Lokalsport | 17.10.2018, 15:58 Uhr

Der MSC Sinzig richtete bei Kaiserwetter das 50. Barbarossarennen auf dem Nürburgring aus

Zum Jubiläum wurde kräftig gefeiert

Vereinsvorsitzender Rudi Speich (re.) begrüßt die Gäste.-DEB-
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Sinzig. Der Markenname „Barbarossa“ (kein deutscher Herrscher war so oft in Sinzig) wurde seit einem Gleichmäßigkeitsrennen im Jahre 1969 ausgetragen, daraus entstand im Laufe der Zeit eine große Motorsportveranstaltung. Der Verein MSC Sinzig, heute mit 180 Mitgliedern, zählte im Jahr 1977 zu den Gründungsmitgliedern der Veranstaltergemeinschaft für den Veedol Langstreckenpokal, heute VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Und bei der 50. Ausgabe des Rennens wurde dann auch kräftig gefeiert.

Gäste aus Sport und Politik

Dazu kamen viele Gäste aus Sport und Politik an den Nürburgring wie der Bürgermeister der Stadt Sinzig Andreas Geron, Dietmar Busch, der Geschäftsführer der VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring), viele aktive Rennfahrer wie Andreas Ziegler, Rolf Weißenfels, Christian Büllesbach, Achim Ewenz und natürlich Ehrenmitglied Olaf Manthey, der als Rennfahrer und Teamchef viele Erfolge einsammelte.

„Als Bürgermeister der Stadt Sinzig freue ich mich ganz besonders, Sie alle zum 50. ADAC Barbarossapreis am Nürburgring begrüßen zu dürfen, und gratuliere dem MSC Sinzig herzlich zum Jubiläum. Die VLN Langstreckenmeisterschaft ist die größte Breitensportserie der Welt und für uns Sinziger auch eine hervorragende Werbung für unsere Barbarossastadt. Darauf können wir alle stolz sein, denn der Verein bietet den Motorsportfans in jedem Jahr ein außergewöhnliches Erlebnis auf dem Nürburgring. Ich wünsche den Verantwortlichen des MSC Sinzig für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und Begeisterung für den Motorsport“, so die Dankesrede des Bürgermeisters Andreas Geron.

Verein begann früh mit Autorennen

Der Vorsitzende des Vereins, Rudolf Speich aus Roßbach, selbst langjähriger erfolgreicher Rennfahrer und Unternehmer, war total begeistert von der Feier. „Unser Verein fing an, Bergrennen auf der Südschleife des Nürburgrings auszurichten. So hat sich das immer weiter entwickelt, bis wir dann 1977 der VLN beigetreten sind, allerdings hieß das damals Veedol Langstreckenpokal. Von da an tragen wir gemeinsam mit der VLN Gemeinschaft ein Langstreckenrennen auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt aus, denn die Nürburgring Nordschleife ist etwas ganz Besonderes für jeden Rennfahrer in der Welt. Heute feiern wir die 50. Ausgabe unseres Barbarossarennens, und wenn man überlegt, dass unser Verein erst 48 Jahre alt ist, haben wir schon sehr früh mit Autorennen begonnen. Wir haben eine ganz tolle Mannschaft, alle packen an und sorgen dafür, dass der Barbarossapreis in jedem Jahr eine Superveranstaltung wird. Dass wir heute einen so tollen Rahmen für unsere Feier haben, macht uns glücklich. Wir haben tolles Wetter, nette Gäste und, was das Rennen betrifft, 19 GT3 Rennwagen mit Siegpotenzial. Dazu kommen noch zwei Weltneuheiten wie der neue Audi R8 LMS sowie der brandneue Aston Martin GT3 aus England. Herz, was willst du mehr. Jetzt muss es nur noch ein spannendes unfallfreies Rennen geben, dann sind wir alle glücklich.“

Sportliche Ehrengäste waren Olaf Manthey und der zweifache Le Mans-Sieger und WEC-Weltmeister Timo Bernhard aus dem Saarland, die den vielen Rennfans fleißig Autogramme schrieben.

Auch der Vorsitzende des ADAC Mittelrhein Koblenz, Dr. Klaus Manns, war voll des Lobes für den Sinziger Motorsportverein. „Wir wissen auch, dass es der MSC Sinzig in einer immer individueller werdenden Welt nicht leicht hat, neue Vereinsmitglieder zu finden, die sich aktiv am Clubleben beteiligen. Doch durch die Vereinstätigkeit und den Motorsport finden Menschen zusammen. Ich wünsche dem Verein weitere tolle erfolgreiche Jahre und dem Rennen einen unfallfreien spannenden Verlauf.“

Am Ende des Tages waren alle Mitglieder des MSC Sinzig glücklich über eine tolle Feier und ein tolles Rennen.

DEB

Ehrenmitglied Olaf Manthey und Weltmeister Timo Bernhard (v.l.) schrieben fleißig Autogramme.

Ehrenmitglied Olaf Manthey und Weltmeister Timo Bernhard (v.l.) schrieben fleißig Autogramme.

Der Porsche 919 Hybrid, mit dem Timo Bernhard 2017 die 24 Stunden von Le Mans gewann.

Der Porsche 919 Hybrid, mit dem Timo Bernhard 2017 die 24 Stunden von Le Mans gewann.

Bürgermeister Andreas Geron feierte mit.

Bürgermeister Andreas Geron feierte mit.

Vereinsvorsitzender Rudi Speich (re.) begrüßt die Gäste.Fotos: -DEB-

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