Lokalsport | 01.04.2014

Rot-Weiß Merl, Damenhandball

Merlerinnen sichern sich zwei Punkte

Die Merlerinnen kämpften und sicherten sich zwei wichtige Punkte. privat

Merl. Obwohl das letzte Heimspiel der Saison 2013/2014 unter keinen guten Vorzeichen stand, konnten die Merler Frauen in eigener Halle nach einer guten kämpferischen Leistung die Punkte sichern. Aufgrund von schulischen, beruflichen, krankheits- und verletzungsbedingten Abwesenheiten konnten die Merle Damen in der letzten Woche nur mit maximal vier Spielerinnen, die dann auch für das Spiel am Samstag zur Verfügung standen, trainieren Zum Spieltermin standen Trainer Jürgen Grenner dann genau sieben Spielerinnen ohne Auswechselmöglichkeit zur Verfügung. Mit dem Frauenhandballteam des FC Hennef reiste zwar ein Gegner an, der im Hinspiel bezwungen werden konnte, aber damals standen elf Spielerinnen bei Merl auf dem Spielberichtsbogen. Die Devise von Grenner für das Spiel lautete dann auch, kämpfen und ackern in der Abwehr, kontrollierter Spielaufbau und im Angriff spielen, bis sich die klare Chance bietet. So begann das Spiel dann auch, schnell konnten sich die Merlerinnen einen drei-Tore-Vorsprung erspielen und diesen über weite Strecken der ersten Halbzeit auch halten. Die letzten zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff, mussten die Amselstädterinnen dem intensiven Spiel Tribut zollen, einige Bewegungen wurden langsamer und kleine Unkonzentriertheiten führten dazu, dass die Gäste aus Hennef Oberwasser zu bekommen schienen. Doch die Gastgeberinnen hielten dagegen und waren dennoch froh, den Halbzeitpfiff beim Spielstand von 14:11 zu ihren Gunsten zu hören. Die zweite Halbzeit begann, so wie die Erste endete. Die Gäste konnten sich bis auf ein Tor zum 19:18 Zwischenstand heranarbeiten. Mitte der zweiten Hälfte hatten die Gastgeberinnen jedoch eine weitere kritische Phase zu meistern, als sie sich mit zweifacher Unterzahl gegen chancenwitternde Henneferinnen zur Wehr setzen mussten. Diese Phase überstanden die Merler Frauen glimpflich, denn an dem ein Tore Vorsprung der Merlerinnen änderte sich nichts. Nach dieser Phase zogen die Merlerinnen auf einen 4-Tore-Abstand davon. Zum Ende des Spiels hin konnte man den Merler Frauen ansehen, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten, aber mangels Auswechselmöglichkeit gleichzeitig auch den Abpfiff förmlich herbeisehnten.

Dass Merl dieses Spiel mit 24:21 Toren gewinnen konnte, war der tadellosen kämpferischen Einstellung und streckenweise auch den erfolgreichen taktischen und spielerischen Elementen zuzuschreiben. Auch die Merler Torfrau konnte mit vier gehaltenen 7-Meter zur guten Mannschaftsleistung maßgeblich beitragen.

Vorschau: Für den Saisonabschluss am kommenden Wochenende gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf bleibt zu hoffen, dass Merl wieder mit größerer Besetzung antreten kann und dass die gegen Hennef gezeigte Einstellung zum Spiel mitgenommen wird.

Zum Einsatz kamen: Nadine M. (T), Verena (Veve) B., Maria B., Verena G., Teresa G. Anna R., Julia S.

Die Merlerinnen kämpften und sicherten sich zwei wichtige Punkte. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Imageanzeige - Dauerauftrag
Angebotsanzeige (Juni)
Tank leer?
EM-Anzeige
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Das Foto zeigt das Ensemble „kleine Bühne“.(v.l.n.r. 1. Reihe: Oscar Neuman, Ole Neumann, Stephanie Neumann2. Reihe: Karim Kirner, Stefanie Käufler, Cecylia Darda, Martina Bouhs, Bettina Kurscheid, Elfi Rüd, Jutta Flink, Walther Heling, Hannelore Busch, Olga Steinke)
641

Bad Breisig. Die Theatergruppe „kleine Bühne“ bringt den beliebten Klassiker „Der Zauberer von Oz“ von L. Frank Baum als Familienstück open air am letzten Juni-Wochenende im Kurpark der ThermalQuellenstadt auf die Bühne. Die Inszenierung wird im Biergarten Barth im Kurpark aufgeführt und verspricht ein fantasievolles Theatererlebnis für die ganze Familie.

Von Rolf HENZGEN aus Bad Breisig

Weiterlesen

Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab.
615

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt:

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt. Unter dem Motto „Dau bes Kowelenz“ produzierten Dirk Zimmer und das Café Hahn ein Kultvideo. Der bekannte Koblenzer Mundart-Sänger hat sich dieses Video vor einigen Wochen durch Zufall noch einmal angeschaut. Spontan entstand bei ihm die Idee, das Projekt in moderner Form neu aufzulegen und weiterzudenken.

Von Horst Hohn aus Mülheim-Kärlich

Weiterlesen