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Erster deutscher Sieg in der höchsten Tourenwagen-Serie der Welt

Für Benjamin Leuchter wurde im dritten Rennen ein Traum wahr

Der Volkswagen-Pilot hat in seiner Karriere viel Zeit auf dem Nürburgring verbracht

24.06.2019 - 11:30

Nürburg. Nicht nur die Rennboliden des 24-Stunden-Rennens sorgten am vergangenen Wochenende für spannenden Motorsport, auch die Piloten des FIA WTCR World Cups begeisterten mit ihren packenden Positionskämpfen die Zuschauer. Zudem bietet die Serie mit ihren 27 Fahrzeugen von sieben unterschiedlichen Herstellern, darunter auch Audi und Volkswagen, eine Markenvielfalt, von der andere Serien nur träumen können. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die WTCR, die ursprünglich nach dem Ende der WTCC 2017 als Übergangslösung gedacht war, über das Jahr 2019 hinaus fortgesetzt werden soll.

Insgesamt zehn Veranstaltungswochenenden stehen im Globus übergreifenden Terminkalender dieser international am höchsten angesiedelten Tourenwagen-Klasse. Auch wenn die Strecke in der Eifel in ihrer Charakteristik für Fahrer und Teams eine ganz besondere Herausforderung darstellte, bilden die Rennen in der Grüne Hölle für die meisten Akteure das Saison-Highlight schlechthin.

So fieberte Volkswagen-Pilot Benjamin Leuchter, der einzige permanente deutsche Starter im WTCR FIA Tourenwagen-Weltcup, dem fünften Saisonlauf entgegen. „Ich freue mich schon wahnsinnig auf das Wochenende. Auf der Nordschleife habe ich nicht nur die meisten Rennen bestritten, sondern auch durch mein Engagement im Test- und Entwicklungsprogramm für die Serienfahrzeuge von Volkswagen sehr viel Zeit verbracht. Der Nürburgring ist mein Wohnzimmer. Ich kann es kaum erwarten, mich endlich mit den besten Tourenwagen-Piloten auf dem Kurs zu messen“, sagte Leuchter im Vorfeld des Rennens.

Beim ersten Lauf am Freitag war es aber Hyundai-Pilot Norbert Michelisz aus Ungarn, der sich den Sieg sicherte. Über die Positionen zwei und drei konnte sich das in der Meisterschaft führende deutsche Team von Münnich Motorsport freuen.

Beim teaminternen Duell der beiden argentinischen Honda-Piloten um die Platzierungen zwei und drei setzte sich am Ende Esteban Guerrieri gegen Nestor Girolami durch. Lokalmatador Leuchter kam in seinem VW Golf GTI TCR als Siebter ins Ziel.

In den am Samstag folgenden Rennen drei und vier lief es für Leuchter noch besser. Beim zweiten Lauf kam Leuchter auf Position fünf ins Ziel. Im Rennen drei wurde dann für ihn ein Traum zur Wirklichkeit, als er als erster Deutscher einen WTCR-Sieg einfuhr. „Es ist kaum zu beschreiben, ich drehe förmlich durch. Das bedeutet mir wirklich viel. Mein ganzes Leben hat eine Verbindung zu dieser Strecke. Alles, was ich erreicht habe, das habe ich hier erreicht. Ein WTCR-Rennen hier gegen so starke Fahrer zu gewinnen, ist fantastisch, ich bin einfach nur glücklich.“ BURG

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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