Allgemeine Berichte | 16.09.2014

8. Wachtberger Kulturwochen

Mit Sand und Dynamit

Werthhoven war wieder dabei

Beatrix Mursch hatte Sand aufgehäuft und sich in ihren Bildern diesem Rohstoff gewidmet.

Wachtberg-Werthhoven. „Wir sind wieder dabei“, hatten sie angekündigt und zusammen mit Barbara Sonntag anlässlich der achten Wachtberger Kulturwochen abermals in deren Garten in Werthhoven zur gemeinschaftlichen Ausstellung eingeladen. Mit dabei waren Beatrix Mursch, Uwe Manrico Hemke, Bettina Dolezalek-Pohl und Stephan Groger sowie Stephania Pagels.

Kunst mit Sand

Die Künstlerin Beatrix Mursch hatte sich mit dem Thema Sand auseinandergesetzt. Aufgewühlt durch einen Bericht, der aufzeigte, dass mit den weltweit vorhandenen Sandvorkommen Raubbau zugunsten der Bauwirtschaft betrieben werde, habe sie sich auch in ihren Bildern mit dieser Problematik beschäftigt. In verschiedenen Werken hat Mursch das Phänomen behandelt. Auch sprachlich hat sie damit gespielt und Wörter mit Airbrush auf ihre Acrylbilder aufgebracht wie Sand-Strand-Weg und Strand-Sand-Weg. Uwe Manrico Hemke zeigte eine Auswahl seiner Fotokarten. Besonders schön waren seine zahlreichen Tierfotografien. Da tummelten sich Giraffen, Tiger, Löwen und Krokodile, aber auch Blumen und Blüten in Nahaufnahme hatte Hemke im Bild festgehalten.

Kunst als Schmuck

Bettina Dolezalek-Pohl und Stephan Groger hatten Gold- und Silberschmuck dabei. Während Dolezalek-Pohl am liebsten großzügigen Silberschmuck fertigt, zeigte Groger unter andrem eine Fibel nach dem Vorbild einer römisch germanischen Gewandschließe. Dass Schmuck nicht immer aus Gold und Edelsteinen sein muss, sondern auch aus Glasperlen überaus dekorativ sein kann, bewies Stephania Pagels mit ihren farbenprächtigen Kreationen.

Musik mit Dynamit

Noch als „Jambalaya“ angekündigt, aber zwischenzeitlich in “Maria and the Dynamites” umbenannt, brachte die junge Band mit Songs wie „Move on up“ von Curtis Mayfield und weiteren Soul- und Funk-Hits das Publikum zum Rocken. Weitere Fotos auf www.wachtberg.de

Pressemitteilung

der Gemeinde Wachtberg

Beatrix Mursch hatte Sand aufgehäuft und sich in ihren Bildern diesem Rohstoff gewidmet.

Beatrix Mursch hatte Sand aufgehäuft und sich in ihren Bildern diesem Rohstoff gewidmet.

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