Politik | 04.11.2025

Martin Göddertz (FDP) kandidiert für den Landtag

„Wir müssen mit schnellen Entscheidungen wieder ins Machen kommen“

Christina Steinhausen gehörte zu den ersten Gratulantinnen des einstimmig gewählten Landtagskandidaten Martin Göddertz aus der Grafschaft.  Foto: Berthold Phiesel

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Freien Demokraten im Wahlkreis 14 (Bad Neuenahr-Ahrweiler, Adenau, Altenahr und Grafschaft) haben Martin Göddertz als Kandidaten für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz nominiert. In einer vom FDP-Kreisvorsitzenden Ulrich van Bebber geleiteten Wahlversammlung wählten die FDP-Mitglieder den 49-jährigen IT-Leiter einstimmig.

„Wir freuen uns, mit Martin Göddertz einen bodenständigen, kompetenten und in der Region fest verwurzelten Kandidaten zu nominieren“, erklärte van Bebber. „Er kennt die Herausforderungen vor Ort, ist tief in der kommunalen Arbeit verankert und steht gleichzeitig beruflich wie familiär mitten im Leben.“

Der verheiratete Vater von 3 Söhnen und gebürtige Grafschafter engagiert sich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik – unter anderem als Ortsvorsteher von Holzweiler, Esch und Alteheck – und bringt als Feuerwehrmann und Kreisausbilder wertvolle Praxiserfahrung aus dem Bevölkerungsschutz mit.

„Ich bin seit 1994 Mitglied der Feuerwehr, bilde im Kreis unsere Einsatzkräfte aus und arbeite seit der Flut 2021 in der Technischen Einsatzleitung (TEL) mit“, berichtet Göddertz. „In Rheinland-Pfalz wird Katastrophenschutz größtenteils vom Ehrenamt getragen, unterstützt durch hauptamtliche Kräfte. Damit er zuverlässig funktioniert, brauchen unsere Ehrenamtlichen gute Ausbildung, moderne Ausrüstung, ausreichende Unterbringung und durchdachte Strukturen. Hier hat das Land noch Luft nach oben, um unsere Einsatzkräfte optimal zu unterstützen.“ Ein zentraler Schwerpunkt seiner Kandidatur ist der Abbau überbordender Bürokratie, die aus seiner Sicht zu einer echten Fortschrittsbremse geworden ist: „Viele Verfahren ziehen sich über Jahre, weil gut gemeinte Beteiligungen, Abstimmungen und Vorschriften sich immer weiter aufschaukeln. Bis eine Entscheidung fällt, haben sich die Grundbedingungen oft schon verändert – und alles beginnt von vorne. So verlieren wir Zeit, Geld und Motivation. Wir müssen den Mut haben, wieder zu entscheiden und umzusetzen, statt ewig zu planen.“

Darüber hinaus setzt Göddertz auf eine echte Digitalisierung der Verwaltung: „Ob Feuerwehr, Schule, Unternehmen oder Rathaus – digitale Strukturen sparen Zeit, schaffen Transparenz und stärken das Vertrauen in den Staat. Verwaltung muss Dienstleister sein – schnell, verständlich und bürgernah.“

Mit seiner Erfahrung als Fraktionsvorsitzender der FDP im Gemeinderat Grafschaft bringt Göddertz Bodenhaftung und Pragmatismus mit: „Ich sehe jeden Tag, wie engagiert unsere Bürgerinnen und Bürger in den Dörfern anpacken – und wie oft sie durch Bürokratie gebremst werden. Ich will, dass Rheinland-Pfalz wieder handlungsfähig wird: mit klaren Entscheidungen, kurzen Wegen und Vertrauen in die Menschen, die Verantwortung übernehmen.“

Pressemitteilung

FDP im Wahlkreis 14

Christina Steinhausen gehörte zu den ersten Gratulantinnen des einstimmig gewählten Landtagskandidaten Martin Göddertz aus der Grafschaft. Foto: Berthold Phiesel

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