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Aktienhandel – für Anfänger und Profis

Aktienhandel – für Anfänger und Profis

Wer in den Aktienhandel einsteigen möchte, muss zunächst einmal lernen, lernen, lernen. Grundwissen, Fachbegriffe und Abläufe müssen sitzen, bevor echtes Geld investiert werden kann. Foto: pixabay.com © geralt (CC0 Public Domain)

26.02.2020 - 08:27

„In Aktien zu machen“ – das ist gar nicht so einfach, wie der Satz vielleicht klingen mag. Experten raten Anfängern im Aktienumfeld dazu, sich zunächst im Umfeld der DAX-30-Werte zu orientieren und hier ganz explizit nach den Aktien Ausschau zu halten, die zumindest inhaltlich etwas bekannter sein dürften. Wer ein Interesse an ausländischen Aktien hat, kann die Auszeichnung als Blue-Chip-Aktie nutzen, um sich zu orientieren. Sie gibt es in unterschiedlichen Länderindices. Wer sich aus privaten oder beruflichen Gründen in Richtung USA orientieren möchte, findet mit dem S&P-500-Index eine passende Orientierungshilfe.

Wer also weiß, wo er nach Aktien suchen kann und fündig wird, betreibt das sogenannte Stock-Picking. So wird im Fachjargon die Auswahl einzelner Aktientitel bezeichnet. Bevor das Investment starten kann, ist es wichtig, dieser Börsenweisheit Folge zu leisten: „Nicht alle Eier in einen Korb legen.“ Und das wiederum bedeutet, dass ein ausgewogenes, vielseitiges Depot viel höhere Gewinnchancen mit sich bringt, als alle auf eine Aktien-Karte zu setzen.


Nach der Information folgt das Investment


Bücher, Zeitungen, Zeitschriften sowie Ratgeber im Internet sind ein wichtiges Instrument, um gut vorbereitet in die Welt des Aktienhandels einzusteigen. Börsenwissen ist nötig, um die Grundregeln zu erlernen und das Wording zu verstehen, das in der Aktienwelt recht neu und fremdartig klingen kann. Eine interessante Aktie zu finden, ist dabei mitnichten eine große Wissenschaft. Bei der Auswahl kann sogar das eigene Kaufverhalten ein wichtiger Indikator sein.

  • Welches Produkt gibt es im eigenen Haushalt und wird regelmäßig wieder gekauft, nicht in erster Linie, weil es „nur“ nötig ist, sondern weil es schlicht und ergreifend gut ist?
  • Wie hoch ist die Anfrage nach diesem Produkt im Freundes- und Bekanntenkreis bzw. generell am Markt?
  • Wie ist es um den Ruf des Produkts, des Unternehmens und die Konkurrenz bestellt? Lässt sich mit Blick auf das Sortiment eine moderne Entwicklung nachvollziehen?

Aktienhandel – für Anfänger und Profis

Experten raten, die Aktienentwicklung über einen längeren Zeitraum hinweg zu studieren - um dann auch die richtigen Rückschlüsse treffen zu können. Foto: pixabay.com © markusspiske (CC0 Public Domain)

Diese Methode kann dabei helfen, einen ersten Zugang zur Aktienwelt zu bekommen – in einem bekannten Metier, mit bekannten Produkten. Denkbar ist in diesem Zusammenhang auch ein Investment in regionale Aktien, beispielsweise bei der United Internet AG (Montabaur), bei BASF (Ludwigshafen am Rhein) oder bei anderen Betrieben, die Rheinland-Pfalz auf Platz 7 der Bundesländer mit den meisten Weltmarktführern brachten.

Darüber hinaus hat ein zweiter Faktor regelmäßig Einfluss auf die Aktienentwicklung – und zwar das, was in der Welt gerade vor sich geht. Naturkatastrophen oder Starkregen könnten beispielsweise bewirken, dass Aktien abgestoßen werden, dann wiederum aber auch günstig zu haben sind. An diesem Punkt entscheiden Mut und Wagnis darüber, ob in eine schlechte Aktie investiert werden soll, weil vermutet wird (oder absehbar ist), dass nach einer Talfahrt die Erfolgskurve wieder nach oben schwenkt. Neben Naturkatastrophen kann auch das politische Geschehen, beispielsweise Neuwahlen, einen Einfluss auf die Aktienkurse haben.

Grundsätzlich gilt: „Gut Aktie will Weile haben.“ Dieser Tipp beinhaltet auch den Rat von Aktienexperten, die dazu raten, Unternehmensaktien mindestens ein Jahr zu beobachten, bevor ein Kauf erfolgt. In diesem Zeitraum können alte Geschäftsberichte studiert und neue Unternehmensnachrichten konsumiert werden. Entwicklungen in den Absatzmärkten, Einflussfaktoren auf den Umsatz und weitere Details müssen in dieser Beobachtungsphase genau unter die Lupe genommen werden.

Grundsätzlich gilt: „Gut Aktie will Weile haben.“ Dieser Tipp beinhaltet auch den Rat von Aktienexperten, die dazu raten, Unternehmensaktien mindestens ein Jahr zu beobachten, bevor ein Kauf erfolgt. In diesem Zeitraum können alte Geschäftsberichte studiert und neue Unternehmensnachrichten konsumiert werden. Entwicklungen in den Absatzmärkten, Einflussfaktoren auf den Umsatz und weitere Details müssen in dieser Beobachtungsphase genau unter die Lupe genommen werden.

Auch für die Summe, die in Aktien investiert werden sollte, gibt es eine praxisnahe Faustregel: Nur mittelfristig nicht benötigtes Geld darf in Aktien investiert werden. Ideal ist eine Aufteilung des Vermögens

  • in sofort verfügbare Finanzmittel (25 bis 30 Prozent),
  • in Immobilien (40 Prozent),
  • in physische Werte (Rohstoffe) wie etwa Gold (5 bis 10 Prozent)
  • und in Aktien (20 bis 30 Prozent).

