Lokalsport | 01.06.2016

Voltigierer des TuWi Adenau besuchten Turniere in Langenscheid und Augsburg

Die weite Reise wurde belohnt

Bestleistung und gute Platzierungen bei der Süddeutschen Meisterschaft

Die A-Gruppe mit ihrem Pferd Lucano. privat

Adenau. Die A-Gruppe des TuWi Adenau und die Fördereinzelvoltigierer sowie die Einzelvoltigierer besuchten das Voltigierturnier des befreundeten Voltigiervereins Langenscheid. Eröffnet wurde der Wettkampf der A-Gruppe mit dem Pferd Lucano. Die neu zusammenstellte Gruppe aus Fabiene Beiten, Jule Benner, Meike Rütt, Jessica Weber sowie Lea und Ida Jünger belegte Platz sechs. Viktor, das neue Voltigierpferd der Adenauer, startete erstmals außerhalb von Adenau in einem Pflichtwettbewerb. Viktor erledigte seine Sache so gut, dass die Gruppe Platz zwei errang. Jenny Kahlbeter startete im Einsteiger Einzelvoltigieren. Wieder lieferte sie sich einen Kopf an Kopf Rennen mit Sarah aus Langenscheid. Jenny Kahlbeter konnte dieses Mal den Wettkampf für sich entscheiden und belegte mit einer Wertnote von 5,9 Platz eins. Lili Boxnick und Max Kahlbetzer nahmen an der Prüfung Fördereinzel Klasse A teil. Lili Boxnick beendete die Prüfung mit Platz sechs und Max mit Platz neun. Verletzungsbedingt konnte Anna Kahler nicht am Turnier teilnehmen, hatte sich jedoch aufgrund der guten Leistung in Adenau für die Landesmeisterschaften in Herxheim qualifiziert. Meike Thelen, Cora Damaschke und Alina Klapperich mit Doriano voltigierten in der Prüfung Einzelvoltigieren Klasse M. Hier wurde Cora Dritte, Alina Fünfte und Meike Siebte.

Süddeutsche Meisterschaften in Thierhaupten/Ötz

Ein Wochenende später trat das Juniorteam und die Einzelvoltigierer die weite Reise nach Thierhaupten/Ötz an. 480 Kilometer liegen zwischen Adenau und Thierhaupten. Freitags starteten Meike und Cora im Einzelvoltigieren der Junioren. Fünf Landesverbände mit den Teilnehmern der Deutschen Jugendmeisterschaft oder internationalen Turnieren hatten sich angekündigt. Solche Teilnehmerfelder kannten die Adenau bisher nicht. Mit den Plätzen zwölf und 13 konnten sich beide Voltigierer gut im Feld behaupten. Samstagmorgen ging das Juniorteam an den Start. Der stand leider unter keinem guten Stern. Cora verletzte sich so stark, dass sie den Wettkampf nicht beenden konnte. Nach kurzer Überlegung setzte das Team den Wettkampf fort. Nach der Pflicht wurde entschieden, auch in der Kür zu starten. Leider ist Cora die wichtigste Unterfrau in der Kür und die musste ersetzt werden. Innerhalb von zwei Stunden wurde eine neue Kür zusammengestellt. Ohne sie einmal auf dem Pferd zu turnen, wurde der Kürumlauf in Angriff genommen. Und das so gut, dass das Team die beste Jahresleistung abrufen konnte. Zusätzlich war die Qualifikation für das Finale geschafft. Wieder mit fünf Voltigierern ging das Team an den Start. Diese Einschränkung wurde mit einem Punkt Abzug in der Kürgestaltung gewertet. Selbst mit diesem Punkt Abzug wurde die Kür mit der Note sechs bewertet. Mit Platz sechs konnte das Team die Süddeutschen beenden. Die Rückreise wurde dann zu einem Abenteuer. Pferdehänger und das zweite Auto mussten durch das Unwettergebiet im Kochertal dirigiert werden. Die Adenauer kamen heil zurück und denken an die Orte, die vom Hochwasser betroffen sind.

Die A-Gruppe mit ihrem Pferd Lucano. Foto: privat

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