugend bin ich tief im Vereinsleben verwurzelt.

Nach dem Abitur habe ich Mathematik sowie Wirtschafts- und Finanzwissenschaften in Bonn und in St. Gallen studiert und danach einige Jahre in der Unternehmensberatung gearbeitet, wo ich mittelständische Unternehmen bis hin zu großen DAX-Konzernen bei strategischen Fragestellungen unterstützt habe. Aktuell schreibe ich eine Doktorarbeit über Investitionen auf kommunaler Ebene. Dieses Wissen möchte ich auch als Bürgermeister einbringen.

Nicole Hahn: Auch ich habe studiert, allerdings etwas ganz anderes: Archäologie in Göttingen. Als unsere Tochter zur Welt kam, habe ich gemeinsam mit meinem Mann ein IT-Unternehmen gegründet – im Bereich der Digitalisierung habe ich also ebenfalls schon gearbeitet. Wir führten die Firma bis zu unserem Umzug ins Rheinland im Jahr 2006.

Hier habe ich mich weiterhin selbstständig gemacht, allerdings im Bereich Keramik, wofür ich eine zusätzliche keramische Ausbildung absolviert habe. Ich bin gerne künstlerisch tätig, habe einen Kunstverein in Unkel gegründet und bin im Kuratorium des Willy-Brandt-Forums tätig. Für Politik habe ich mich schon immer interessiert und bin im Stadtrat aktiv. Jetzt, da die Kinder aus dem Haus sind, habe ich wieder mehr Zeit dafür.

Thomas Schmidt: Zunächst war ich rund 30 Jahre lang bei ABB in Bad Honnef als Vertriebsleiter und zwischenzeitlich als Produktmanager tätig. Vor rund vier Jahren habe ich mich entschieden, etwas Neues zu machen, und war kurzzeitig selbstständig. Ein ehemaliger Chef meinte jedoch, er brauche einen Vertriebsleiter für die Digitalisierung von Stromübertragungssystemen – das habe ich dann in den vergangenen zweieinhalb Jahren gemacht. Nach meinem erneuten Schritt in die Selbstständigkeit kam die Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen, ob ich mich für das Bürgermeisteramt bewerben möchte.

Ich lebe seit 30 Jahren in Erpel und bin dort im Kunst- und Kulturkreis tätig, wo wir das Theater im Tunnel organisieren. Meine Erfahrung als weltweit tätiger Ingenieur konnte ich bei der Herrichtung des Tunnels einbringen. Darin sehe ich auch meine Stärke: komplexe Zusammenhänge zusammenzuführen und selbst bei knappen Mitteln funktionale Lösungen zu finden.

Wie ist die aktuelle Lage der Verbandsgemeinde und was wären Ihre Schwerpunkte für eine Veränderung?

Nicole Hahn: Als Ratsmitglied bekommt man den Rechenschaftsbericht der ADD. Dabei sind schwerwiegende Dinge aufgefallen, insbesondere, dass bei den Vergaben nicht rechtssicher gearbeitet wurde. Ich habe mir gesagt: Da muss doch mehr Potenzial in der Verwaltung sein. Bei den Mitarbeitern sehe ich kein Problem – die kann man schulen, und wir beschäftigen bereits relativ gute Leute.

Wo ich Defizite sehe, ist ganz klar die Digitalisierung. Hier sind wir weit zurückgefallen. Die Gelder kann man auch effektiver für zukunftsweisende Projekte einsetzen. Klimatische Anpassungen sind mir zum Beispiel wichtig; Windkraft ist ein Thema, das wir bei uns nicht mehr durchsetzen können. Einige wichtige Zukunftsthemen sind in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden. Auch die Finanzen und damit die Gewerbesteuer sowie die Wirtschaftspolitik sind mir wichtig.

Thomas Schmidt: Der Bericht der ADD war schon ein gewisses Highlight. Als Vertriebsleiter habe ich 100 Verträge verhandelt und weiß, wie komplex das ist. Vergaben sind nun einmal an strenge Regeln gebunden; auch hier muss man sich entsprechend aufstellen, um rechtssicher zu bleiben.

