Allgemeine Berichte | 18.02.2014

Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV)

80. Geburtstag von Professor em. Dr. Alfons Weiser SAC gefeiert

Professor em. Dr. Rudolf Hoppe (re.) und Professor Dr. Michael Reichert (li.) von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn überreichten Professor em. Dr. Alfons Weiser die Festschrift. Verena Breitbach

Vallendar. Im Rahmen des Semesterabschlusses WS 2013/14 feierte die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) den 80. Geburtstag von Professor em. Dr. Alfons Weiser SAC. Als Zeichen der Anerkennung überreichten Professor em. Dr. Rudolf Hoppe und Professor Dr. Michael Reichardt von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn dem Jubilar die von ihnen herausgegebene Festschrift unter dem Titel „Lukas – Paulus – Pastoralbriefe“, die in der Reihe „Stuttgarter Bibelstudien“ erschienen ist. Die unter Mitwirkung von Kolleginnen und Kollegen der PTHV entstandene Festschrift umfasst rund 400 Seiten und beinhaltet 19 Beiträge von katholischen und evangelischen Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland.

Professor Alfons Weiser

Professor Alfons Weiser hat das Wirken an der PTHV seit vielen Jahrzehnten mit geprägt. 1934 in Wölfelsgrund/Schlesien geboren, studierte Professor Weiser in Vallendar und Würzburg Theologie.

Im Jahr 1960 trat er in den Orden der Pallottiner (SAC) ein und wurde 1964 zum Priester geweiht. Seine Dissertation zur Gleichnislehre, die er im Jahr 1970 abschloss, wurde als beste Dissertation ihres Jahrgangs ausgezeichnet. Von 1970 bis 1975 war Professor Weiser als Dozent, von 1975 bis 2003 als Professor für Neutestamentliche Exegese und Biblische Einleitungswissenschaft an der PTHV tätig. In der biblischen Erwachsenenbildung war Pater Weiser im weiten Umkreis von Vallendar und Koblenz geschätzter Referent. Seit 2003 ist er emeritiert. „In den Jahrzehnten meines Lebens und Wirkens an der PTHV habe ich mich im Kreis der Mitbrüder, der Kolleginnen und Kollegen sowie der Studierenden sehr wohlgefühlt“, sagt Professor Weiser. „Sowohl die Arbeit in meinem Fachbereich als auch den persönlichen Umgang mit den Studierenden habe ich stets sehr geschätzt.“ Besonders beeindruckt Professor Weiser an der PTHV, dass im Gesamtüberblick der Hochschule Lehre und Praxis, Wissenschaft und Leben sowie Theologie und Glauben gut zusammengehalten werden. „Auch entspricht es ganz dem Anliegen Vinzenz Pallottis, dass Pallottiner zusammen mit Frauen und Männern aus verschiedenen Fachbereichen aus aller Welt auf akademischer Ebene apostolisch zusammenwirken“, erklärt Professor Weiser. „An der Weckung und Förderung der Mitverantwortung aller Christen ist auch mir sehr gelegen.“

Die stärkste Motivation

Die stärkste Motivation war für Professor Weiser im Laufe seines Wirkens mit Studierenden stets das Bewusstsein und die Erfahrung, dass Gottes unendliche Liebe allen Menschen zugewandt ist. „Das vom Neuen Testament her zu vermitteln war auch stets das von mir anvisierte Lernziel.“ Das „Miteinander“ ist es, welches sich als Kerngedanke durch seine Forschungs- und Lehrtätigkeit zieht. „Es geht dabei um das Miteinander von Gott und Mensch, Individuum und Gemeinschaft, Frau und Mann, Kirchenleitung und Basis“, erklärt Professor Weiser. „Entsprechende Einsichten und Impulse dazu ergeben sich aus den neutestamentlichen Schriften und Bedürfnissen der heutigen Menschen.“

Professor em. Dr. Rudolf Hoppe (re.) und Professor Dr. Michael Reichert (li.) von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn überreichten Professor em. Dr. Alfons Weiser die Festschrift. Foto: Verena Breitbach

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