Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar – Saison 2016/17
Rot-Weiß schlägt Spitzenreiter
Schängel können auch spielerisch dem Tabellenführer Schott Mainz Paroli bieten
Koblenz. „Kinderkram, Hasenfußball, Weicheier“. Frank Meeth, Coach des TSV Schott Mainz kochte nach der 2:3-Niederlage seiner Mannschaft bei Rot-Weiß Koblenz. „Ich bin maßlos enttäuscht“ so der Trainer im Nachgang. „Uns hat heute die Mentalität gefehlt, um Koblenz niederzukämpfen“. Dabei kann man doch durchaus gegen die Rot-Weißen verlieren. Immerhin können die Jungs von Fatih Cift in der Liga regelmäßig mit guten Leistung aufwarten und gewinnen daher auch ihre Begegnungen. Zuletzt mittlerweile fünfmal in Folge was in der Tabelle den Sprung auf Platz sechs zulässt. Dementsprechend stolz war das auch der Chef der Schängel auf seine Mannschaft. „Heute das war eine richtig gute Oberligapartie, die für den Sport in dieser Liga als Werbestück dienen kann. Hier standen zwei offensiv ausgerichtete Teams gegenüber. Wenn am Schluss das Spiel mit einem 8:5 für uns endet, kann sich auch keiner beschweren“.
Rund 250 Zuschauer hatten bei schönem Frühlingswetter den Weg zum Oberwerth gefunden. Ein Beweis dafür das auch die Rot-Weißen bei guter Leistung Zuschauer zum Kunstrasen locken können. Und diese sahen einen spielstarken Auftritt der Hausherren, die sich auch sehr schnell Möglichkeiten erarbeiten konnten. Nachdem zunächst Ismail Barut (06., 09.) und Thilo Krämer (09.) am Mainzer Keeper David Staeggmann und an der Querlatte gescheitert waren, sorgte Krämer für die frühe Führung. Per Kopf hatte der Schängel den Mainzer Schlussmann überrascht. Vorlagengeber war Christian Meinert, der seinen Teamkollegen mit einem langen Einwurf in Position gebracht hatte. Und die Cift-Schützlinge konnten nachlegen. Sechzig Sekunden später stand es bereits 2:0. Nun war es Herve Loulouga der eine Ecke von Emre Altin, ebenfalls per Kopf, in die Maschen bugsierte. Die Gastgeber dominierten auch das Spielgeschehen und versäumten es in dieser Phase das Ergebnis weiter auszubauen. Umso überraschender der Anschlusstreffer, der den Tabellenführer wieder zurück in die Partie brachte. Necmi Gür (35.) sorgte mit einem Freistoß für neue Hoffnung im Lager des Südwestligisten. Nun waren die Gäste am Drücker. Aber Koblenz konterte gefährlich und auch erfolgreich. Nur vier Minuten nach dem Mainzer Treffer sorgte Kaya wieder für den alten Abstand und eine beruhigende Pausenführung. „Wir haben uns in Halbzeit eins richtig abkochen lassen und hätten hier auch schon mit 1:6 zurückliegen können“, war der Mainzer Coach auch nach Spielende stinksauer auf den leidenschaftslosen Auftritt seiner Mannschaft.
Auch in Halbzeit zwei kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. Der Spitzenreiter zeigte nun warum sie die Tabelle der Liga anführten und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten. Rot-Weiß allerdings konterte gefährlich. So entwickelte sich eine abwechslungsreiche und gutklassige zweite Hälfte. Tore sollten aber aus dem Spiel heraus keine mehr fallen. Für ihren zweiten Treffer brauchte Schott Mainz die Mithilfe des Schiedsrichters der, siebzehn Minuten vor Spielende auf Strafstoß entschied, den Gür sicher verwandelte. Am Ende aber feierten die Hausherren ihren zwölften Saisonsieg und marschieren nun in Riesenschritten zum frühzeitigen Klassenerhalt.
RW Koblenz: Oost, Masala, Schmidt, Kraemer, Meinert, E.Altin (57. Henrich), Weidenbach, Kaya, Miles (63. Luitz), Loulouga, Barut (53. Hillen). TH
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