Politik | 24.07.2015

36. Wachtberger Ferienfreizeit

Vom Kind zur Legende

In der Welt der Superhelden - zwei Wochen, in denen viel geschah

Das Betreuer-Team der Wachtberger Ferienfreizeit 2015 mit Fachbereichsleiterin Sabine Radermacher (o.l.) und Kreisjugendpfleger Kai Sager (o.2.v.l.). privat

Wachtberg-Berkum. Traditionsgemäß fand die 36. Wachtberger Ferienfreizeit in den ersten beiden Wochen der Sommerferien im Schulzentrum Berkum statt. In diesen zwei Wochen haben 175 Wachtberger Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren eine unvergessliche Ferienfreizeit mit viel Spiel und Spaß erlebt. Das großartige Team aus insgesamt 30 Betreuerinnen und Betreuern und dem vierköpfigen Organisationsteam, Daniela Blum, Patricia Kowalski, Markus Blum und Tim Ramershoven, wurde im Vorfeld über mehrere Wochen vom Kreisjugendpfleger Kai Sager und der Jugendfachkraft der Gemeinde Wachtberg Sabine Rabes auf ihren „Job“ vorbereitet. Mit Erfolg – wie an der begeisterten Reaktion der Ferienfreizeitteilnehmer/innen sowie deren Eltern zu merken war.

Sommer, Sonne, Wasserschlacht

Dank bestem Sommerwetter - Temperaturen bis zu 38 Grad und zahlreiche Wasserschlachten, bei denen sich die Kinder gemeinsam mit den Betreuern mit Wasserpistolen und Eimern abkühlten, blieben alle nie richtig trocken. Neben der Abkühlung durch die Wasserschlachten wurde auch eine ganze Menge Wasser getrunken: rund 1.560 Liter haben die Kinder und Betreuer in den zwei Wochen verzehrt – das entspricht dem Tagesbedarf von 15 Elefanten. Im Anschluss an die Wasserschlacht ging es in die einzelnen Gruppenräume, wo die Gruppen ihr ganz eigenes, individuelles Gruppenprogramm vorbereitet hatten. Dies beinhaltete neben spielen, singen, basteln und werkeln, auch kochen und sportliche Aktivitäten wie schwimmen, Volleyball oder Tischtennis.

Abenteuer pur

An drei verschiedenen Tagen fanden in den zwei Wochen der Ferienfreizeit Ausflüge statt. Am Donnerstag in der ersten Woche fuhr Block II mit 60 Kindern und 15 Betreuern ins Odysseum nach Köln. Dort konnten die Kleinen und Großen in drei verschiedenen Ausstellungen zu den Themen „Dschungel“, „Weltall“ und „Haushalt/Alltag“ verschiedenste Attraktionen und Geräte ausprobieren und sich so spielerisch neues Wissen aneignen. Zurück im Schulgebäude brauchten alle erstmal eine Abkühlung und es fand eine große Wasserschlacht statt. Danach wurde lecker gegrillt und die Kinder übernachteten im Schulgebäude. In der zweiten Woche fuhr Block I am Dienstag zum Naturschauspiel des Geysirs nach Andernach und Block III besuchte am Mittwoch den Wild- und Freizeitpark in Klotten. Auch bei diesen beiden Ausflügen kam der Spaß nicht zu kurz und so endeten diese beiden Ausflüge ebenfalls mit einem Grillabend in gemütlicher Runde und einer Übernachtung im Schulgebäude.

Mit dem Workshop-Tag am Freitag endete die erste Woche der Ferienfreizeit, bei dem die Kinder nach Lust und Laune die Vielzahl der Angebote ausprobieren konnten. Über Trommeln, Kinderschminken, Tanzen, Pizza selbst machen, Beachvolleyball, Badminton und sogar Schnitzen und Lichtmalerei war für jeden Geschmack etwas dabei. Als besondere Gäste halfen an diesem Tag neben dem Wachtberger Verein „MOVE – Jugend bewegt e.V.“ auch zahlreiche ehemalige Betreuer. Die zweite Woche wurde direkt mit einem weiteren Highlight, der „Wachtberg-Rallye“ zur Erkundung des Drachenfelser Ländchen, eingeläutet. Die jüngeren Kinder erledigten ihre Aufgaben zu Fuß, während die Älteren per Rad die Gemeinde und das Ländchen erkundeten.

