Politik | 18.03.2014

UWG Wachtberg

Lärmschutz ist Bürgerschutz

Intelligenter Lärmschutz für Wachtberger Verkehrsadern seit Jahren überfällig - Ennert-Aufstieg soll Anwohner der Durchgangsstraßen vor Verkehrslärm schützen -

Wachtberg. Über einen intelligenten Lärmschutz an den drei Haupt-Verkehrsadern durch Wachtberg muss die Bürgerschaft im Drachenfelser Ländchen endlich spürbar vor zunehmenden Verkehrsbelastungen geschützt werden.

Dazu fordert die UWG über ihren Ratsherrn Michael Boldt endlich intelligenten Lärmschutz für lärmgeplagte Anwohner zwischen Merl und Bad Godesberg ( L 158) sowie zwischen Adendorf und Niederbachem (L 123). Auch bis zur Realisierung der Ortsumgehung Gimmersdorf sollte über Temporeduzierungen, zeitliche Einschränkungen und andere geeignete entlastende Maßnahmen für die Menschen im Ort wirkungsvoll nachgedacht werden.

Die UWG unterstützt in diesem Zusammenhang die Pläne zum Bau der Südtangente (Verbindung BAB 565 und A3), die insbesondere auch auf den Wachtberger Durchgangstrecken zu spürbaren Entlastungen führen könnte.

„Lärmschutz ist Bürgerschutz. Es geht dabei nicht nur um ein paar Dezibel oder Kommastellen rauf oder runter innerhalb der Lärmzonen. Dieses unwürdige Gerangel zu Lasten der Anwohner muss endlich aufhören. Es geht vielmehr um eine gefühlte und allgemein akzeptable Lärmentlastung für die Bürger.

Das schließt auch eine deutliche Reduzierung von Abgasen, Staub sowie Lichtbelästigungen ein,“ fügte Michael Boldt hinzu.

Zeitlich begrenzte entlastende Tempobegrenzungen sollten ebenso in Erwägung gezogen werden wie Schallschutzwälle oder andere bauliche Maßnahmen. Der ständige Hinweis auf fehlende Mittel oder Kompetenzstreitigkeiten führen zu keiner Entlastung bei den lärmgeplagten Bürgern. Die Gesetzgeber in Düsseldorf und Berlin dürfen sich nicht weiter Jahrzehnte hinter längst veralteten Vorschriften verstecken. Der Bau der Südtangente muss Vorrang haben und zügig umgesetzt werden.

Zudem sind nach Auffassung der UWG als erste Schritte weitere Kreisel im Zuge der L 123 in Berkum sowie im Verlauf der L158 in Pech und bei Villiprott zwingend zur Lärm-Minderung erforderlich. Dazu sollten auch die Verwaltungen in Wachtberg und Siegburg aktiver als bisher werden.

Über 50.000 Kfz/24h machen auf den Wachtberger Durchgangsstraßen richtig Krach, schlechte Luft und zuweilen auch krank. Anwohner fordern zu Recht z.B. längst überfällige effektive Lärmschutzwände und finanzielle Hilfen für Lärmschutzfenster etc., wie man sie aus der Umgebung von Flugplätzen kennt.

Nicht die kaum nachvollziehbare Lärmkartierung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) sollte mit amtlich festgelegten imaginären Grenzwerten dazu weiter den Ausschlag geben, sondern der gesunde Menschenverstand. Inzwischen klagen Haus- und Grundbesitzer z.B. in Pech darüber, dass sie ihre Häuser entlang der Lärmschleppen oft nur noch mit Verlusten oder gar nicht mehr verkaufen können. Politik und Verwaltungen müssen endlich auf spürbare Verkehrsentlastungen für die Wachtberger Bürger drängen und nicht vor Vorschriften resignieren.

Pressemitteilung

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