Allgemeine Berichte | 10.09.2013

Sommerfest des Gewerbevereins Wachtberg

Kontakte in lockerer Atmosphäre

Geschäftsleute haben beste Beziehungen zu den Nachbarn und sind wieder bei der Godema dabei

Organisatoren und Freunde stellten sich zu einem Gruppenfoto auf, in der Mitte Vorsitzender Michael Geppart.Werner Meyer

Wachtberg.Es war eine lockere Atmosphäre, die Gewerbetreibenden standen gemütlich beim Plausch zusammen, neue Kollegen stellten sich vor und wurden gleich offen aufgenommen. Auf ein Rahmenprogramm mit langen Reden wurde bewusst verzichtet. „Wir wollen hier eine Kommunikationsplattform für unsere Mitglieder schaffen, abseits vom täglichen Rummel. Heute wollen wir auch ein bisschen feiern, uns näher kennenlernen, neue Pläne schmieden, uns mit der Politik austauschen. Dazu gibt es kühle Getränke und ein schönes Büfett“, zeigte sich Michael Geppart, der Vorsitzende des Wachtberger Gewerbevereins, schon zu Beginn des Sommerfestes zufrieden. Denn viele Kollegen waren in den Pflanzenhof Ulrich im Wachtberger Einkaufszentrum gekommen, um einen gemütlichen Abend mit Gleichgesinnten zu verbringen.

„Ein gelungener Abend, an dem wir viele Gespräche geführt haben“, meinte dann auch Jens Forstner, der Wirtschaftsförderer der Gemeinde. Auch Dr. Hubertus Hille, der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, freute sich über den gelungenen Abend.

„Wir in der Region“

„Wir haben einen guten Kontakt zu den Nachbarn, zu Bonn, besonders Bad Godesberg, aber auch zu den nahen Städten des Rhein-Sieg-Kreises“, erklärte Michael Geppart. Und bewies das im Laufe des Abends auch mit einer kurzen Ansprache, bei der, die Bad Godesberger Vorsitzende des dortigen Stadtmarketings, Brigitte Grüll, ebenfalls die gute Zusammenarbeit ansprach. So werden die Wachtberger bei der Godema wieder mit einem mehr als 250 Quadratmeter großen Stand im Parksaal aktiv sein und Attraktionen für die Besucher bieten, Schlemmermeile und Hubschrauberrundflüge sind unter anderem geplant.

Am 14. Oktober will der Gewerbeverein mit der Post-AG eine Informationsveranstaltung zum E-Brief durchführen. Der Wachtberger Frühling, zu dem noch vor drei Jahren 25000 Besucher geströmt waren, wird erst einmal ausfallen. „Da die Gemeinde keine Risikoabfederung anbietet, können wir das Risiko nicht tragen“, sagte der Vorsitzende deutlich. Der Verein habe etwa 100 Mitglieder und könne bei einem Monatsbeitrag von zehn Euro eine solche Veranstaltung nicht allein stemmen. Stolz ist Michael Geppart besonders auf die erfolgreiche Umsetzung des Vereinszieles „Wir in der Region.“

Der Gewerbeverein Wachtberg fördert Netzwerke mit selbstorganisierten Veranstaltungen. Gemeinsame Veranstaltungen wie Sommerfeste, Weihnachtsfeiern und viele mehr sind beliebt und gut besucht, der Wachtberger Frühling soll auch in Zukunft in unregelmäßigen Abständen als Höhepunkt organisiert werden. Wann allerdings der dann fünfte Frühling die Besucher anziehen wird, kann der Verein im Moment noch nicht sagen.

Mehr als 100 Unternehmen und Freiberufler finden über den Verein Kontakt untereinander, aber auch zu Verwaltung und Politik. Wichtig sei auch, Veranstaltungstermine mit den umliegenden Städten abzustimmen, was recht gut klappe. „Wir wollen Wachtberg und sein attraktives Angebot in der Region bekannt machen“, ergänzte Vorstandsmitglied Doris Neukirchen. Bei Livemusik und kühlen Getränken, kaltem Büfett und interessanten Gesprächen verbrachten die Gewerbetreibenden noch ein paar gemütliche Stunden im hübsch dekorierten Pflanzenhof.

Am kalten Büfett entspannten sich die Gäste des Sommerfestes, zu dem der Wachtberger Gewerbeverein seine Mitglieder eingeladen hatte.

Am kalten Büfett entspannten sich die Gäste des Sommerfestes, zu dem der Wachtberger Gewerbeverein seine Mitglieder eingeladen hatte.

Organisatoren und Freunde stellten sich zu einem Gruppenfoto auf, in der Mitte Vorsitzender Michael Geppart.Fotos: Werner Meyer

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