Mein Hauptthema ist jedoch die Infrastruktur. Denn was wir jetzt aufbauen oder erneuern, muss für die nächsten 50 bis 100 Jahre funktionieren. Bei der kommunalen Wärmeplanung haben wir ein riesiges Aufgabenpaket, und wir müssen – ein klassisches grünes Thema – erneuerbare Energiequellen einbinden. Weitere Themen sind Klimaresilienz, Hitzeschutz und Starkregenschutz sowie die Begrünung und Entsiegelung von Flächen. Mit viel Grün in den Ortschaften bleiben diese Orte auch künftig lebenswert.

Korbinian Wester: Man muss feststellen, dass unsere Verwaltung – generell in Deutschland, aber auch bei uns in Unkel – noch nicht im Jahr 2026 angekommen ist. Gleichzeitig sind gerade in Rheinland-Pfalz die Kommunen strukturell unterfinanziert, deshalb haben auch wir ein Finanzproblem. Das sind die beiden Hauptthemen, die die Grundlage für alles Weitere bilden.

Bei der Digitalisierung müssen wir vorankommen und Prozesse vereinfachen – bei weiterhin persönlichen Ansprechpartnern. Bei den Finanzen müssen wir vor allem auf der Einnahmenseite besser werden; der große Hebel sind die Gewerbesteuereinnahmen, also die Steuerbasis verbreitern und mehr Gewerbe ansiedeln.

Außerdem möchte ich die Gebühren für Vereine und ehrenamtliche Initiativen abschaffen, damit die Menschen, die sich einsetzen, nicht zuerst zur Kasse gebeten werden. In der Verwaltung möchte ich Vereinslotsen einsetzen, die Ehrenamtlichen und Vereinen bei allen Anliegen zur Verfügung stehen, und eine Jugendvertretung einführen, um dieser Generation eine stärkere Stimme zu geben.

Wo sehen Sie im Bereich Wirtschaft und Tourismus Handlungsbedarf?

Thomas Schmidt: Ich komme aus der Wirtschaft und sage generell: Die Wirtschaft muss eigentlich für sich funktionieren. Die Politik muss nicht wahnsinnig viel dazu beitragen – wichtig sind gewisse Rahmenbedingungen und möglichst niedrige Kosten. Dann ist die Wirtschaft auch bereit zu investieren. Über die Kosten kommen wir zur Energie. Erneuerbare Energien sind für mich der Schlüssel zu einer vernünftigen und bezahlbaren Versorgung, denn die fossilen Quellen werden zunehmend unzuverlässig. Wir müssen also Photovoltaik und Windkraft stärken.

Wichtig für eine funktionierende Wirtschaft ist auch die Infrastruktur. In Erpel soll das Gewerbegebiet Hinterheide entwickelt werden. Ich stehe dazu, dass es entsteht – mir gefällt zwar nicht, wo, denn es ist ein landschaftlich schönes Gebiet, aber im Tal stehen uns keine anderen Flächen zur Verfügung.

Beim Tourismus bin ich ein großer Fan der Fußgängerbrücke zwischen Remagen und Erpel – für mich ein Highlightprojekt. Es ist teuer und muss genau geplant werden, auch mit Blick auf die Blaulichtfamilie. Wenn wir es kommunal und über europäische Mittel nicht hinbekommen, würde ich sogar private Geldquellen nutzen. Die Brücke ist ein visionärer Ansatz mit integrativem Charakter, der dem Tourismus erheblichen Aufwind verleihen könnte.

Korbinian Wester: Die finanzielle Lage ist die wichtigste Grundlage für die Kommunalpolitik, und auf der Einnahmenseite ist die Gewerbesteuer der große Hebel. Erstens müssen wir das bestehende Gewerbe stärken. Dazu möchte ich gemeinsam mit den Unternehmen, den Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde eine Wirtschaftsstrategie entwickeln: Wo wollen wir mittel- und langfristig mit unserer lokalen Wirtschaft hin? Außerdem möchte ich ein Unternehmerforum gründen, in dem sich Verwaltung, Politik und Unternehmer regelmäßig austauschen und besprechen, was die Unternehmen von der lokalen Politik benötigen. Dazu möchte ich eine jährliche Ausbildungs- und Gewerbemesse veranstalten, die die Unternehmen sichtbarer macht und mit jungen Menschen oder Arbeitssuchenden zusammenbringt.

