Lokalsport | 05.11.2019

SG Bad Breisig / Inter Sinzig – Kreisliga A

Kopfballtor von Björn Thünker bringt den Sieg

Bad Breisig/Sinzig. Die erste Mannschaft der SG Bad Breisig/ Inter Sinzig musste am Samstagabend um 19 Uhr in Dernau antreten. Aufgrund der Verletzungsmisere musste Trainer M. Bilanovic seine Mannschaft erneut auf einigen Positionen umstellen und hoffen, dass die angeschlagenen Spieler einigermaßen durchhalten. Die Zuschauer sahen die erste Halbzeit über ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine der beiden Mannschaften so richtig in den Vordergrund spielen konnte. Zwar versuchten beide Teams auf Sieg zu spielen, aber die Fehler im Mittelfeld vereitelten häufig, dass man zum Abschluss kam. Die Gäste erzwangen jedoch die ein oder andere Ecke, nach denen man auch mal zum Abschluss kam. In der 36. Minute brachte W. Onthonglang den Ball nach innen und fand dort den Kopf von Björn Thünker. Dieser platzierte den Ball wuchtig in die Ecke des Tores, sodass der Keeper keine Chance hatte, diesen zu parieren. Mit dieser knappen und glücklichen Führung ging es dann in die Pause. Im zweiten Durchgang legten die Gastgeber aus Dernau noch einmal eine Schippe drauf. Es gelang ihnen zunehmend, die Gäste aus der Barbarossastadt in die Defensive zu drängen. Immer wieder schossen sie aufs Tor, fanden jedoch in J. Engelhardt ihren Meister.

Der Keeper der Spielgemeinschaft fischte so manchen Ball, den die wenigen Zuschauer schon im Tor gesehen hatten, noch runter. Mit seiner guten Leistung rettete er seiner Mannschaft letzten Endes den Sieg. Ein glücklicher Sieg, denn im zweiten Durchgang was Dernau spielbestimmend und setzte den Gästen schon mächtig zu. Die Kicker der SG Bad Breisig / Inter Sinzig hatten kaum Zeit zum Luft holen. Zwar gelang Ihnen hin und wieder noch ein Konter, aber zählbares sprang dabei nicht mehr raus, sodass das 1:0 auch am Ende noch Bestand hatte. Erleichterung sah man auch beim Trainer, der nach der Klatsche vom letzten Spieltag die Woche über nicht nur fußballerische Finessen trainieren ließ, sondern auch mentale Aufbauarbeit leisten musste.

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