Rat der Ortsgemeinde Puderbach konstituiert sich
Kurt Nies offiziell verabschiedet
Ortsbürgermeister stellte sich nach 25 Jahren nicht mehr zur Wahl - Manfred Pees ist der Nachfolger
Puderbach. Der neu gewählte Rat der Ortsgemeinde Puderbach hat sich konstituiert. Kurt Nies war 25 Jahre lang Bürgermeister. Er eröffnete die Sitzung und übergab die Amtsgeschäfte an seinen gewählten Nachfolger Manfred Pees (CDU). Nies war nicht mehr zur Wiederwahl angetreten.
Die Wahl der Beigeordneten verlief ohne Probleme, es gab augenscheinlich im Vorfeld schon Absprachen. Erster Beigeordneter wurde mit 15 Ja-Stimmen und einer Enthaltung Hans-Peter Schmidt von der SPD. Das gleiche Ergebnis erzielte der bisherige Beigeordnete Wolfgang Velten (FWG). Weiterer Beigeordneter wurde Hermann-Josef Jordan (CDU) mit 13 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und einer Nein-Stimme. Verbandsbürgermeister Volker Mendel gratulierte den Mandatsträgern und bot eine offene Zusammenarbeit mit der Verwaltung an.
Hartwig Kaulbach dankte im Namen des gesamten Rates Kurt Nies für seine 25-jährige Ortsbürgermeister-Tätigkeit: „Er war ein sehr aktiver Bürgermeister, der ständig in der Gemeinde unterwegs war. Mit den Menschen in der Gemeinde ist er sehr verwoben. Viel Mühe hat er sich mit der Gestaltung des Friedhofes gemacht. Er trägt seine persönliche Handschrift. Genauso ist es auch mit der Ortsmitte. Er verfolgte hartnäckig seine Ziele. Kurt Nies hat der Kommunalpolitik in Puderbach ein eigenes Gesicht gegeben.“ Der scheidende Bürgermeister Nies dankte für die Worte und die überreichten Geschenke. „Ich hatte mich schon 2009 entschieden, dass es meine letzte Amtsperiode sein wird. Rückschauend gab es gute, weniger gute, schlechte und miserable Momente“, so Nies. Er ließ die Eckpunkte seines Wirkens, wie zum Beispiel den „Alten Bahnhof“ oder den Bau des Seniorenzentrums, noch einmal Revue passieren. „Ich bin mit meiner Arbeit am Ende meiner Amtszeit zufrieden“, resümierte Nies. Alle Bürger könne man sowieso nie zufriedenstellen. „Wer nach allen Seiten offen ist, der ist nicht ganz dicht“, verkündete Nies unter dem Gelächter der Anwesenden. Abschließend wünschte er seinem Nachfolger eine glückliche Hand bei seinen Amtsgeschäften.
Der neue Mann, Manfred Pees, umriss in Anwesenheit von vielen Zuhörern die Eckpunkte seines künftigen Wirkens. So will er mit den Beigeordneten und allen Ratsmitgliedern eng zusammenarbeiten, die Fertigstellung der Ortsmitte vollenden, das Verkehrschaos in der Ortsmitte beseitigen, die künftige Nutzung des Gemeinschaftshauses neu definieren und die Attraktivität des Ortes für junge Familien erhöhen. „Die Ziele werde ich nicht vollständig und schon gar nicht alleine erreichen“, meinte er selbstkritisch. Eins war Pees wichtig, und darauf legt er Wert: „Ich werde nicht polarisieren und keine altmodische Parteipolitik verfolgen.“
Hartwig Kaulbach (2. v. l.) dankte im Namen des Rates mit einem Geschenk.
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf
Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.
Weiterlesen
Zum Tod von Mario Adorf
Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt Mario Adorf als Weltstar mit rheinland-pfälzischen Wurzeln
Mit großer Betroffenheit und Trauer hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf den Tod des Schauspielers und Trägers der Carl-Zuckmayer-Medaille, Mario Adorf, reagiert. „Mario Adorf war ein Ausnahmeschauspieler und Weltstar, der seiner Heimatstadt Mayen und dem Land Rheinland-Pfalz stets eng verbunden blieb.
Weiterlesen
VR Bank RheinAhrEifel eG unterstützt traditionsreichen Linzer Klapperlauf seit über 40 Jahren
Gelebte Tradition und Gemeinschaft - Klapperlauf in Linz
Linz. Der Klapperlauf in Linz am Rhein ist weit mehr als ein Brauch – er ist gelebte Tradition, Gemeinschaft und ein eindrucksvolles Zeichen regionaler Verbundenheit. Die VR Bank RheinAhrEifel eG begleitet dieses besondere Ereignis bereits seit über 40 Jahren als verlässlicher Partner und Förderer.
Weiterlesen