Wir müssen zudem mehr Gewerbe ansiedeln. Das Gewerbegebiet Hinterheide in Erpel kann Gewerbesteuereinnahmen bringen, die der Ortsgemeinde wie der Verbandsgemeinde zugutekommen. Dafür brauchen wir ein attraktives Standortmarketing. Der Tourismus ist für die vier Ortsgemeinden unterschiedlich wichtig. Trotzdem brauchen wir eine übergreifende Strategie und müssen regional denken – über Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg und stets in Zusammenarbeit mit dem Landkreis.

Nicole Hahn: Ich habe früh damit begonnen, die Unternehmen in unserer Verbandsgemeinde zu besuchen – vom Kleinunternehmer bis zur großen Firma. Überall hörte ich, dass sich im schulischen Bereich einiges verändert hat. Ausbildungsleiter erklärten: Früher hat ein Auszubildender richtig gekehrt, wenn man ihm einen Besen in die Hand gab; heute kommen viele Kinder aus Haushalten, in denen sie nicht mehr ausreichend auf alltägliche Dinge vorbereitet werden. Woran liegt das? Wir lassen uns sehr leicht ablenken – ein Stichwort ist das Handy.

Tatsächlich haben nur wenige Jugendliche aus unserer Realschule plus eine Ausbildung begonnen, deshalb braucht es neue Strukturen. Inzwischen gibt es dort eine neue Leitung, die Kinder unterschiedlicher Herkunft besser auf das Berufsleben vorbereiten will. Auf Verwaltungsebene fehlt mir eine ausreichende Verzahnung zwischen Betrieben, Verwaltung, Menschen und Schulen.

Der Tourismus ist mir sehr wichtig; ohne das Ehrenamt hätten wir hier viele Lücken. Wir haben funktionierende Geschichts- und Kunstvereine sowie Gaststätten, aber nur noch sehr wenige Hotels. Hier sehe ich Handlungsbedarf: Wo müssen wir die Infrastruktur ausbauen, um Übernachtungsgästen mehr zu bieten? Wir brauchen ein Konzept und müssen entlang der Rheinschiene stärker mit unseren Nachbarn zusammenarbeiten – teilweise tun wir das bereits, etwa im Siebengebirge, aber das reicht nicht aus.

Wie ist die Verwaltung der Verbandsgemeinde Ihrer Meinung nach aktuell aufgestellt?

Korbinian Wester: Wie schon erwähnt, ist unsere Verwaltung auch in der Verbandsgemeinde Unkel noch nicht im Jahr 2026 angekommen. Ich möchte, dass jemand, der einen Antrag sucht, diesen erstens leicht auf der Website findet, zweitens verständlich erfährt, was er ausfüllen muss, welche Unterlagen er braucht und wofür der Antrag nötig ist, und ihn drittens möglichst von zu Hause aus digital stellen kann. Das bedeutet nicht, ein PDF auszufüllen, auszudrucken, zu unterschreiben, wieder einzuscannen und per E-Mail zu schicken, sondern einen durchgehend digitalen Prozess.

Wer sich mit Digitalisierung nicht so gut auskennt, sollte trotzdem weiterhin persönliche Ansprechpartner haben. Wichtig ist mir, dass wir diese Veränderungen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umsetzen. Ein weiterer Punkt ist das Homeoffice, das bisher nur vereinzelt ermöglicht wird.

Zugleich möchte ich die Verwaltung näher an die Menschen bringen: mit einer zentralen Anlaufstelle samt zentraler Telefonnummer und E-Mail-Adresse, über die man Anliegen melden kann – etwa eine kaputte Straßenlaterne oder illegale Müllablagerung –, die dann zentral erfasst und an die zuständige Stelle weitergeleitet werden. Darüber hinaus möchte ich gemeinsame Bürgersprechstunden einrichten, bei denen in jeder Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde- und der jeweilige Ortsbürgermeister teilnehmen, damit niemand von einer Stelle zur nächsten geschickt wird.

