Allgemeine Berichte | 25.02.2015, 12:16 Uhr

Heimatverein Pech e.V. beklagt Vorfall

Kupferdiebe beschädigen Wegekreuz

Wegekreuz wurde erst im vergangenen Jahr frisch restauriert

Das Wegekreuz in Wachtberg-Pech. Privat
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Wachtberg-Pech. Auch vor einem Wegekreuz machen Kupferdiebe nicht Halt. Das gerade im vergangenen Jahr frisch restaurierte Wegekreuz an der Pecher Hauptstraße/Mühlenpfad steht nun ohne Kupferdach da. Mit viel Mühe und Geld hatte der örtliche Heimatverein erst kürzlich dafür gesorgt, dass das Wegekreuz restauriert und mit einer Grünanlage eingefriedet wurde.

Viele Pecherinnen und Pecher freuten sich über die gestalterische Aufwertung am westlichen Ortseingang und über die Pflege dieser historisch-religiösen Wegemarke. Der Vorsitzende des Pecher Heimatvereins Pech, Günter Wagner, stellte den Diebstahl jetzt fest und ist entsetzt: „Das ist erbärmlich. Wie groß muss die Not sein, um aus diesem kleinen Stück Kupfer auch noch Geld zu schlagen.“ Besonders beschäftigt ihn, dass die Diebe auch vor religiösen Symbolen nicht zurückschrecken. Die vergangenen Jahre war das Wegekreuz stark reparaturbedürftig und musste teilweise erneuert und mit einer Kupferabdeckung versehen werden. Der Heimatverein hatte sich um die Instandsetzung gekümmert, weil diese religiösen Wegemarken früher für die Menschen wichtige Orte waren; Orte der besonderen Kraft, der Andacht, der Ruhe, der Besinnung und Möglichkeit boten, den Herrgott um Schutz auf dem gefährlichen Weg zu bitten. „Mit Bedauern nehmen wir jetzt diese unverständliche Tat zur Kenntnis und bitten die Anwohner um Aufsichtshilfe“, ergänzt der Heimatvereinsvorsitzende Günter Wagner. Insgesamt war es das siebte Kreuz im idyllischen Ländchendorf Pech, das von den Bürgern des Ortes und dem Heimatverein Pech in Ehren gehalten und wieder ansehnlich gestaltet wurde.

„Der Erhalt der Wegekreuze ist eine wichtige Aufgabe unseres Heimatvereins“, sagt Günter Wagner. So pflege man nicht nur die Tradition und historische Stätten in Pech, sondern das bürgerliche Engagement sei auch ein Ausdruck starker Volksfrömmigkeit. Bereits 1988 hatte der Verein in einer seiner Veröffentlichungen in der Reihe „Dorfporträt“ die Pecher Wegekreuze als geschichtliche, volkskundliche und religiöse Zeugnisse beschrieben.

Das Wegekreuz in Wachtberg-Pech. Foto: Privat

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