Lokalsport | 14.02.2022

Handball-Rheinlandliga: SV Urmitz - HC Koblenz 28:34 (19:18)

Bis zur 55. Minute war es eine ausgeglichene Partie

Dann zerstörte der ehemalige Urmitzer David Mohrs alle Örmser Träume

Eine phasenweise gute Abwehrarbeit hielt das Team von Frank Knipp zunächst in Augenhöhe mit dem Gegner. Fotos: Jürgen Grab

Urmitz. Als schließlich der Schlusspfiff der manchmal doch recht unsicheren Schiedsrichter ertönte, da war doch die Enttäuschung bei den zunächst in der ersten Halbzeit hoffnungsvollen heimischen Zuschauer doch sehr groß. Wenn auch der neue Trainer Frank Knipp durchaus gute Ansätze beim Spielgeschehen gegen die mit etlichen früheren Örmser Akteueren angetretenen Koblenzer Gäste (Spielgemeinschaft zwischen TV Moselweiß und TV Güls) besonders in den ersten 30 Minuten einstudiert hatte, so wurden diese doch jäh in den letzten fünf Minuten zerstört. Und hierzu trug dann auch noch der frühere SVU-Spieler David Mohrs bei, der sage und schreibe 17 Tore in das von Alexander Hoffend durchaus achtbar gehütete Tor warf. Dessen Würfe vom Kreis wie auch von der 7-Meter-Linie brachte David knallhart und unhaltbar im Urmitzer Tor unter.

Zunächst entwickelte sich ein durchaus ausgeglichenes Spiel, das die Gastgeber souverän gestalteten. Es blieb eng und wurde zunehmend spannend, zumal die Gastgeber, die leider ohne ihren Goalgetter Jonas Brüggemann auskommen mussten, keinerlei Berührungsängste mit dem Tabellenführer hatten.

Wenn auch die Heimmannschaft etliche Male mit bis zu drei Toren vorne lagen, so blieben die Gäste doch immer nah dran und ließen sich nicht gänzlich abschütteln, zumal deren Torhüter Stephan Adams wieder einmal einen besonders guten Tag erwischt hatte. „Wir hatten zunächst doch einige Mühe, mit dem Spiel unseres Gegners zurechtzukommen, zumal wir offenkundig mit dem schnellen Spiel der Gastgeber nicht gerechnet hatten und wir uns an die Derby-Atmosphäre in der Halle zunächst einmal gewöhnen mussten“, erklärte Julian Vogt, der diesmal das Coaching für den HC Koblenz übernommmen hat und „Cheftrainer“ Christian Hilger sich eher im Hintergrund hielt. Nachdem die Gastgeber sich zeitweise doch eine respektable Führung herausgespielt hatten, konnten die Gäste dann doch wieder herankommen, was den knappen Vorsprung der Gastgeber aber nicht verhinderte und so konnte der SVU schließlich mit 19:18 in die Halbzeitpause gehen, was Coach Frank Knipp doch recht optimistisch stimmte. Noch in der Mitte der zweiten 30-Minuten lieferten sich die beiden Teams eine intensive Auseinandersetzung, in der keine der beiden Mannschaften konditionsmäßig nachließ und der heimische Coach durchaus zufrieden mit seinem Team war, was sich dann aber in den letzten zehn Minuten änderte. Nun gaben die Gäste so richtig und gingen mit 27:25 in Führung . Damit hatten die Musselweißer und Gülser Spieler, verstärkt durch etliche absolut motivierte „auswärtige“ Mitspieler, offenkundig den Bann gebrochen um schließlich dann doch noch deutlich mit 34:28 zu gewinnen.

„Wir haben viele neue Dinge trainiert und hatten damit anfangs auch Erfolg. Doch leider konnten wir konditionell das hohe Tempo nicht durchhalten. Aber ich habe insgesamt doch einige gute Ansätze gesehen, die mich hoffnungsvoll stimmen“, betonte Frank Knipp, der sich in der kommenden Saison nur noch um die 2. (U23)-Mannschaft von „Handball Mülheim-Urmitz“ kümmern wird und seine beiden erfolgreichen Jugendteams in neue Hände geben will“. Im Übrigen werden wir nun unsere ganze Trainingsarbeit auf die Vorbereitung der Spiele gegen Welling und Weibern konzentrieren, um endlich wieder einmal Pluspunkte sammeln zu können.

Für den SVU spielten: Alexander Hoffend (TW), Philipp Hoffend (1), Gabriel Ramaj, Mika Helf (1), Finn-Luca Bauer, Yannik Müller, Lars Rieder (6), Johannes Weinand, Justus Hoffend, Markus Häring (4), Sebastian Hessler (2), Lukas Helf (7), Tobias Brüninghaus (1), Jona Rietz (6).

Lars Rieder bei einem erfolgreichen Sprungwurf.

Lars Rieder bei einem erfolgreichen Sprungwurf.

Eine phasenweise gute Abwehrarbeit hielt das Team von Frank Knipp zunächst in Augenhöhe mit dem Gegner. Fotos: Jürgen Grab

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