Allgemeine Berichte | 03.09.2015

Start zum ältesten Winzerfest Deutschlands

Mit Freude gemeinsam feiern

Mit Freude gemeinsam feiern

Winningen. Das traditionelle Moselfest in Winningen gehört mit Sicherheit in die Kategorie „besonders“. Nicht nur, dass es das älteste Winzerfest Deutschlands ist, es bietet auch jedes Jahr an zehn Tagen ein ausgeklügeltes Unterhaltungsprogramm mit großer Vielfalt. Für das Gelingen des bunten Treibens rund um den Weinhexbrunnen sorgen zahlreiche Winninger Bürgerinnen und Bürger aus den Vereinen, der Winzerschaft, der Gastronomie und der Gemeinde sowie die Touristik Winningen. Die organisiert das Moselfest. Zu den Höhepunkten der Festtage zählt der Winzerzug, der durch die historischen Gassen des malerischen Ortes zieht. Auch diesmal präsentierten sich die Jungwinzer und Schröterzunft, die Winzer-, Trachten- und Tanzgruppe, als Gäste die Lehmer Razejunge und die Weinmajestäten den Zuschauern am Straßenrand. Musikalisch wurden sie von der Winzerkapelle und dem Trommler- und Pfeiffer-Corps begleitet. Ihr Ziel war der Weinhexbrunnen, an dem sich schon eine große Zahl von Schaulustigen versammelt hatte. Dort machte der Musikverein Pommern Stimmung. An den Weinständen rundherum gab es Winninger Riesling, Qualitätswein und ausgesuchte Spitzenweine. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Unter diesen angenehmen Umständen fiel das Feiern leicht. Dicht gedrängt erwarteten die Gäste den fröhlichen Umzug, den die Winzer-, Trachten- und Tanzgruppe mit temperamentvollen Tanzeinlagen würzte. Am Weinhexbrunnen angekommen, stieg der Vorsitzende der Touristik Winningen, Andreas Lang, auf den Brunnenrand, von wo aus er den ganzen Platz überblicken konnte. Auch die Weinmajestäten, die liebliche Weinkönigin Sophia  mit der zauberhaften Weinhex Selina erklommen den Brunnen. Als Gast mit dabei: die Stadtweinkönigin aus Traben-Trarbach, Lea I. Andreas Lang begrüßte die große Gästeschar und wünschte viel Spaß beim Moselfest. Dem schlossen sich die Weinmajestäten an: „Es ist uns eine Freude, gemeinsam mit ihnen das Moselfest zu feiern.“ Besonders ist in Winningen auch, dass es eine Weinhex gibt. Die zierliche Selina Fach verkörpert diese perfekt. Mit einem Augenzwinkern wird die Sage von der Weinhex erzählt, bei der es sich um ein zänkisches Weib gehandelt haben soll, das sich unerlaubt am besten Wein ihres Mannes labte. Sie wurde erwischt, geschlagen und als „Hex“ aus dem Ort verbannt. Und weil ihre Tat im Sinne von Emanzipation und als kühn verstanden wird, repräsentiert diese die Winninger Weinhex, aber heute ist sie jung und frisch. Das weibliche Geschlecht profitiert von der damaligen hexischen Kühnheit, denn was früher verboten war, ist heute selbstverständlich: dass Frauen wie Männer  Wein genießen können, ohne ihn stehlen zu müssen. Und Winningen hat einen Spitzenhexenwein: „Er wächst am schönen Moselstrand und ist bekannt im ganzen Land, das ist das blumige Gewächs, das ist in Winningen die „Hex“ (Auszug aus dem Lied der Winninger Weinhex).

Den und andere Weine ließen sich die Besucherinnen und Besucher des Moselfestes schmecken, bei bester Stimmung wurde fröhlich und ausgiebig gefeiert. Für die kommenden Tage hatte in Winningen der Weingott Bacchus die Herrschaft übernommen, denn: „Wer niemals vom Saft der Reben, ‘nen kleinen Zacken am Ohr, wer immer nüchtern im Leben, der ist doch wahrhaftig ein Tor.“ 

Mit Freude gemeinsam feiern
Mit Freude gemeinsam feiern

Mit Freude gemeinsam feiern

Der Nachwuchs gehört in Winningen ganz einfach dazu. Hierzu gibt es einen Filmbeitrag auf /www.blick-aktuell.tv Viel Spaß beim anschauen! Mit Freude gemeinsam feiern: Das war das Anliegen der Weinkönigin Sophia und der Weinhex Selina.

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