Politik | 03.06.2015, 16:35 Uhr

CDU begrüßt Vorschläge zur Betreuung von Flüchtlingen und Asylanten

Runder Tisch hat großartige Arbeit abgeliefert

Wachtberg. Lob für die Arbeit des Runden Tisches zur Asylbewerberproblematik und völlige Übereinstimmung in der Sache bestimmten jetzt die Beratungen des Ausschusses für Demographie, Soziales, Kultur und Sport (DSKS). So betonte Jürgen Kleikamp, CDU-Sprecher im Ausschuss: „Der Runde Tisch hat hier wirklich großartige Arbeit abgeliefert, der Politik deutliche Handlungshinweise gegeben und sehr zielführende Vorschläge gemacht.“ Ein besonderes Kompliment machte er dem Moderator, Altbürgermeister Jürgen Döring, der bewiesen habe, „was ein erfahrener Verwaltungsmann auch in kurzer Zeit alles auf die Reihe bekommt“. Der ebenfalls der Union angehörende Ausschussvorsitzende Stephan Zieger (CDU) sieht wichtige Punkte auf den Weg gebracht: „Das Rote Kreuz soll einen Werkvertrag bekommen, der einen Teil der Betreuung der Asylbewerber und Flüchtlinge regelt. Dazu gehören unter anderem eine 24-Stundenbereitschaft über sieben Tage in der Woche, die Organisation von Umzügen, Behördengänge, Hilfestellung bei Arztbesuchen, Bereitstellung von Lagermöglichkeiten, damit die Spenden der Wachtberger Bürgerinnen und Bürger zwischengelagert werden können, wenn diese nicht sofort gebraucht werden.“ Das konkrete Leistungstableau soll nun vom DRK noch einmal präzisiert und mit einer Kostenrechnung unterlegt werden. Ebenso soll die Verwaltung parallel dazu einen Plan präsentieren, auf dem auch die künftigen Leistungen der Gemeinde präzise aufgelistet sind. „So werden die Zuständigkeiten genau geregelt, und es gibt keine Reibungsverluste zwischen privatem Dienstleister und dem amtlichen Dienstleiter Gemeindeverwaltung“ lautet das Fazit Kleikamps.

Jeder wisse so genau, was er zu tun habe. Und genau das helfe den Asylbewerbern und Flüchtlingen. Alle sechs Fraktionen plädierten dann im Ausschuss an die Verwaltung, den Vertragsentwurf für das Rote Kreuz und den Leistungskalender der Verwaltung bis zur nächsten Ratssitzung vorzulegen, damit dort ohne Zeitverzögerung abschließend abgestimmt werden kann. Auch das Votum des „Runden Tisches“, es müsse alles daran gesetzt werden, eine Ghetto-Bildung zu vermeiden und die Flüchtlinge möglichst überall im Gemeindegebiet unterzubringen, am besten in Privatwohnungen, wurde allgemein begrüßt. Das galt auch für die Erklärung der Verwaltung, das Feldhaus am Gereonshof freizumachen, das sich in einem schlechten baulichen Zustand befindet. Sobald die dort noch lebende Familie anderweitig unterbracht sind, wird geprüft, ob es für eine weitere Unterbringung ertüchtigt werden kann.

Pressemittelung der

CDU-Fraktion Wachtberg

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Imageanzeige
Premium-Titel 1
Angebotsanzeige (Oktober)
Hagelschaden Äpfel
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Kolpinger wandern rund um Lahnstein
0

Lahnstein. Bei bestem Herbstwetter machten sich die Wanderer der Kolpingfamilie St. Barbara Lahnstein auf, um erst ein Stück an der Lahn entlang zu wandern, ehe in Hohenrhein die C.S. Schmidt Brücke überquert wurde. Über den Rheinsteig wurde hoch zum Kurzentrum gestiegen, von wo ganz entspannt, vorbei am Tennispark und den Ferienhäusern, durch die Grenbach zurück nach Lahnstein gewandert wurde. Nach 11 km Wanderung ließ man den Tag in der Gaststätte Winzerhaus fröhlich ausklingen.

Von Ferdinand Müller aus Lahnstein

Weiterlesen

An der Swisttalhütte Holzweiler
92

Eifelverein Remagen unterwegs

Grafschafter Wald und Dernauer Weinberge

Remagen/Marienthal. Bei herrlichem Wanderwetter startete die Wandergruppe in der Nähe des Marienthaler Klosters die 13 Kilometer Tour. Relikte des ehemaligen Regierungsbunkers und auch die Gedenkstätte Lager Rebstock informierten nachdenklich über Deutschlands jüngste Vergangenheit. Dem Kratzenbach folgend und dem anschließenden Tal erreichte man das sogenannte Holzweiler Kreuz. Nun von Waldwegen...

Von Eifelverein Remagen aus Grafschaft-Ringen

Weiterlesen