Politik | 03.09.2013

SPD Fraktion im Rat der Gemeinde Wachtberg

Gute Perspektiven für bessere dörfliche Nahversorgung in Pech

SPD-Bundestagskandidatin Bettina Bähr-Losse mit Pecher Bürgern und Unternehmern im Dialog

Innungsobermeister Adalbert Wolf (v.l.), Renate Offergeld und Bettina Bähr-Losse sprechen sich für eine sinnvolle Nahversorgung in den Wachtberger Dörfern aus. SPD-Wachtberg

Wachtberg-Pech. Pech hat gute Perspektiven für eine bessere Nahversorgung der örtlichen Bürgerschaft. Diese gute Botschaft nimmt die SPD-Bundestagskandidatin, Bettina Bähr-Losse, von ihrem Besuch beim 2. Wachtberg-Tag aus der Ländchen-Metzgerei Wolf aus dem Wachtberger Ortsteil Pech mit.

Überlegungen von Ländchenmetzger und Oberinnungsmeister Adalbert Wolf von der Schlachterinnung Bonn/Rhein-Sieg zufolge könnte demnächst in Pech eine örtlich angepasste Ladenzeile neu entstehen. Gegenüber der Ländchen-Metzgerei werden dann auf einer alten Dorfwiese in der Pecher Ladenzeile vor allem lokale und regionale hochwertige Produkte angeboten.

Details dazu will der Vize-Landesinnungsmeister demnächst aufzeigen. Nicht nur die Kundschaft aus Pech, sondern auch die aus Wachtberg, Bad Godesberg und Meckenheim wünschen sich Wolf zufolge gute Produkte von hiesigen Anbauflächen und Tierhaltungen.

Wolf machte deutlich, dass die auf eine unterm Strich schädliche Einzelhandelsagglomeration „EKZ/ Wachtberg-Mitte“ ausgerichtete Baupolitik weiter zur Geschäftsverödung von Pech und anderen Wachtberger Dörfern immer mehr Vorschub leiste und sich Adalbert Wolf daher für diese bürgerfreundliche Geschäfts-Initiative für seinen Ortsteil entschieden habe - quasi als Gegenpol zu der hemmungslosen sowie einseitigen Supermarkt-Politik der Mehrheitsparteien im Berkumer Rathaus.

Wolf bewertete dies als einen weiteren Beleg dafür, dass die Gemeinde Wachtberg ihr selbst auferlegtes Entwicklungsziel aus 2003 zur Stabilisierung des gewachsenen Einzelhandels in den Ortskernen nicht umgesetzt habe. SPD-Bundestagskandidatin Bettina Bähr-Losse zeigte sich erfreut über das örtliche unternehmerische Engagement. Von den in Aussicht gestellten örtlichen Angeboten könnten insbesondere ältere Bürger und Familien am Ort profitieren. Bettina Bähr-Losse wünschte dem Pecher Unternehmer mit Blick auf eine bessere dörfliche Nahversorgung am Standort ein gutes Gelingen zum Wohle der Bürgerschaft. Die SPD-Bundestagskandidatin informierte sich in der Ländchenmetzgerei auch über die Produktsicherheit und Rückverfolgbarkeit von Fleischprodukten sowie über die Aufgabe von Schlachtbetrieben im Bonner Umfeld. Von ehemals sieben Wachtberger Metzgereien hätten in gut einer Dekade sechs Betriebe aufgeben müssen. Dies sei meist mit Einbußen von Arbeits- und Ausbildungsplätzen einhergegangen. Diese negative Entwicklung müsse mit der Kundschaft und dem Fleischerhandwerk am Ort im gesamten Innungsbereich im Sinne von Qualität und Produktsicherheit gestoppt werden.

Themen wie Nahversorgung, Lärmschutz, Schutz vor den Auswirkungen von Hochwasser am Godesberger Bach sowie der Lärmschutz entlang der L 158 zwischen Merl und Godesberg wurden auch mit der Bürgerschaft bei einem lockeren Gespräch in der Café- und Weinbar an der Pecher Hauptstraße erörtert. Mit in der Runde auch eine betagte Bürgerin, die in Pech lange Zeit einen dörflichen Kaufladen geführt hatte.

SPD-Bundestagskandidatin Bettina Bähr-Losse besuchte auch einen vom Hochwasser geschädigten örtlichen Physiotherapeuten-Betrieb. Das Pecher Unternehmen muss durch massives Regenabflusswasserverursachte Schäden in Höhe von rund 100.000 Euro verkraften. Bettina Bähr-Losse würdigte das Wiederaufbau-Engagement der Pecher Unternehmerin und forderte mehr Einsatz beim Hochwasserschutz und Starkregenfällen im Wachtberger Umland.

SPD-Ratsmitglied Renate Offergeld und Konrad Bauer von der Ortsvertretung begleiteten Bettina Bähr-Losse und informierten über Pecher Themen und örtliche Besonderheiten.

Pressemitteilung

SPD Fraktion im Rat

der Gemeinde Wachtberg

Innungsobermeister Adalbert Wolf (v.l.), Renate Offergeld und Bettina Bähr-Losse sprechen sich für eine sinnvolle Nahversorgung in den Wachtberger Dörfern aus. Foto: SPD-Wachtberg

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