42. ADAC Rallye Kempenich 2020

Frank Färber und Peter Schaaf fuhren wieder allen davon

10.03.2020 - 09:50

Kempenich. Am Team Frank Färber und Peter Schaaf führt derzeit im Rallyesport kein Weg vorbei!

Auch bei der 42. ADAC Rallye Kempenich fuhr das Team des AC 1927 Mayen e.V. wieder den verdienten Gesamtsieg ein. Färber steuerte den Peugeot 207 S 2000 mit der Startnummer 1 durch 6 Wertungsprüfungen rund um Kempenich/Engeln, Hannebach, Weibern und Hausten und erreichte nach zwei Durchgängen in einer Gesamtzeit von 44.51.4 Minuten die Ziellinie an der Leyberghalle. Dass das erfolgreiche Rallye-Duo, das seit 13 Jahren gemeinsam im Cockpit sitzt und 2013 die Deutsche Rallye-Meisterschaft gewann, erneut allen anderen Teilnehmern davon fahren konnte und schon zum 10. Mal in Kempenich triumphierte, führte Färber nach dem Rennen auch auf die Vertrauensbasis zusammen, die das Erfolgsteam des AC 1927 Mayen e.V. zusammenschweißt. „Im Rallyesport spielt die Psychologie eine wichtige Rolle. Da ist der Co-Pilot fast wichtiger als der Fahrer.

Wenn man auf eine Kuppe zufährt, hinter der der weitere Straßenverlauf nicht sichtbar ist, braucht man absolutes Vertrauen zum Beifahrer.“ Färbers Vertrauen zum Mann auf dem Beifahrersitz hat sich in Kempenich am Sonntag wieder ausgezahlt.

Und so war es am Ende auch zu verschmerzen, dass das Team im ersten Durchgang auf Intermediates ungewohnt verhalten unterwegs war. Der Wechsel auf eine härtere Reifenmischung sicherte im zweiten Durchgang deutlich schnellere Zeiten und brachte schließlich den Sieg.


Platz 2 belegte Ulrike Schmitt und Georg Berlandy


Auf Platz 2 im Gesamtklassement beendeten am Weltfrauentag Ulrike Schmitt als Co-Pilotin mit Georg Berlandy (ebenfalls Mayen) am Steuer eines Subaru Impreza WRX STi die ADAC-Prüfung in Kempenich. Wie alle Fahrerinnen und Co-Pilotinnen, die es am Sonntag auf das Podium in der Leyberghalle schafften, gab es für Schmitt nicht nur einen Siegerpokal, sondern auch bunte Frühlingsblumen.

Für die schöne Geste hatte der gastgebende MSC Kempenich gesorgt. David Jahn und Thomas Stern vom AC Maikammer e.V. beendeten die 42. ADAC Rallye Kempenich als dritte im Gesamtklassement. Das Team war mit einem Mitsubishi Lancer EVO 9 auf den fast 70 Kilometer langen Kurs gegangen.

Von insgesamt 99 Teams, die am Sonntag bei guten Witterungsbedingungen an den Start gingen, erreichten am Ende 70 das Ziel.

Mehrere Fahrzeuge schieden aufgrund von Materialproblemen aus. So mancher Traum vom Platz auf dem Treppchen endete allerdings auch im Stoppelfeld oder im Straßengraben. Alle Fahrer blieben unverletzt.

Teilnehmer waren auch an diesem Sonntag wieder aus ganz Deutschland und den benachbarten Beneluxstaaten angereist.

Und auch die Fans des Rallyesports hatten sich bei gutem Wetter teils von weither auf den Weg gemacht, um in und um Kempenich spektakuläre Powerslides und Drifts der getunten, PS-und lautstarken Boliden live zu erleben.

Nicht jedes Team schaffte es auf dem anspruchsvollen Kurs, Geschwindigkeit und Geschicklichkeit immer in Einklang zu bringen.

