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Umjubeltes Burgkonzert des Gesangvereins Eintracht Adendorf

Ehrenvorsitzender Cremerius wurde mit dem Goldenen Ton ausgezeichnet

In der Scheune der Burg Adendorf trugen auch die ausgezeichneten Solisten zum Gelingen bei

10.09.2013 - 11:59

Adendorf. Eigentlich verleiht der Gesangverein „Eintracht“ Adendorf seine Auszeichnung „Der Goldene Ton“ nur an Personen, die nicht aktiv singen. Doch diesmal machten die gut 50 Sängerinnen und Sänger um Chorleiter Alfons Gehlen und die Vorsitzende Marlies Schmitz eine Ausnahme. „Wenn einer diese Auszeichnung verdient hat, dann ist es Mättes“, rief Schmitz unter dem tosenden Beifall des Publikums, „wir alle lieben ihn und seine spitzbübische, humorvolle Art“, bevor sie den „Goldenen Ton 2013“ an das „Eintracht“-Urgestein Matthias Cremerius überreichte, den alle Welt nur „Mättes“ nennt.

Schließlich lenkte Cremerius 46 Jahre lang als Vorsitzender die Geschicke des ursprünglich reinen Männerchors, und er war es auch, der den Schritt wagte zum gemischten Chor. „Das war eine schwere Entscheidung - aber es war die richtige Entscheidung, wie man auch heute wieder sieht“, blickte er zurück. Denn seither nahm der Chor einen ungeahnten Aufschwung und zählt derzeit zu den besten Vokalensembles in der Region. Was nicht zuletzt auch der konzentrierten und zielstrebigen Arbeit von Chorleiter Alfons Gehlen zu verdanken sei, rühmte Cremerius den in seinen Dankesworten. Er selbst habe so viel Spaß wie noch nie beim Singen, deshalb denke er auch mit seinen 86 Jahren noch lange nicht ans Aufhören, schmunzelte der passionierte Bass-Sänger.


Spaß in der ausverkauften Burgscheune


Spaß hatten auch die mehr als 260 Zuhörer beim restlos ausverkauften Burgkonzert, das witterungsbedingt nicht im Innenhof der Burg Adendorf, sondern in der historischen Scheune aufgeführt wurde. „Europa zu Gast auf Burg Adendorf“, so hatte der musikalische Leiter Alfons Gehlen das ebenso anspruchsvolle wie gut gelaunte Programm getauft, machte aber auch einige musikalische Abstecher auf andere Kontinente. Etwa nach Australien mit dem Buschlied „Waltzing Mathilda“ oder ins Reich der Botanik mit „The Rose“ von Amanda McBroom.

Über Spanien, Frankreich, Amerika, Italien, Griechenland, Russland und Peru führte die musikalische Reise schließlich glücklich wieder zurück in die Heimat mit der rheinischen Hymne „Unsere Stammbaum“ von den Bläck Fööss. Claus Kratzenberg am Klavier erwies sich dabei einmal mehr als verlässlicher Rückhalt des Chors, der so manchem Lied noch ein Sahnehäubchen aufsetzte.


Sogar die Schirmherrin reihte sich ein


Für wohlige Gänsehautschauer sorgte Tenor Walter Seywald mit seiner wohlklingenden Stimme, als Solist bezauberte er mit den Liedern „Over the Rainbow“, „Plaisir d’Amour“, „La Serenata d’Arleccchino“ und „A Vucchella“ das Publikum. Überaus vielseitig zeigten sich auch die beiden trotz junger Jahre bereits erfahrenen Nachwuchsmusiker Janik Nagel (Klavier) und Paul Tintelnot (Klarinette) von der Musikschule Meckenheim-Rheinbach-Swisttal mit ihrem hörenswerten Intermezzo zwischen Klassik und Blues.

So war auch Schirmherrin Gabriela Baronin von Loë am Ende überglücklich über eine gelungene Premiere in der Scheune, die eine erstaunlich gute Akustik aufweist, und ließ sich gerne überreden, beim letzten Lied in die Reihen der Sängerinnen einzutreten. Schließlich hatte sie als Mitglied des Projektchors zum Musical „Die Kannebäcker“ schon reichlich Bühnenluft geschnuppert und ihr sängerisches Talent unter Beweis gestellt. Alles in allem ein vergnüglicher Abend in außergewöhnlichem Ambiente, der Lust auf mehr machte.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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