Dieser Mix kann mit Blick auf die jeweilige Anlagestrategie durchaus variieren – je nachdem, ob Aktien für die Altersvorsorge angelegt werden sollen, ein monatlicher Sparplan im Fokus steht oder der spekulative Reiz Motor für den Aktienkauf ist.


Experten-Tipp: An Rohstoff-ETFs wagen sich häufig nur die Profis


Wer neue Wege beschreiten will, könnte sich mit Rohstoffen als Investitionsoption auseinandersetzen. Korrekt ist, dass Rohstoffe preislich stark schwanken und keine Zinsen einbringen. Dennoch raten Experten dazu, Rohstoffe als Ergänzung des Depots zu nutzen. Auch in diesem Bereich gibt es allgemeingültige Ratschläge, wie etwa die Kausalität, dass Rohstoffe immer dann teuer werden, wenn auch die Aktienkurse in die Höhe gehen.

Aktienhandel – für Anfänger und Profis

Für viele ist die Investition in Rohstoffe „greifbarer“ als in ein Unternehmen, bei dem die Entwicklung auch von den Entscheidungen der Chefetage abhängig ist. Andere wiederum finden keinen Bezug zu Rohstoffen wie Öl und Gold. Foto: pixabay.com © distelAPPArath (CC0 Public Domain)

Der Grund, warum viele Investoren Rohstoffe scheuen (und das wiederum zur Chance für diejenigen wird, die sich mit validen Informationen zur Materie mit dem Thema auseinandersetzen), ist die Un-Produktivität der Rohstoffe – und zwar im Vergleich zu einer Firma, die produziert, absetzt, Gewinne einfährt und Dividenden ausschüttet. Rohstoffe sind in Summe meist unproduktiver, schließlich sind sie ihr eigener Wert und Gewinne können damit nur erwirtschaftet werden, wenn erwartete Preise und reale Preise voneinander abweichen – natürlich im positiven Sinn für die Investoren.

Übrigens: Die neue Welt der Rohstoffe muss nicht abstrakt sein wie Öl, Eisen oder Gold. Auch Kaffee, Reis oder Getreide können als Rohstoffe gehandelt werden und sind damit für viele Investoren auch deutlich greifbarer.

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S. Schmidt:
Ergebnis einer neuen Umfrage in Deutschland: 2/3 der Befragten befürworten ein Abschaffung des EEG und ebenfalls 2/3 würden aus Gründen des Umweltschutzes NICHT auf ihr Auto verzichten. Ziemlich Eindeutig, entgegen dem was uns Politik und Medien ständig einreden. Und ein Supergau für die Feinstaubjünger wenn sich bestätigt, was in Würzburg bereits gemessen wurde: Kein Verkehr und dennoch schlechte Luftqualität.
juergen mueller:
Diese "gespielte" Hilfsbereitschaft täuscht nicht darüber hinweg, dass dies alles nur einem Zweck dient - dem Vorspielen von Für- u.Vorsorge - einfach, weil es zum politischen Geschäft dazu gehört. Poltische Vertreter sind auch nur Menschen, die von jeher nur eines im Sinne hatten - DAS eigene WOHLERGEHEN und das Bedürfnis, daraufhin zu arbeiten, nicht in Vergessenheit zu geraten, in der nächsten Wahlperiode wiedergewählt zu werden. Passend in die Kategorie: "Unglaubhaft, Täuschen und Verlogen". Wenn sich eine Fraktionsvorsitzende als gutes Beispiel bezeichnet, dann ist das nur ein Beispiel dafür, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist den Unterschied zwischen "Ehrlichkeit u.Unehrlichkeit" zu erkennen.
juergen mueller:
Herr Bäker - neueste Erkenntnisse haben in Bezug auf Schutzmasken wie auch auf andere Bereiche Hochkonjunktur, der man nicht alles glauben sollte. Ich finde, dass jeder das tun sollte, was er für richtig hält und demzufolge selbstgefertigte Masken anfertigen/tragen sollte, wenn es denn beruhigt. Es liegt mir fern, den Bemühungen, dieser Krise etwas Gutes abzugewinnen u.etwas persönlich dagegen zu tun,negativ gegenüberzutreten.
Jens-Uwe Bäker:
Herr Müller: die einfachen Masken haben nach neuesten Erkenntnissen sowohl einen nennenswerten Schutz der Mitmenschen als auch einen kleinen, aber ebenso wichtigen Eigenschutz. In sofern in der Pflege und Betreuung ein wertvoller Schutz für alle. So bleiben die medizinischen Masken für die Personen, die in den Infektiösen Bereichen tätig sind.
juergen mueller:
Bei all der sicherlich gutgemeinten Hilfsbereitschaft sollte man nicht vergessen, dass diese vermeintlichen "Mundschutzmasken" KEINEN Schutz vor einer Infizierung darstellen, weil maßgebliche Inhalte wie z.B. FILTER oder angepaßte, schlußdichte Formgebung fehlen. Das alles unter stille Helden zu vermerken, entspricht nicht den Tatsachen u.halte es für übertrieben. Diejenigen, die wirklich für uns da sind, Ärzte, Pflegepersonal in Krankenhäusern/Alten- u.Pflegeheimen, caricative Einrichtungen etc.,das sind die denjenigen, die unsere Hochachtung und unseren Respekt verdienen. Wir neigen dazu, uns in Krisenzeiten etwas anzueignen, was uns ohne groß nachzudenken nicht zusteht, ohne darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist oder nicht.
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