8. Wachtberger Kulturwochen mit Penbasi-Puppentheater
„Leuchte, alter Mond, leuchte“
Wachtberg-Gimmersdorf. Bereits vor über 100 Jahren von Theodor Storm geschrieben hat die Geschichte vom kleinen Hävelmann auch heute nichts von ihrem Reiz verloren, vorausgesetzt sie wird so kindgerecht und fantasievoll vortragen, wie das der Gimmersdorferin Penba Simons im Rahmen der 8. Wachtberger Kulturwochen mit ihrem Penbasi-Puppentheater gelungen ist. Die passionierte Puppenspielerin hatte zu einer Vorführung auf ihrer Terrasse eingeladen, und es kamen nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene. Kurz vor der Aufführung war noch ein heftiger Regenguss niedergegangen. Die Tropfen klatschten geräuschvoll auf das kleine Vordach, aber pünktlich zum Start hörte der Regen auf, und nichts sollte die Aufführung mehr stören.
Der kleine Abenteurer
Schnell gelang es Simons, die anwesenden kleinen und großen Zuschauer in die Geschichte vom kleinen Hävelmann hineinzuziehen. Viel benötigte sie dazu nicht. Mit klarer Stimme erzählte sie davon, wie der kleine Junge nicht einschlafen kann und im Licht des Mondes schließlich mit seinem Bettchen hinausfliegt in die Welt, immer weiter, immer höher. Mit kleinsten Mitteln schaffte Simons es, diese bunte Welt vor den Augen der Zuschauer lebendig werden zu lassen. Dass diese abenteuerliche Reise nicht gut enden kann, ist klar, aber auch hier fand Simons eine kindgerechte Wendung, indem sie gemeinsam mit den Kindern den kleinen Hävelmann aus dem Meer rettete, in das er am Ende gestürzt war. Wer wollte, konnte die Hävelmann-Puppe anschließend mal in den Händen halten. Die Kinder legten dabei so viel Fürsorge an den Tag, dass man denken konnte, der kleine Hävelmann sei für den kurzen Moment der Aufführung lebendig geworden. (Ausführlicher Bericht und weitere Fotos auf www.wachtberg.de)
Pressemitteilung
Gemeinde Wachtberg
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