Nicole Hahn: Beim Stichwort Digitalisierung müssen wir das Onlinezugangsgesetz umsetzen. Dazu hatte ich kürzlich unseren Digitalisierungsstaatssekretär Dr. Fedor Rose eingeladen – ein interessanter Austausch. Wir müssen nicht alles selbst programmieren, sondern können von dem profitieren, was andere bereits entwickelt haben. Wichtig ist, sich an das Land zu wenden; Dr. Rose hat eine Art schnelle Eingreiftruppe erwähnt und zugesagt, dass wir zumindest bei der Beratung Unterstützung erhalten. Dabei müssen wir auch über die Kosten sprechen: Wir können nicht aus dem Vollen schöpfen, sondern müssen auf Lösungen setzen, die auf Landesebene bereits eingeführt wurden.

Wir haben unser Rechenzentrum sogar nach Nordrhein-Westfalen ausgegliedert – das hat mich erstaunt. Hier sollte die Verwaltung wieder stärker den Weg zum Land suchen; diesen Austausch zu intensivieren, ist sehr wichtig – für die Digitalisierung wie für die Wirtschaftlichkeit.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können immer nur so gut arbeiten, wie es die Voraussetzungen erlauben. Homeoffice ist schön, aber wenn ich in die Verwaltung gehe, möchte ich dort einen ansprechbaren Menschen haben. Wir müssen die Mitarbeiter in die Zukunft führen; es ist bereits viel passiert, allerdings nicht unbedingt in den richtigen Bereichen.

Thomas Schmidt: Homeoffice-Möglichkeiten und rechtssichere Zugänge zu schaffen, sind für mich wichtige Themen – schließlich soll man überall auf die Informationen zugreifen können, wenn man sie braucht. Ich habe schon einmal ein Digitalisierungsprojekt mit Schwerpunkt Prozessoptimierung geleitet; wichtig ist dabei die Analyse. Wir müssen integriert arbeiten und den Informationsaustausch unter Berücksichtigung der Zugriffsrechte optimieren. In Unkel werden derzeit Dokumentenmanagementsysteme eingeführt – die ersten Schritte sind gemacht, allerdings ist die Geschwindigkeit noch verbesserungswürdig.

Beim Personal haben wir einen guten Ruf: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ansprechbar und hilfsbereit und gehen auch einmal über ihre Aufgaben hinaus. Das hört man auch im Haustürwahlkampf – hier wird kein großes Defizit gesehen. Ich habe seit 24 Jahren Personalverantwortung und zuletzt mit einem weltweit verstreuten Team von sieben Mitarbeitern gearbeitet, daher weiß ich, wie komplex Führung ist. Es gibt Bewertungsschemata, aber wichtig ist auch, dass es menschlich funktioniert. Wir haben eine relativ hohe Fluktuationsrate – da muss man aufpassen, wie wir das in den Griff bekommen.

Wie sieht die Verbandsgemeinde nach 8 Jahren unter Ihrer Führung aus? Was ist Ihre Vision für diese Amtszeit?

Thomas Schmidt: Meine Vision ist, dass sich Menschen auf öffentlichen Plätzen unter Bäumen und im Grünen bewegen und glücklich sind, weil sie in der Verbandsgemeinde Unkel leben können, wo das Leben nachhaltiger und lebenswerter ist – natürlich auch, weil wir ein starkes Ehrenamt und eine leistungsfähige Verwaltung haben.

Nicole Hahn: Ich würde gerne nach einer Amtsperiode sagen können, dass unsere Verbandsgemeinde digital in der Zukunft angekommen ist – bei den Bürgerdiensten wie in der Verwaltung. Wichtig ist mir auch, dass wir wirtschaftlich gut aufgestellt sind, sodass alle Menschen gerne in der VG leben, und ebenso bezahlbarer Wohnraum.

Korbinian Wester: Ich wünsche mir eine bessere finanzielle Situation durch eine starke Wirtschaft und damit mehr Geld für Infrastruktur, Kitas, Schulen und öffentliche Plätze. Auch eine Verwaltung, die zum Ermöglicher wird, weil sie näher bei den Menschen und digitaler ist. Und ich wünsche mir viele Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen und dabei unterstützt werden, sowie Menschen, die sich sicher fühlen, weil wir einen starken Brand- und Katastrophenschutz haben.

KH

Drei Kandidaten besuchten Susanne Tack zum Redaktionsgespräch in Sinzig: v.li. Korbinian Wester (CDU), Nicole Hahn (SPD) und Thomas Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: KH

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