GAW unterstützt Diasporagemeinden weltweit
GAW-Generalsekretär Enno Haaks trifft Unterstützerkreis in Koblenz-Metternich
aus Koblenz
Koblenz. Treffen am historischen Ort: GAW - Generalsekretär Enno Haaks trifft Koblenzer Unterstützerkreis in der Metternicher Zieglerkirche.
„Schön, dass ich gerade hier sein darf“, so begrüßte Enno Haaks, Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werkes (GAW) den lokalen Unterstützerkreis um Pfarrerin Vera Rudolph, die das GAW als Synodalbeauftragte des Kirchenkreises Koblenz betreut.
Dass die Koblenzer dafür die Evangelische Kirche in Koblenz-Metternich ausgewählt haben, hat einen besonderen Grund.
Als die Kirche um 1900 für zugezogene evangelische Arbeiter der Ziegeleien im Stadtteil gebaut wurde, war es das Gustav-Adolf-Werk, das dazu einen finanziellen Beitrag leistete.
Das Gustav-Adolf-Werk selbst wurde im Jahr 1832 in Leipzig anlässlich der Gedenkfeiern zum 200. Todestag des schwedischen Königs Gustav II. Adolf von Schweden gegründet. Als ältestes bundesweites evangelisches Hilfswerk in Deutschland unterstützt es heute protestantische Diasporagemeinden weltweit.
Enno Haaks konnte von der historischen und vor allem aktuellen Arbeit eindrucksvoll berichten. Vor allem seine Reiseeindrücke aus der Ukraine, Zentralasien, dem Libanon und Syrien, aber auch Mittel- und Südamerika beeindruckten die Koblenzer. Zumal es sich zeigte, mit wieviel Tatkraft und wenigen Mitteln die Diasporagemeinden ihre Aufgaben wahrnehmen. So fühlte sich auch der kleine Koblenzer Unterstützerkreis bestärkt, in seiner Arbeit fortzufahren.
Am Rande des Treffens konnte Hans-Jürgen Säglitz in seiner Funktion als regionaler Schatzmeister des GAW berichten, dass dieses Jahr allein die Konfirmanden des Gemeindeverbandes Koblenz für ein Schulspeisenprojekt in Aleppo und kleine Solaranlagen auf Kuba mehr als 2.500 Euro für das GAW gesammelt haben. Damit helfen sie zahlreichen Gleichaltrigen, ihren oftmals schwierigen Alltag besser zu bewältigen.
Foto: Enno Haaks Foto: Enno Haaks