Wirtschaft | 04.11.2021

- Anzeige - FZR Styroporrecycling

Innovation findet Einsatz im Ahrtal

Die Firma FZ-Recycling setzt darauf Stoffkreisläufe zu schließen und für die Zukunft andere Wege für den bisherigen Abfall zu entwickeln und somit CO2 zu sparen. Hierzu entwickeln sie Maschinen, die einzelne Abfälle recyceln.Foto: privat

Die Firma FZ-Recycling setzt darauf Stoffkreisläufe zu schließen und für die Zukunft andere Wege für den bisherigen Abfall zu entwickeln und somit CO2 zu sparen. Hierzu entwickeln sie Maschinen, die einzelne Abfälle recyceln. Dadurch werden viele Stoffe nicht mehr einfach verbrannt, sondern finden den Weg in die Wiederverwendung. So auch Styropor. Die mobilen Recyclinganlagen von FZR verdichten Styropor dort, wo es anfällt. Bei einem Verdichtungsfaktor 50:1 fahren nicht mehr 50 LKWs das Styropor herum, sondern lediglich einer. Bei der Aufbereitungsanlage kommt dann nur noch dieser eine LKW mit verdichtetem Styropor an. Dort wird es in seine ursprüngliche Form, das Polystyrol, gebracht. Welches wieder zu neuem Styropor aufgeschäumt wird, welches nun wieder in den Verkauf gehen kann.

An diesem Punkt schließt sich der Stoffkreislauf und das Styropor muss nicht, wie bislang verbrannt werden.

Durch die Flut werden aktuell bis zu 40.000 Häuser im Kreis Ahrweiler renoviert. Styropor findet sich als Dämmung in jedem Haus, beispielsweise über dem Estrich, an der Außenfassade oder als Einfassung für die Fußbodenheizung. Bei den Zwischenlagerstätten der Firma FZ-Recycling befindet sich jeweils eine Maschine, die das Styropor direkt vor Ort verdichtet. Lange wurde das Styropor im Ahrtal nicht abtransportiert, da es zu leicht und zu voluminös war. Hier konnte die Firma im Auftrag des AWB ansetzen. Die Kapazitäten des AWB waren nach der Flutnacht im Juli schnell erschöpft.

Aufgrund dieser Situation wurde zeitnah in Bad Neuenahr und in Altenahr Annahmestellen für das Styropor errichtet. Bisher wurden 6.000 m3 Styropor abgegeben, die nach und nach verdichtet wurden. All das verdichtete Material kann aufbereitet werden und landet nicht in der Verbrennung.

Durch diesen Einsatz wurden im Ahrtal ca. 90 t CO2 eingespart. Die Flut und andere Klimakatastrophen zeigen uns regelmäßig, dass es wichtig ist, neue Wege zu gehen, nachhaltig zu denken und den CO2 - Verbrauch zu minimieren, um auch in der Zukunft „gut“ auf der Erde leben zu können. Daher ist es wichtig, sparsam mit Ressourcen umzugehen, nachhaltig zu leben und möglichst überall zu recyceln, wo es bisher geht. Diesen Ansatz setzt die Firma FZ-Recycling vollumfänglich um und ist glücklich über jeden Einsatz ihrer Maschinen und die damit verbundene CO2- sowie wie Ressourcen - Einsparung.

Durch ihre innovative Arbeit wurde die Firma jüngst von der ISB Investition und Strukturbank und dem Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz mit dem Forschungs- und Entwicklungspreis „Succes 2021“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnungen erhalten Firmen für innovative, neue und am Markt etablierte Produkte, Verfahren und Technologien, die die Technik fortschreiben. FZ-Recycling erhielt den Preis für ihre mobilen Styroporrecyclinganlagen, die einen Stoffkreislauf schließen.

Für alle, die im Kreis Ahrweiler noch ein Styroporaufkommen haben: Der AWB konnte mittlerweile eine Halle für uns bereitstellen und Styropor kann auf dem Scheid in Niederzissen abgegeben werden. Auch dieses Styropor wird verdichtet und dem Stoffkreislauf zugeführt.

Die Firma FZ-Recycling setzt darauf Stoffkreisläufe zu schließen und für die Zukunft andere Wege für den bisherigen Abfall zu entwickeln und somit CO2 zu sparen. Hierzu entwickeln sie Maschinen, die einzelne Abfälle recyceln.Foto: privat

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