Lokalsport | 09.10.2017

Fußball-Rheinlandliga – Saison 2017/18 - aktuell

Galavorstellungen der SG 2000

Jeweils fünf Treffer gegen Trier und Mayen – Heyer erzielte die Hälfte der Tore

Hier konnte Christian Scheu den Keeper des FSV Trier-Tarforst nicht bezwingen. Dies erledigte dann aber später Teamkollege Jeremy Heyer, der mit seinem Viererpack die Moselaner im Alleingang abschoss. -TH-

Mülheim-Kärlich. Drei Spiele, drei Siege und jeweils fünf Treffer Die zurückliegende englische Woche der SG Mülheim-Kärlich verlief sehr erfolgreich. Nicht nur das die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda mit neun Punkten selbst die optimale Ausbeute einfahren konnte, sondern auch, weil Spitzenreiter Eisbachtal im gleichen Zeitraum nur vier Punkte einfuhr und somit den komfortablen sechs Punktevorsprung fast aufgebraucht hat.

SG Mülheim-Kärlich – FSV Trier-Tarforst 5:0

Eindrucksvoll. Dieses eine Wort beschreibt eigentlich alles, was mit dieser Partie zu tun hat. Immerhin standen sich hier zwei Mannschaft gegenüber, die zum direkten Verfolgerfeld der Westerwälder Eisbären gehören. Und dann siegt der Gastgeber mit 5:0. Allein das Ergebnis ist da schon eindrucksvoll. Und das die Partie dann bereits nach 48 Minuten entschieden wurde, hier erzielte Jeremy Heyer bereits das 4:0, ist natürlich ebenfalls eindrucksvoll. Für Heyer war dieser Treffer bereits der dritte an diesem Nachmittag. In Halbzeit eins hatte er schon mit seinen beiden Toren (06., 36.) für einen beruhigenden Pausenstand gesorgt. Nach dem Wechsel schraubten dann Huseyin Karalalek (47.) und eben Heyer weiter nach oben. Nach einer guten Stunde folgte, mit dem verwandelten Foulelfmeter zum 5:0-Endstand auch Tor Nummer vier. Und somit krönte Heyer seine eindrucksvolle Leistung. Dass, die Hausherren danach das Tempo aus der Partie herausnahm, war mehr als verständlich. Immerhin wartete mit dem TuS Mayen, unter der Woche in schweres Derby auf den Tabellenzweiten. „Was soll man sagen. Es war eine sehr gute Leistung. Das wir nach einer Stunde etwas Druck rausnehmen, ist doch verständlich, schließlich haben wir ja auch noch schwere Aufgaben in den kommenden zwei Wochen auf unserem Spielplan,“ so Wagner-Galda nach der Partie.

SG Mülheim-Kärlich: Hünecke, Ternes, J. Lauer, P. Lauer (64. Dohmen), Scheu, Weinand (67. P. Aretz), Weinfeld, Kaes, Lazarevic (77. Schmidt), Karalalek, Heyer.

TuS Mayen – SG Mülheim- Kärlich 1:5 (1:0)

Einen deutlichen Derbysieg landete die SG Mülheim-Kärlich beim Ex-Oberligisten TuS Mayen. Mit 5:1 siegte die Mannschaft von Patrick Wagner-Galda, nach einer deutlichen Leistungssteigerung in Halbzeit zwei, rückte damit Spitzenreiter Eisbachtal wieder etwas näher auf die Fersen. Zur Pause sah es überhaupt nicht nach einem Erfolg der Gäste aus. Der TuS Mayen führte verdient den Treffer von Matthias Tutas (11.) der damit sein Tor Konto auf elf Erfolge schraubte und sich dadurch auch alleine an die Spitze der rheinischen Torjägerliste setzte. Doch die Gastgeber versäumten es nach der Pause nachzulegen. Somit war der Pausenstand zwar hochverdient, spielte aber eben nicht das wahre Kräfteverhältnis des bisherigen Spielverlaufs. Und dieser war nach einer Stunde noch mehr auf den Kopf gestellt. Denn hier führten die Gäste urplötzlich mit 2:1. Zunächst vollendete Jonas Lauer eine Freistoß Vorlage von Bruder Paul zum Ausgleichstreffer und fünf Minuten später setzte der Mayener Niklas Weis den Ball ins eigene Netz. Mayen sollte sich von diesem Schock nicht mehr erholen. Im Gegenteil. Mülheim, die zwar schon in der ersten Viertelstunde wesentlich aktiver aufgetreten waren als vor der Pause, dominierte fortan und baute das Ergebnis weiter aus. Huseyin Karalalek (68.) und Jeremy Heyer (73., 80.) fanden noch dreimal ein Loch in der Mayener Abwehr und sorgten somit für ein deutliches 5:1 der Gäste. Heyer verdrängte übrigens mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag noch Tutas von der Spitze der Torjägerliste in der Rheinlandliga und hatte somit sogar noch sein ganz persönliches Erfolgserlebnis. So konnte Mülheims-Trainer nach der Partie strahlen: „Wir haben aktuell einfach einen Lauf“.

SG Mülheim-Kärlich: Hünecke, Ternes, J. Lauer (82. Dohmen), P. Lauer, Scheu, Wißfeld, Lazarevic, Karalalek, Weinand, Kaes, Heyer (82. Aga)

SG Mülheim-Kärlich – SG Badem 5:1 (2:0)

Die SG Mülheim-Kärlich hat einen Lauf. Denn anders kann man die letzte Erfolgsgeschichten der Wagner Schützlinge nicht werten. Auch im dritten Spiel in Folge schafften die Hausherren wieder fünf Treffer. Auch wenn sich Top-Soccer Jeremy Heyer dieses Mal ein wenig zurückhielt und nur einen Treffer markierte. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber bereits entschieden, den da führte die SG bereits mit 4:1. Fast wäre man geneigt zu sagen „nur“. Denn entschieden war die Partie eigentlich schon eine Minute nach der Pause. Hier traf Huseyin Karalalek zum 3:0 und stellt die Weichen im Mülheimer Schul- und Sportzentrum endgültig auf Sieg. Zuvor hatten bereits Gerrit Wißfeld (32.) und Nenad Lazarevic (40.) getroffen. Karalalek traf danach, sieben Minuten nach dem dritten Treffer nochmals und schraubte auch sein Torkonto weiter nach oben. Nach diesem Treffer schalteten die Gastgeber zwei Gänge zurück und ermöglichten Manuel Berns (68.) zumindest den Ehrentreffer. „Wir haben aktuell eine konsequente Chancenverwertung“, freute sich Patrick Wagner-Galda über den dritten „Fünfer“ innerhalb einer Woche.

SG Mülheim-Kärlich: Görges, J. Lauer (46. Dohmen), Heyer, Karalalek (61. Aga), Lazarevic, Kaes, P. Lauer, Weinand (27. Runkel), Wißfeld, Ternes, Scheu. TH

Hier konnte Christian Scheu den Keeper des FSV Trier-Tarforst nicht bezwingen. Dies erledigte dann aber später Teamkollege Jeremy Heyer, der mit seinem Viererpack die Moselaner im Alleingang abschoss. Foto: -TH-

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