"In der Welt der Superhelden"

So lautete das Motto der diesjährigen Ferienfreizeit und begleitete die Gruppen während der gesamten zwei Wochen. Immer wieder gab es kleine Spiele zwischendurch, Basteleien und Kostümierungen zum Thema. Mit viel Kreativität, Liebe zum Detail und Witz gestalteten alle Gruppen ihren Auftritt am Bühnenfest, welches traditionell am letzten Abend der Ferienfreizeit stattfand, getreu dem Motto: „Vom Kind zur Legende – Die Ferienfreizeit in der Welt der Superhelden“. Die Betreuerin Patricia Kammer sowie der Teilnehmer Tim Schorn führten das Publikum mit viel Spaß und magischen Feenstaub durch den Abend und erklärten, dass der böse Dr. Spaßnix durch den Lärm der Ferienfreizeit geweckt wurde und nun allen Kindern in Wachtberg die Freude stehlen wolle. Doch durch tapfere Heldenprüfungen und die glorreichen Auftritte einzelner Gruppen wurden die mutigsten Krieger gefunden, so- dass diese Dr. Spaßnix am Ende besiegen konnten. Den Abschluss des Abends bildete das Betreuerteam, das auf der Bühne gemeinsam das diesjährige Betreuerlied „Helden gesucht“ sang und mit einem kräftigen Applaus belohnt wurde.

Spitze gemacht

Bürgermeisterin Renate Offergeld und ihr ehrenamtlicher Stellvertreter Oliver Henkel dankten allen Beteiligten für die gelungene Bühnenschau und ihren Einsatz während der vergangenen zwei Wochen. Die Betreuerinnen und Betreuer erhielten Urkunden, besondere Anerkennung zollte Renate Offergeld dem Kreisjugendpfleger Kai Sager für die umfassende Schulung und Vorbereitung der Betreuer, dem Organisationsteam um Daniela Blum, Patricia Kowalski, Markus Blum und Tim Ramershoven für die reibungslose Durchführung, dem Trio Patricia Kammer, Raija Blaschke und Matthias Engels für die tolle Gestaltung des Bühnenbildes sowie der Fachbereichsleiterin des Fachbereichs III der Gemeinde Wachtberg, Sabine Radermacher. Des Weiteren dem Leitungsteam um Markus Jentsch, der in diesem Jahr gemeinsam mit Sabine Rabes (Jugendfachkraft Gemeinde Wachtberg) und Beate Luhmer (Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung Wachtberg) die Fäden vor Ort organisatorisch zusammenhielt. Darüber hinaus bekam Schulhausmeister Wolfgang Dittkrist einen kräftigen Applaus, der in diesem Jahr der „Mann für alles“ war und den Akteuren der Ferienfreizeit vor Ort jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand. Gern gesehener, stets fotografierender Gast war zudem, wie in jedem Jahr, Winfried Ley, der Erfinder der Ferienfreizeit.

Ein große Lob gilt auch dem Lionsclub Meckenheim-Wachtberg, der die diesjährige Ferienfreizeit mit einer großzügigen Spende unterstützte, die es ermöglichte, neben Bastelmaterialien, neuen Trinkbechern und Bällen auch einen neuen Kühlschrank zu organisieren, da der hiesige bereits am ersten Tag seinen Dienst quittierte. Darüber hinaus konnte der Workshop „Teamfinder-Erlebnispädagogische Projekte“ aus Melsungen sowie eines der Highlights der Kids, ein Eiswagen der Firma „Grantella“ aus Poppelsdorf realisiert werden.

Unaufhaltsam, nie kaputt, mit Spaß dabei

Was ist das Besondere der Wachtberger Ferienfreizeit? Spätestens am Abschlussfest wurde allen Besuchern deutlich, dass es nicht nur die Freude der teilnehmenden Kinder an den vielen Angeboten, Spielen und Ausflügen ist, die im Rahmen der zwei Freizeitwochen angeboten werden, sondern ebenso die Freude der oft noch jugendlichen Betreuer an der gemeinsamen Arbeit. Unaufhaltsam, nie kaputt und immer mit Spaß dabei – das junge Betreuerteam hat mit dem vierköpfigen Organisationsteam eine tolle Ferienfreizeit für Wachtbergs Kinder durchgeführt und dabei die ein oder andere Hürde gemeinsam gemeistert. Vielfach selbst mehrere Jahre als Teilnehmerinnen oder Teilnehmer dabei gewesen, wechseln zahlreiche Jugendliche, mit 15 Jahren dem Teilnehmeralter entwachsen, ins Betreuerteam, von dem sie sich oft erst mit Beginn des Studiums oder dem Eintritt ins Berufsleben wieder verabschieden. So war es auch in diesem Jahr eine besondere Freude, dass zahlreiche ehemalige Betreuer an einem Tag zu Besuch und wieder mit dabei waren. Für das Betreuerteam endete der letzte Tag mit einer Übernachtungs-Party im Berkumer Schulgebäude. Für das kommende Jahr werden natürlich wieder neue „Helden“ gesucht, die Spaß und Freude an der Arbeit mit Kindern haben und Teil dieser besonderen Veranstaltung werden möchten.Pressemitteilung

Gemeindeverwaltung Wachtberg

Lange Schlange vor dem Eiswagen. Gemeinde Wachtberg/bl

Lange Schlange vor dem Eiswagen. Foto: Gemeinde Wachtberg/bl

Das Betreuer-Team der Wachtberger Ferienfreizeit 2015 mit Fachbereichsleiterin Sabine Radermacher (o.l.) und Kreisjugendpfleger Kai Sager (o.2.v.l.). Foto: privat

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