Allgemeine Berichte | 16.07.2013

„Verdichtete Sprache - gesammeltes Licht“ von Ursula und Heinz Contzen

Lotus und Holunder – licht- gefüllte Schalen und uralter Adel

Lotus und Holunder – licht- gefüllte Schalen und uralter Adel

Wachtberg-Villip. Blüten von Rosen und Lavendel, daneben Löwenzahn und Mohn leuchteten in ihrer ganzen Farbigkeit und Pracht von Dias den zahlreich erschienenen Gästen entgegen. Ursula und Heinz Contzen hatten im Rahmen der 7. Wachtberger Kulturwochen am ersten Wochenende wieder zu einem Abend „Verdichtete Sprache – gesammeltes Licht“ eingeladen. Die aus den Vorjahren sehr beliebte Veranstaltung des Niederbachemer Künstlerpaares fand dieses Mal in den Räumen des kommunalen Familienzentrums in Villip statt. Heinz Contzen, vielen durch seine Lichtbildvorträge inzwischen gut bekannt, begeisterte wieder mit einer Fülle an Blumen- und Landschaftsfotografien. Ausgewählt hatte diese seine durch ihre Lesungen bekannte Ehefrau Ursula Contzen und passend dazu Lyrik und sogenannte Haikus, japanische Kurzgedichte, verfasst. Musikalisch begleitet wurde der Bild-Wort-Vortrag von der ebenfalls in Niederbachem lebenden Musikerin Cordelia Loosen-Sarr. Auf Altquerflöte, Sopranino sowie auf asiatischen und japanischen Bambusflöten untermalte sie mit meditativen Improvisationen, Jazz-Blues oder Klassik die lyrische Diaschau.

Lotusblüten und Löwenzahn

Derart optisch und akustisch eingefangen, erlebten die Besucher einen beschaulichen Abend mit beeindruckenden Blumen- und Landschaftsbildern, die die drei Akteure im Zusammenspiel gekonnt zu besinnlichen Stimmungsbildern erweckten. Da wurden Lotusblüten zu mit Licht gefüllten Schalen und Rosen zu Majestäten in Seidenroben. Verschiedene Assoziationen kamen auf, so bei Holunder zu altem Adel („Korrekter dunkler Anzug mit Einstecktuch“) oder bei Tulpen zu Kindern („Kinder – Knospen auch sie“). Impressionen von Bäumen zeigten blühende Mandel-, Kirsch- und Birnbäume, Landschaften flimmerten im Sommerlicht und üppige Sträuße von Wiesenblumen erfreuten die Augen. Ein letztes Haiku zum Schluss widmete Ursula Contzen dem Löwenzahn „Nach heißen Tagen hebt sich leicht und lautlos ein fliegender Teppich“.

Pressemitteilung

der Gemeinde Wachtberg

Verdichtete Sprache, gesammeltes Licht: Magnolie.Foto: Heinz Contzen

Ursula Contzen (links) untermalte die Fotos ihres Mannes mit Kurzlyrik und Cordelia Loosen-Sarr mit Flötenmusik.Foto: Gemeinde Wachtberg

Lotus und Holunder – licht- gefüllte Schalen und uralter Adel

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