- Anzeige -
Mehr Klarheit bei der Wärmewende: Bürger sind weniger verunsichert
evm zieht positive Bilanz nach zahlreichen Infoveranstaltungen zur Heizgesetzgebung
Koblenz/Region. Die Energiewende verändert, wie wir künftig heizen – und sorgt weiterhin für viele Fragen. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hat in den vergangenen Monaten zahlreiche kostenlose Informationsveranstaltungen angeboten, um Bürgerinnen und Bürgern Orientierung zu geben. Das Ergebnis: Die anfängliche Verunsicherung rund um gesetzliche Vorgaben ist spürbar zurückgegangen.
Wärmepumpe überzeugt – auch im Altbau
„Während 2024 viele Haus- und Wohnungseigentümer aufgrund der politischen Entscheidungen noch sehr verunsichert waren, haben die Menschen inzwischen ihren Frieden mit der Wärmewende gemacht“, sagt evm-Sprecher Marcelo Peerenboom, der die Veranstaltungen moderierte. „Für die meisten ist inzwischen klar geworden: Die Wärmepumpe ist in vielen Fällen die richtige Wahl, wenn es ums klimafreundliche Heizen geht.“ Nach Angaben der evm zeigt sich zunehmend, dass Wärmepumpen auch in Altbauten zuverlässig funktionieren – selbst ohne Fußbodenheizung.
Häufige Fragen: Wasserstoff, Wärmeplanung und H2-ready
Ein zentrales Thema der Infoabende war die Frage, wie sich gesetzliche Vorgaben und kommunale Wärmeplanung auf die eigene Immobilie auswirken. Viele wollten wissen, ob künftig Wasserstoff im privaten Wärmemarkt eine Rolle spielt. „Die Politik sieht diese Energiequelle vorrangig für Industriebetriebe vor“, so Peerenboom. „Wir gehen daher nicht davon aus, dass Wasserstoff großflächig zum Heizen von Privathaushalten genutzt werden kann – die verfügbare Menge wird dafür nicht ausreichen.“
Auch der Begriff „H2-ready“ tauchte häufig auf. Gemeint ist die technische Möglichkeit, Erdgasheizungen später mit Wasserstoff zu betreiben. Diese Option erfüllt die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes durch Technologieoffenheit. „H2-ready bedeutet, dass Erdgas mit bis zu 20 Volumenprozent Wasserstoff verbrannt werden kann“, erklärt der evm-Sprecher.
Gasheizungen: Bestandsschutz und neue Anforderungen
Viele Bürgerinnen und Bürger fragten zudem, ob Gasheizungen bald verboten werden. Die Antwort fällt klar aus: Nein – bestehende Anlagen genießen Bestandsschutz, ein Betriebsverbot greift erst ab 2045. Wer jedoch eine neue Heizung einbaut, muss mindestens 65 Prozent erneuerbare Energie nutzen, etwa durch Biogas, Wasserstoff oder Ökostrom. Für viele ist die Wärmepumpe daher die effizienteste und zukunftssichere Lösung. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind dabei Standard, in einigen Fällen kommen auch Erdwärmelösungen infrage.
Praktische Hinweise zu Übergangslösungen
Auch alltagsnahe Fragen spielten eine große Rolle: Gibt es Abstandsregeln für Außeneinheiten von Wärmepumpen? In Rheinland-Pfalz nicht – empfohlen werden jedoch mindestens 30 Zentimeter Abstand zur Hauswand für eine gute Luftzirkulation.
Was passiert, wenn eine Heizung irreparabel ausfällt? Bis Juni 2028 darf noch eine Gasheizung eingebaut werden – allerdings nur nach verpflichtender Beratung und unter der Voraussetzung, dass sie H2-ready ist. Ab 2029 ist zudem ein Grüngastarif verpflichtend. Wird in einer Kommune bereits ein Wärmenetz geplant, kann ein Vorvertrag abgeschlossen werden. Dann ist der Einbau einer Gasheizung als Übergangslösung möglich, ohne dass die Grüngasregel greift.
„Aktuell gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten für den Austausch alter Heizungen gegen effiziente Lösungen wie die Wärmepumpe“, betont Peerenboom. „Wer sich frühzeitig informiert, spart nicht nur Geld, sondern gestaltet aktiv die Energie- und Wärmewende mit.“
Weitere Informationen
Individuelle Lösungen, Fördermöglichkeiten und neue Termine für Infoveranstaltungen 2026 finden Interessierte unter: www.evm.de/heizungevm
Artikel melden
Heimatcheck: Weniger Tempo bei Bad Bodendorfer Schule und Kita gewünscht
- K. Schmidt: Wer diese Örtlichkeiten kennt, weiß, dass sich die Verkehrssicherheit nicht durch andere Geschwindigkeitsregelungen verbessern würde, sondern praktisch einzig durch anderes Verhalten der "Elterntaxis"....
Gratulation zum zehnjährigen Jubiläum
- Boomerang : Wenn man sich so intensiv um verarmte Kinder oder alte Menschen kümmern würde....
Sozial Kaufhaus Bendorf geschlossen!
- Tanja Busch : Ich kaufe am liebsten nachhaltig und finde es mehr als schade, dass Inpetto schließen musste. Es war immer ein Erlebnis dort einzukaufen und ich würde mir wünschen, dass sich ein neuer Platz in Bendorf anbietet für Second Hand Ware.
Allgemeine Berichte
Historischer Wechsel
Nierendorf. Auf der Mitgliederversammlung der Bruderschaft am vergangenen Sonntag stand turnusmäßig auch die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Zunächst gab der Vorsitzende Hans Peter Moog seinen Rechenschaftsbericht des vergangenen Jahres ab und informierte über die gute wirtschaftliche Lage der Bruderschaft.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Billy sucht ein liebevolles Zuhause
Kreis Ahrweiler. Billy (*ca. Mai 2022 – Freigang) wurde als Fundtier abgegeben. Mittlerweile hat er sich eingelebt und wurde tierärtzlich durchgecheckt, kastriert und gechipt. Die Wurmkur hat er ebenfalls gut vertragen. Der hübsche Kater entpuppt sich langsam zu einem schmusebedürftigen König der Kuschelstunden. Er hat zwar noch einen starken Drang nach draußen, was bei solchen Freigängern, die oft sich selbst überlassen wurden, völlig normal ist.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Susi sucht ein Zuhause
Kreis Ahrweiler. Susi (* Oktober 2024 – Freigang) ist eine neugierige und intelligente Katzendame, die mit ihren funkelnden Augen jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer macht. Fremden begegnet sie mit einer sanften Zurückhaltung, doch wer Geduld mitbringt, wird bald mit einem Herzschmelzen belohnt: Sobald sie auftaut, zeigt sie sich verspielt, aufmerksam und unglaublich schmusig. Susi möchte am liebsten Einzelprinzessin sein, damit sie ihr volles Kuschelpotenzial entfalten kann, ohne Stress.
Weiterlesen
