Lokalsport | 13.01.2014

SV Rot-Weiß Merl e.V: Damenhandball

Hinrunde endete mit einer Niederlage

Damenhandball beim SV Rot-Weiß Merl.Privat

Merl. Zu ihrem letzten Spiel der Hinrunde der laufenden Saison begrüßten die Merlerinnen zu Hause zum Nachbarschaftsduell die Frauenmannschaft der HSG Rheinbach-Wormersdorf.

Der Sieg in Hennef im letzten Spiel des „alten“ Jahres sollte das Selbstbewusstsein der Merler Mannschaft gestärkt haben. Doch irgendwie war insbesondere in der Anfangsphase des Spiels gegen die Rheinbacherinnen davon nichts zuerkennen.

Die ersten 15 Minuten des Spiels konnten die Merlerinnen noch so einigermaßen im Rahmen halten. Der Abstand zu den Rheinbacherinnen war nie größer als drei Tore. Doch mit den dann notwendigen Einwechselungen ging die innere Bindung der Rot-Weißen zunehmend verloren. Im Angriff konnte kein Druck erzeugt werden und Wurfpech kam noch dazu. Die Rheinbacherinnen hingegen konnten in dieser Phase durch konzentriert vorgetragene Angriffe den Abstand zu den Merlerinnen Tor um Tor ausbauen. In dieser Phase war ein eindeutig durch die Gäste bestimmtes Spiel zu befürchten. Der Halbzeitstand von 7:14 aus Merler Sicht schien dieses Omen zu bestätigen.

In der Halbzeitpause galt es daher, bei den Merler Damen einige hängende Köpfe wieder aufzurichten. Dabei, so schien es, wurden die richtigen Worte gefunden, denn die Merlerinnen begannen die zweite Hälfte, als ob es die Erste nicht gegeben hätte. Plötzlich war zu erkennen, dass eine Mannschaft spielt, die gewinnen will. Nach den ersten 15 Minuten in der zweiten Hälfte wurde dann aus einem Sieben-Tore-Rückstand, ein Dreitorerückstand, gemacht. Das Spiel gewann zusehends an Intensität, 2-Minuten-Strafen auf beiden Seiten waren die Folge.

In der Schlussphase, als die Merlerinnen dicht daran waren, das Spiel aus ihrer Sicht noch positiver zu gestalten, traf die Merler Mannschaft eine doppelte Unterzahl durch zwei quasi gleichzeitige „2-Minuten-Hinausstellungen“. Den Gastgeberinnen gelang es durch diesen selbst verursachten Nachteil nicht, noch näher heranzukommen, aber sie verhinderten dennoch, dass die Gäste weiter davonziehen konnten. In den letzten Spielminuten gelang es den Spielerinnen aus Merl, noch auf 2 Tore heranzukommen. Das Spiel endete mit 24:26 Toren aus der Sicht der gastgebenden Merlerinnen.

Trainer Jürgen Grenner sagte nach dem Spiel: „Negativ für das Spiel war, dass keine Vorbereitung möglich war. Nach den Schulferien war nur eine Trainingseinheit möglich, an der dann auch noch das Gros der Spielerinnen, aus unterschiedlichen Gründen, nicht teilnehmen konnte. So gesehen war das Spiel, die erste gemeinsame Trainingseinheit im neuen Jahr.“ Das Spiel zeigte, dass es ohne Vorbereitung im Training schwer wird, in der Klasse zu bestehen.

Am Sonntag, 19. Januar beginnt um 16:45 Uhr in der eigenen Halle die Rückrunde. Die dritte Frauenmannschaft des TSV Bonn rrh wird dann zu Gast sein. Bis dahin sollte die wahrscheinlichere (Training) der beiden vorgenannten Möglichkeiten der Vorbereitung greifen.

Zum Einsatz kamen:

Nadine M. (T), Verena (Veve) B., Maria B., Krisi F., Svenja G., Verena G., Teresa G. Anna-Maria K., Anna R., Julia S. und Rabea T.

Damenhandball beim SV Rot-Weiß Merl.Foto: Privat

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