Lokalsport | 12.03.2019

Tischtennis im Kreis Ahrweiler

SG Sinzig/Ehlingen erkämpft sich 9:5-Erfolg

Rheinlandliga-Team schlägt SG Lahnbrück Fachbach

Kreis Ahrweiler. Die SG Sinzig/Ehlingen hat sich in der Rheinlandliga in einem hart umkämpften Spiel am Samstag in der heimischen Jahnhalle mit 9:5 gegen die SG Lahnbrück Fachbach durchgesetzt.

Das alles geschah in recht denkwürdiger Weise, denn alles kam vollkommen anders als geplant. Jonas Sonntag war mit einer fiebrigen Erkältung kurzfristig ausgefallen. So spielte Mannschaftsführer Philipp Guse trotz leichter Schmerzen im rechten Fuß und viel Trainingsrückstand dennoch, und als Ersatzmann hatten die Sinziger Edelreservist Jonas Morschhausen aus dem Hut gezaubert.

Da auch die Gäste von der Lahn nicht komplett in Sinzig antraten, entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem gleich sechs Spiele erst im fünften Satz entschieden wurden. „Gut gekämpft“, freute sich Philipp Guse für sein Team, sah seinen eigenen Auftritt aber eher unter der Rubrik „sehr ärgerlich“. Denn gegen Lahnbrücks Spitzenspieler Markus Mandry verlor Guse extrem unglücklich im fünften Satz. Ganz stark auf Sinziger Seite agierte erneut Spitzenspieler Nils Damke, der beide Spiele gewann.

Damit hat er in der Rückrunde seine Bilanz auf 9:1 Siege ausgebaut, am starken oberen Paarkreuz der Rheinlandliga eine absolute Topleistung. Gut drauf war auf Marcel Hippchen mit zwei Siegen am unteren Paarkreuz. Christian Ehlers und Henrik Euteneuer gewann in der Mitte jeweils ein Spiel. Und ganz wichtig: Edeljoker Jonas Morschhausen setzte sich ebenfalls am unteren Paarkreuz knapp in fünf Sätzen zur wichtigen 6:3-Führung durch. Das spricht für die Spielstärke von Morschhausen, der zum Aufsteigerteam in die Rheinlandliga zählte und mittlerweile im Studienort Münster nur noch eher am Rande trainiert.

Mit nunmehr an 17:9 Zählern behalten die Sinziger weiterhin den zweiten Tabellenplatz. Doch Konkurrent TuS Weitefeld/Langenbach II hat einen Minuszähler weniger. Zwar kalkuliert Philipp Guse damit, dass sowohl der Konkurrent aus dem Westerwald als auch die SG Sinzig/Ehlingen selbst gegen Tabellenprimus und designierten Meister SV Windhagen noch eine Niederlage einfahren.

Aber am Ende der Saison könnte die Reserve des Tischtennis-Oberligisten aus dem Westerwald genau um jenen einen Minuszähler besser dastehen.

Knappe Niederlage für die Sinziger Bezirksliga-Reserve

„Endlich mal komplett, endlich mal eine richtig gute Leistung und leider eine extrem ärgerliche knappe 7:9-Niederlage“, so kommentierte Sinzigs Jürgen Füllmann die Niederlage der Sinziger Bezirksliga-Reserve gegen die TSG Urbach Dernbach. In der Heimersheimer Sporthalle demonstrierte die Sinziger Reserve, was in dieser Saison möglich gewesen wäre, hätte man immer in Bestbesetzung antreten können. Doch nach der unglücklichen Niederlage dürfte der Klassenerhalt nicht mehr zu schaffen sein. Gut drauf war Jürgen Füllmann, der in beiden Spitzeneinzeln punkten konnte. Bei einer 7:6-Führung lag sogar einen knapper Erfolg im Bereich des Möglichen.

Zwei klare Niederlagen für den TTC Karla

Für die Liga-Kollegen des TTC Karla gab es gegen den TTC Mülheim II eine klare 1:9-Klatsche. „Die Mülheimer waren in den entscheidenden Phasen einfach cleverer“, war Karla Sprecher Karl-Heinz Mombauer mit der Leistung letzten Endes zufrieden, denn gleich fünf Spiele gingen erst knapp im fünften Satz verloren. Für die Grafschafter ist diese Niederlage bei nunmehr 17:13 Zählern aber kein Beinbruch und lässt sich in der bisher sehr gut gelaufen Saison relativ leicht wegstecken.

In ihrer 2. Bezirksliga unterlag auch die Karla-Reserve ganz glatt mit 1:9 im Kellerduell gegen den TuS Kehrig. Bezeichnend für den zurzeit eher etwas desolaten Zustand der Karla-Reserve. Den Ehrenpunkt sicherte Ersatzspieler Klaus Scholz.

Eine ganz starke Leistung lieferte etwas überraschend die TTF Remagen bei ihrer knappen 6:9-Niederlage gegen die Reserve der Fortuna aus Kottenheim ab. Bester Mann auf Remagener Seite war erneut Kevin Müller mit zwei Erfolgen am Spitzenpaarkreuz. Und hätten in der entscheidenden Phase des Spiels Daniel Jaquemien und Guido Lenz nicht zwei unglückliche und unnötige Fünfsatzniederlagen kassiert, wäre vielleicht sogar Zählbares drin gewesen.

Am frühen Samstagabend gewann die TTG Kalenborn/Altenahr das Ligaderby gegen den SC Niederzissen in der Altenburger Sporthalle mit 9:5. „Das Ergebnis geht so in Ordnung“, waren sich Niederzissens Mannschaftsführer Dominic Friedrich und sein Altenahrer Kollege Frank Rothhaß einig. Spielentscheidend: Am oberen Paarkreuz gewann Altenahrs Nachwuchsmann Gabriel Nelles beide Einzel, und in der Mitte überzeugte Altmeister Hans Baums mit zwei Erfolgen. In Altenahr fühlt man sich nach einer durchweg durchwachsenen Saison mit den nunmehr 17:11 Zählern wieder etwas mehr auf Kurs.

BL

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