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Außerordentliche Jahreshauptversammlung beim ASV Waldorf

Zukunft des Vereins ist auch weiterhin gesichert

Zum Jahresende 2017 hatte sich erstmals kein neuer Vorstand finden lassen

Zukunft des Vereins
ist auch weiterhin gesichert

Der neue Übergangsvorstand übernimmt die Vereinsführung bis mindestens 2019.Foto: -WER-

10.04.2018 - 15:30

Waldorf. „Die Zukunft unseres Vereins ist, dem heiligen Petrus sei Dank, nach dem heutigen Abend auf Jahre hinaus gesichert. Damit hatte fast niemand mehr gerechnet.“ Dieses Fazit zog der alte und neue Vorsitzende des ASV Waldorf, Hermann Schmitt, nach der ersten außerordentlichen Jahreshauptversammlung in der Geschichte des Vereins.

Tatsächlich stand das Schicksal des Waldorfer Traditionsvereins lange Zeit auf der Kippe. Die neuerliche Mitgliederversammlung war nötig geworden, nachdem sich zum Jahresende 2017 erstmals seit der Vereinsgründung im Jahr 1981 kein neuer Vorstand hatte finden lassen. Grund hierfür war, dass Hermann Schmitt nach insgesamt 36 Jahren als Erster Vorsitzender erklärt hatte, nicht mehr für ein Vorstandsamt zur Verfügung zu stehen. Ihm taten es gleich mehrere ebenfalls langjährige Vorstandsmitglieder gleich.


Es drohte die Vereinsauflösung


Bereits Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung hatten Schmitt und seine Vorstandskameraden ihren Vereinskameradinnen und -kameraden ihre Absicht dargelegt und dringend darum gebeten, sich aus den eigenen Reihen einen neuen Vorstand zu wählen. Ansonsten, das stand von Anfang an fest, stünde wohl die Vereinsauflösung an. Als Ultima Ratio stimmte die ordentliche Jahreshauptversammlung letztlich dafür, sich im Konsens mit den einschlägigen vereinsrechtlichen Bestimmungen die Zeit zu nehmen, erst einmal alle Alternativmöglichkeiten zu einer Vereinsauflösung auszuloten.

Entgegen aller Erwartungen, vor allem aber dank des persönlichen Engagements einiger Vereinsmitglieder, fand sich im Rahmen eines im Anschluss an die Versammlung einberufenen und sehr gut besuchten Anglerfrühschoppens dann aber sogar eine Lösung, die dem Fortbestand der Waldorfer Petrijünger ein sicheres Fundament verschafft.


Alter Vorstand bleibt für verkürzte Wahlperiode im Amt


Gleich mehrere Petrijünger erklärten sich bereit, die Vereinsführung zu übernehmen, allerdings unter der Voraussetzung, die Verantwortung aus terminlichen Gründen frühestens im Jahr 2019 übertragen zu bekommen. Unter dieser Prämisse erklärte sich dann ein Großteil des amtierenden Vorstands bereit, im Interesse des Vereins und für eine deutlich verkürzte Wahlperiode noch einmal um einen Vorstandsposten zu kandidieren.

Und so konnte letztlich anlässlich einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 28. März unter Versammlungsleiter Joachim Ockenfels doch noch ein neuer ASV-Vorstand gewählt werden. Der Erste Vorsitzende Hermann Schmitt, Schatzmeister Ralf Klemke, Geschäftsführer Lambert Gansen, Gewässerwart Peter Göbels und Zeugwart Andreas Liedke wurden von der Versammlung in ihren Ämtern bestätigt. Der bisherige Sportwart Eduard Martin hatte nicht mehr für ein Vorstandsamt kandidiert. Ihm folgen ab sofort in Personalunion der ehemalige Zweite Vorsitzende Rolf vom Berg und Stefanie Weyer nach.

Das verantwortungsvolle Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übertrug die Versammlung zukunftsweisend ihrem Angelsportkameraden Axel Braun. Der bisherige Jugendwart Guido Mertlich wird zukünftig ebenfalls in Form einer Tandemlösung, nämlich von Sören Nachtsheim und Matthias Mertlich, ersetzt. Zum Beisitzer wurde Günter Treib in den Vereinsvorstand gewählt. Das Amt der Kassenprüfer wurde im Anschluss an die Vorstandswahlen Franz Kratzl und Gerd Harst übertragen.


Vorbereitungen für das Fischerfest laufen


Hermann Schmitt bedankte sich nach seiner Wiederwahl im Namen aller Vereinsmitglieder ganz besonders bei den ausgeschiedenen langjährigen Vorstandsmitgliedern für die in den vergangenen Jahren geleistete erfolgreiche Arbeit. Im Anschluss an die Wahlen folgte dann noch eine kurze Diskussion über die für das Jahr 2018 geplanten Aktivitäten des Vereins. Im Mittelpunkt dieser Aussprache stand die Vorbereitung des anstehenden Fischerfestes am 1. Mai. WER

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Kommentare
juergen mueller:
Mit was sich die SPD auf einmal beschäftigt u.für was sie sich (angeblich) stark macht ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass es sich um Themen handelt, die mittlerweile bereits Moos angesetzt haben. Das passiert, wenn einem der Arsch mit Grundeis geht und einem die Felle davon schwimmen. Diese kommunal-, landes- u. bundesweit grassierende Seuche ist das Ergebnis einer Politik, die mit "sozial" schon lange nichts mehr zu tun hat u.das Scheitern einer Partei offenbart, die an ihrer eigenen Verlogenheit zugrunde geht. Wenn ich mir unter diesem Aspekt die Arbeit der SPD-Fraktion in meinem Heimatort Koblenz Revue passieren lasse,dann wundert mich nichts mehr,egal,ob es die Stadt selbst betrifft oder die umliegenden,eingemeindeten Ortsteile,einschliesslich Rübenach,dem ich angehöre,der,obwohl Ratsangehörige hier ansässig,sich anstehenden Problemen quasi verschließen,anstatt die hier rührige Bürgerinitiative zu unterstützen u.mit ihr an einer Lösung zu arbeiten.
Rolf Horstkamp:
weltneuheit 31. 4. Aber immer ein schöner Ausflug
Uwe Klasen:
Es sprach die Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne): "Als Null-Emissions-Landkreis ..." und bewies wieder einmal das Sie von Sachkenntnis noch weit entfernt ist. Das sie dabei in ihrer Partei damit nicht allein ist beweisen eindrucksvoll die Führungskader der Grünen immer wieder auf's neue in den Medien oder auf Veranstaltungen!
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