Politik | 18.04.2019

Ergebnisse zur Feldstärkenmessung in Wallersheim im Bereich der Grundschule liegen vor

Werte liegen um den Faktor 1000 unter den Grenzwerten

Wallersheim. Im August 2018 beantragte die CDU Fraktion eine Feldmessung gem. § 5 der 26. BImSchV im Bereich der Hochspannungsleitungen, entlang der geplanten Ultranet-Strecke im Koblenzer Stadtgebiet, durchzuführen. Die vorläufigen Ergebnisse dieser Messung liegen auf Nachfrage von Ratsherr Ernst Knopp (CDU), nun vor. Diese müssen zwar noch teilweise mit Daten über die Auslastung der Leitung zum Zeitpunkt der Messung vom Landesamt für Umwelt angepasst werden. Aber auch ohne die ausstehende Anpassung sind die vorliegenden Messergebnisse nach Meinung der Verwaltung bereits aussagekräftig.

Die Messung an der bestehenden 380kV-Wechselstromleitung im Bereich der Grundschule Wallersheim wurden Mitte Februar durchgeführt. Die auf dem Schulhof der Grundschule Wallersheim gemessene elektrische Feldstärke lag bei ca. 7 V/m (Volt je Meter). In zwei Klassenräumen wurde eine noch geringere elektrische Feldstärke von ca. 2,5 V/m gemessen. Der Grenzwert für elektrische Felder liegt indes bei 5.000 V/m. Die reale Belastung durch elektrische Felder liegt im Bereich der Grundschule somit um ca. den Faktor Tausend unter dem Grenzwert.

Auch die Messung zur magnetischen Feldstärke hat zum o.g, Zeitpunkt stattgefunden. Auf dem Schulhof wurde eine magnetische Feldstärke von ca. 0,1MikroTesla gemessen. In den Klassenräumen variierte der Wert der magnetischen Feldstärke, bauartbedingt, zwischen 0,04 und 0,15MikroTesla. Der Grenzwert für magnetische Felder liegt in Deutschland zwischen 100Mikrotesla (Vorsorgewert in der Verwaltungsvorschrift zur Bundesimmissionsschutzverordnung) und 200 Mikrotesla (Grenzwert in der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung). Daher kann man auch für das magnetische Feld die Aussage treffen, dass die reale Belastung ca. um den Faktor Tausend unter dem Grenzwert liegt.

„Nun liegen uns endlich belastbare Zahlen zur elektrischen und magnetischen Feldstärke an unserer Grundschule vor, die wir im Falle der Hybridnutzung der Masten dort mit Gleichstrom, als Vergleichsgrundlage heranziehen können!“, so Ratsherr Ernst Knopp, der die Messung im Rat für die CDU Fraktion, beantragte.

Pressemitteilung der

CDU Wallersheim

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