So endete mancher Drift in Feld und Flur. Die meisten Fahrer konnten ihre Autos aber unter dem Beifall der Zuschauer wieder auf die Straße und die Prüfung zu Ende bringen.

Unter denen auffällig viele junge Familien mit Kind und Kegel, deren Nachwuchs sich von den heulenden Motoren nicht um den Mittagsschlaf bringen ließ.


Ohne viele Helfer wäre ein solches Fest nicht zu stemmen


Während andernorts Ausrichter von Rallyes unter Druck stehen und Veranstaltungen gefährdet sind, konnte der MSC in Kempenich am Wochenende wieder auf die helfenden Hände von Freiwiligen im aktiven Vereinsring setzen.

Birgit Nett, Vorstandsmitglied des MSC: „Uns als Verein wäre die Planung, Organisation und Ausrichtung einer so großen Veranstaltung wie der Rallye, alleine mit den eigenen Mitgliedern nicht mehr möglich. Das alles ist nur mit tatkräftiger Unterstützung anderer Vereine und zahlreicher Helfer und freiwillig Engagierter möglich, z.B. haben am Veranstaltungstag die Funken und Stadtsoldaten der GKKG den MSC den gesamten Tag schon ab 6 Uhr morgens bis 21 Uhr beim Küchendienst in der Halle unterstützt, an der Strecke für Sicherheit gesorgt. Und auch die Kempenicher Möhnen sind mittlerweile als treue Kuchenspenderinnen bekannt.“

Für die Unterstützung durch die Sponsoren und Helfer, bei der ausdrücklich auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kempenich und der Rettungsdienste einbezogen wurden, bedankten sich bei der abschließenden Übergabe der Pokale am Abend auch der Vorsitzende des MSC, Wolfgang (Wolli) Müller und Kempenichs Bürgermeister Dominik Schmitz. Schmitz überreichte gemeinsam mit Rallyeleiter Kai Hantel Pokale und Blumen an die Teams, die es in ihrer Klasse bis aufs Podest geschafft hatten.

Unter ihnen erfreulich viele junge Fahrer und, am Weltfrauentag, Fahrerinnen bzw. Co-Pilotinnen.

Auch Kevin Müller vom gastgebenden MSC hielt am Ende wieder einen Pokal in der Hand. Mit Beifahrer Marcel Janson belegte er in der Gruppe NC2 hinter Jonas Ertz und Julia Klein nach seiner Pause im Rallyesport einen guten 2. Platz. Alle Ergebnisse vom Sonntag sind auch im Internet zu finden.

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Kommentare

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
Gabriele Friedrich:
[ ...] Der Volksbund [ Zitat ] Da streicht und verbietet die Regierung alles was mit "Volk" zu tun hat. In NRW heisst es auch nicht mehr " im Namen des Volkes, sondern "im Namen des Landes (NRW) und dann haben wir aber noch einen "Volksbund" hier und andere "Bünde" sonstwo... Meine Mutter hat Zeitlebens für die Kriegsgräber gespendet, als Kind war ich mit meiner Großmutter immer in Mayen an den Gräbern, wo ja auch oft eben nur der Stein liegt und man gar nicht weiß wo die Soldaten geblieben sind oder nur "wo" sie gefallen sind. Ehrlich gesagt, ich finde ein Denkmal reicht aus, der Kult der Kriegsgräber passt nicht mehr in diese Zeit. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Ich persönlich spende für gar nichts mehr. Mir spendet auch niemand etwas, bei den Lebenden seht "ihr" alle weg.
Antje Schulz:
Also, der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch hat auf der offiziellen Homepage der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von einer überfälligen Maskenpflicht geschrieben. Jetzt schreibt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jan Bollinger hier in dieser Pressemitteilung, daß eine Maskenpflicht nicht sinnvoll ist. Bei der AfD Rheinland-Pfalz weiß anscheinend die linke Hand nicht, was die rechte Hand schreibt.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
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