Allgemeine Berichte | 24.11.2018

Ein Vortrag von Michael Müller

Nachhaltigkeit oder Selbstzerstörung?

Am Mittwoch, 12. Dezember um 19 Uhr

Vallendar. Michael Müller referiert in der Pallottikirche am Haus Wasserburg, Pallottistraße 2, in Vallendar zum Thema „Ein Jahrhundert der Nachhaltigkeit oder ein Jahrhundert der Selbstzerstörung?“. Michael Müller ist Staatssekretär a.D., Bundesvorsitzender der Natur-Freunde-Deutschland und war Mitglied in zahlreichen wissenschaftlich-politischen Kommissionen des Bundestages. Der Mensch hat mit Beginn der Industrialisierung begonnen, die vorhandenen Bodenschätze in großem Stil abzubauen. Das Handeln der Menschen führt dazu, dass sich die Temperaturen erhöhen, der Meeresspiegel steigt und sich das Klima ändert. Der vergangene Sommer ist vielleicht ein Ausblick auf die Veränderungen, die auf die Menschheit zukommen. Das aktuelle Zeitalter ist durch das menschliche Handeln geprägt und wird deshalb als anthropozän bezeichnet. Es liegt also an der Gesellschaft, ob die Menschen in einem Jahrhundert der Selbstzerstörung leben oder in einem der Nachhaltigkeit. Es liegt an den Menschen, das Denken und Handeln neu auszurichten und durch das Schließen von Stoffkreisläufen eine regenerative Wirtschaft zu entwickeln, die dem Begriff der Nachhaltigkeit gerecht wird. Michael Müller sieht die Menschheit an der Nahtstelle zweier Epochen. Wobei sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft noch in der alten Epoche befinden, die zunehmend Kritik erfährt und zu wachsender Unsicherheit führt. Er plädiert dafür, neue Lösungswege zu finden und mehr Demokratie zu wagen. Das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel, das Haus Wasserburg und der Themenschwerpunkt Schöpfung in der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier konnten Michael Müller für diesen Vortrag gewinnen und laden alle Interessierten zu seinem spannenden Vortrag am Mittwoch, 12. Dezember um 19 Uhr ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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