Politik | 19.04.2019, 17:09 Uhr

Ergebnisse zur Feldstärkenmessung in Wallersheim im Bereich der Grundschule liegen vor

Werte liegen um den Faktor 1000 unter den Grenzwerten

Wallersheim. Im August 2018 beantragte die CDU Fraktion eine Feldmessung gem. § 5 der 26. BImSchV im Bereich der Hochspannungsleitungen, entlang der geplanten Ultranet-Strecke im Koblenzer Stadtgebiet, durchzuführen. Die vorläufigen Ergebnisse dieser Messung liegen auf Nachfrage von Ratsherr Ernst Knopp (CDU), nun vor. Diese müssen zwar noch teilweise mit Daten über die Auslastung der Leitung zum Zeitpunkt der Messung vom Landesamt für Umwelt angepasst werden. Aber auch ohne die ausstehende Anpassung sind die vorliegenden Messergebnisse nach Meinung der Verwaltung bereits aussagekräftig.

Die Messung an der bestehenden 380kV-Wechselstromleitung im Bereich der Grundschule Wallersheim wurden Mitte Februar durchgeführt. Die auf dem Schulhof der Grundschule Wallersheim gemessene elektrische Feldstärke lag bei ca. 7 V/m (Volt je Meter). In zwei Klassenräumen wurde eine noch geringere elektrische Feldstärke von ca. 2,5 V/m gemessen. Der Grenzwert für elektrische Felder liegt indes bei 5.000 V/m. Die reale Belastung durch elektrische Felder liegt im Bereich der Grundschule somit um ca. den Faktor Tausend unter dem Grenzwert.

Auch die Messung zur magnetischen Feldstärke hat zum o.g, Zeitpunkt stattgefunden. Auf dem Schulhof wurde eine magnetische Feldstärke von ca. 0,1MikroTesla gemessen. In den Klassenräumen variierte der Wert der magnetischen Feldstärke, bauartbedingt, zwischen 0,04 und 0,15MikroTesla. Der Grenzwert für magnetische Felder liegt in Deutschland zwischen 100Mikrotesla (Vorsorgewert in der Verwaltungsvorschrift zur Bundesimmissionsschutzverordnung) und 200 Mikrotesla (Grenzwert in der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung). Daher kann man auch für das magnetische Feld die Aussage treffen, dass die reale Belastung ca. um den Faktor Tausend unter dem Grenzwert liegt.

„Nun liegen uns endlich belastbare Zahlen zur elektrischen und magnetischen Feldstärke an unserer Grundschule vor, die wir im Falle der Hybridnutzung der Masten dort mit Gleichstrom, als Vergleichsgrundlage heranziehen können!“, so Ratsherr Ernst Knopp, der die Messung im Rat für die CDU Fraktion, beantragte.

Pressemitteilung der

CDU Wallersheim

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die Ahrtal-Werke legten dem Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler für 2025 eine Jahresbilanz von 85,4 Millionen Euro vor.  Foto: GS
130

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Ahrtal-Werke um die Geschäftsführung mit Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz sind weiter auf gutem Kurs. Daher folgte der Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler am Montagabend dem Aufsichtsrat des kommunalen Energieversorgers und stimmte dem vorgelegten Jahresabschluss 2025 einstimmig zu. Das Gremium beauftragte Bürgermeister Pascal Rowald, in der Gesellschafterversammlung dem Jahresabschluss der Ahrtal-Werke für das 2025 zuzustimmen und den Aufsichtsrat zu entlasten.

Weiterlesen

Die Einrichtung einer IGS an der Regionalen Schule Brohltal wurde bereits im März vom Kreistag abgelehnt. Jetzt scheiterte auch ein FWG-Antrag auf eine neue neutrale Untersuchung der Schülerzahlen im Kreis Ahrweiler.  Foto: GS
137

Kreis Ahrweiler. Im März hat der Kreistag von Ahrweiler den Antrag der Freien Wähler auf Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) an der Regionalen Schule Brohltal in Niederzissen abgelehnt. Dies unter anderem mit der Begründung des beratenden „biRegio“-Planungsbüros in schulpolitischen Entscheidungen, dass „eine „IGS Niederzissen die IGS Remagen empfindlich tangieren würde“.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606  / Kampagne Rheinschiene, KW 30-51
Martinsmarkt Adendorf
Angebot Goldener Werbeherbst
Kfm. Verwaltungsleitung
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
859

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
316

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen

Karate Dojo Kitai Dieblich
203

Dieblich. Am 25. Oktober 2026 stand beim Karate Dojo Kitai aus Dieblich nicht nur der Sport im Mittelpunkt, sondern vor allem der gute Zweck. Unter dem Motto „100 Kata“ stellten sich rund 50 bis 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene einer besonderen sportlichen Herausforderung. Gleichzeitig wurden Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

Von Jens Mentges aus Koblenz

Weiterlesen