Politik | 11.06.2015

Die Judenpolitik des Kaiserreiches Japan von 1933 bis 1945

Warum Japan keine Juden verfolgte

Vortrag „Landjuden an der Sieg“ am 21. Juni um 14.45 Uhr

Rhein-Sieg-Kreis. Shanghai, Dezember 1938: Der erste Flüchtlingsstrom europäischer Juden erreichte nach dem Schrecken der „Reichskristallnacht“ und strapaziösem Exodus die chinesische Metropole, zu jener Zeit weltweit der einzige Ort, der vor den Verfolgungen des Naziterrors Schutz und Sicherheit bot. Japan, damals Verbündeter des Hitlerregimes, stand 1937 mit China im Krieg und hielt die Ostküste des chinesischen Riesenreichs mit Shanghai als militärischem Zentrum besetzt. Die Führung Nazi-Deutschlands erwartete von seinem fernöstlichen Paktpartner gleichermaßen Verfolgung und Liquidierung der Juden. Doch Japan widersetzte sich. Das fernöstliche Kaiserreich sah sich in seiner ambivalenten Judenhaltung unerwartet mit dem Judenproblem konfrontiert, entwickelte schließlich aber eine eigene Judenpolitik und verfolgte keine Juden. Dieses und mehr Wissenswertes erfährt man beim Vortrag von Heinz Eberhard Maul in der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“, am Sonntag, 21. Juni um 14.45 Uhr, Bergstraße 9, 51570 Windeck-Rosbach. Der Referent Heinz Eberhard Maul, geboren 1937, studierte Japanologie, Politische Wissenschaften und Neuere Geschichte und arbeitet als freier Journalist. Der Vortrag, im Rahmen der Veranstaltungsreihe 2015 der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“, ist kostenfrei. Kontakt: Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ c/o Archiv des Rhein-Sieg-Kreises (Kreishaus), Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Tel.: (0 22 41) 13 29 28, Fax: (0 22 41) 13 32 71, E-Mail: gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de, Internet: www.rhein-sieg-kreis.de/gedenkstaette, Öffnungszeiten jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr sowie jeden dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr. Führungen sind nach Vereinbarung auch außerhalb der genannten Zeiten möglich.

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