Lokalsport | 01.09.2014, 13:58 Uhr

Lauftreff SV Westum beim Panoramalauf in Altenahr am Start

Einzigartige Laufstrecke

Die Westumer Lauftreffler stellten sich der Herausforderung des Panoramalaufs rund um die Burg Are. privat
77

Altenahr. Bereits zum vierten Mal fand am letzten Samstag der Panoramalauf rund um die Burg Are statt. Start und Ziel waren an der oberhalb Altenahr gelegenen Martinshütte. Bei idealen Lauf- und Wetterbedingungen starteten um 9.30 Uhr die Läufer zu dem anspruchsvollen Rundkurs mit längeren bergauf und bergab Passagen rund um Altenahr über 16 Kilometer mit circa 420 Höhenmetern, über 33 Kilometer mit knapp 1000 Höhenmetern, und zu der einzigen Ultralaufstrecke im Kreis Ahrweiler, die mit 47 Kilometern Länge und rund 1400 Höhenmetern einen schon fast alpinen Schwierigkeitsgrad aufweist. Nach einer kurzen und aussichtsreichen 700-m-Runde um die Hütte führte die Strecke alsbald auf den Rotweinwanderweg, wo oberhalb von Reimerzhoven die erste Streckenteilung erfolgte. Für die Läufer des K16 ging es mit herrlicher Aussicht Richtung Ahrtal, für das übrige Feld K33 und K47 hoch über die Weinberge nach Mayschoß. Von dort ging es weiter über den Schwedenkopf bis oberhalb von Dernau. Die Teilnehmer des K47 liefen dann später über eine Schleife zur Saffenburg und schließlich zu einem anspruchvollen Aufstieg aus dem Langfigtal hoch zum Dach des Ahrgebirges, dem Steinerberg. Unter den über 200 Teilnehmern des K16, K33 und K47 waren auch elf Sportler vom Lauftreff aus Westum.

Als Gesamtsechster ins Ziel

Als Gesamtsechster erreichte Dirk Gimnig das Ziel über die 16 Kilometer in 1:13:26 Stunde. Dicht hintereinander folgten Helge Höck, 1:31:32, Günter Schneider, 1:32:27 und Klaus Blüher in 1:32:49 Stunde. Nicole, 1:50:07 Stunde und Lars Breuer, 2:02:07 Stunden, nutzten diesen Wettkampf als Trainingslauf für den bevorstehenden Halbmarathon in Köln. Ebenfalls meisterte Christiane Gassen die anspruchsvolle Strecke, diesmal sturzfrei, in 2:05:19 Stunden. Die Strecke über die 33 Kilometer absolvierte Sylva Kohl in 3:38:32 Stunden und belegte unter den 49 Teilnehmern Platz 28. Die Königsdisziplin über die 47 Kilometer bewältigten drei weitere Lauftreffler. In einer hervorragenden Zeit von 4:39:04 Stunden kam Erwin Wagner als Gesamtvierter ins Ziel. Toll platzierten sich auch Pirmin Braun, 5:08:54 und Jürgen Kohl, 5:57:14 Stunden. Die Selbstläufer aus Altenahr um Eule Frings hatten wieder einmal für optimale Bedingungen geschaffen. Zum Abschluss konnte in vertrauter Läuferatmosphäre bei Kaffee, Kuchen und Gegrilltem an der Martinshütte der Lauf analysiert werden.

Die Westumer Lauftreffler stellten sich der Herausforderung des Panoramalaufs rund um die Burg Are. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Imageanzeige
Anzeige Shi Service Wochen
Titelanzeige
Anzeige unterer Rücken
Stellenausschreibung Abwasserwerk
Empfohlene Artikel
Der Treffer zum 1:3 durch Mustafa Apaydin kam zu spät, um das Spiel noch einmal spannend zu machen
117

Remagen. Nach zuletzt drei Siegen in Folge musste sich die erste Mannschaft des SV Remagen der SG Dernau auf heimischem Platz mit 1:4 geschlagen geben. Obwohl das Ergebnis am Ende etwas zu deutlich ausfiel, ging der Sieg für die Gäste insgesamt in Ordnung.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Beschädigungen am Rückhaltebecken. Foto: Stadtverwaltung / Jörg Beier
2704

Zudem wurde eine Menge Müll im Becken zurückgelassen

Ahrtal: Hochwasserrückhaltebecken in Gimmigen von Unbekannten beschädigt

Bei einer regelmäßigen Kontrolle wurde vergangene Woche am Bauwerk des Hochwasserrückhaltebeckens in Gimmigen festgestellt, dass unbekannte Personen dort durch Befahrung mit Rädern starke Beschädigungen verursacht haben. Durch die Umlagerung von Erdreich wurde erheblich in das Deichbauwerk eingegriffen, sodass eine Furche entstanden ist. Zudem wurde eine erhebliche Menge Müll im Becken zurückgelassen.

Weiterlesen