Wirtschaft | 08.02.2023, 16:02 Uhr

- Anzeige - Neue Praxis für Kieferorthopädie in der Karmeliterstraße 11 in Remagen öffnete ihre Pforten

Mit der Kieferorthopädie Remagen Sinzig von Dr. Franziska Kroll und Dr. Miriam Vieweg ist die Versorgungslücke an der Rheinschiene geschlossen

Nach rund vier Monaten der umfangreichen Renovierungen präsentiert sich die Praxis in hellem, freundlichem und ansprechendem Ambiente

V.l. Marcella Lempio, Dr. Miriam Vieweg, Dr. Franziska Kroll und Betssy Villaman. Foto: AB
874

Remagen. Den Traum von der Selbstständigkeit in der eigenen Praxis haben sie sich mit der Kieferorthopädie Remagen Sinzig erfüllt und damit gleichermaßen eine Versorgungslücke geschlossen. Dr. Franziska Kroll und Dr. Miriam Vieweg, 38 Jahre und 42 Jahre jung, eröffneten am 16. Januar nach rund viermonatiger Renovierungsphase in der Karmeliterstraße 11 in Remagen -an der Kreuzung Von-Lassaulx-Straße, Jahnstraße, Karmeliterstraße- ihre eigene Praxis und wagten damit den Schritt in die Selbstständigkeit. Die beiden sympathischen Ärztinnen lernten sich bereits im ersten Semester des Studiums der Zahnmedizin an der Universität Bonn kennen. Damals wagten sie noch nicht, von der eigenen Praxis zu träumen. Stolz präsentieren sie heute, nachdem die Kinder alt genug sind, ihre Kieferorthopädie Remagen Sinzig. Ausgesprochen hell, freundlich, großzügig und in sehr ansprechendem Ambiente präsentiert sich die Praxis nach den umfangreichen Renovierungsarbeiten den Patienten. In drei Behandlungsräumen mit unterschiedlichen Themen, wie beispielsweise Bauernhof oder Wald, können die Patienten versorgt werden. Derzeit gibt es insgesamt vier Behandlungsstühle, wobei in einem sehr großen Raum zwei Behandlungsstühle für Geschwisterkinder untergebracht sind. Für späteren Bedarf liegen bereits die Anschlüsse für einen weiteren Behandlungsstuhl. Neben dem eigenen Labor, der Rezeption, dem Röntgenraum, dem Sterilisationsraum, dem Raum zum Zähneputzen für Kinder, die nach der Schule direkt in die Praxis kommen, sowie der Patiententoilette sind noch Büros und der Sozialraum für das Personal in der Parterrepraxis untergebracht. Auch das ansprechende Wartezimmer, in dem es neben Spielzeug und Bilderbüchern auch eine Spielekonsole für die jüngeren Patienten gibt, sind wie alle anderen Räume so hergerichtet, dass sich die Patienten ebenso wie das Personal darin wirklich wohl fühlen können.

Alle notwendigen Tätigkeiten, auch beispielsweise das Erstellen von Gipsmodellen, werden vor Ort in einem eigenen Labor durchgeführt. Derzeit beschäftigen Frau Dr. Kroll und Frau Dr. Vieweg zwei zahnmedizinische Fachangestellte. Für ZahntechnikerInnen, weitere zahnmedizinische Fachangestellte, VerwaltungsassistentInnen, Servicekräfte und mehr werden nach und nach etliche Arbeitsplätze für die Region in der Kieferorthopädie Remagen Sinzig entstehen.

Die Leistungen in der Praxis umfassen herausnehmbare Zahnspangen für Kinder, festsitzende Zahnspangen für Jugendliche und Erwachsene, Zahnkorrekturen mit unsichtbaren Zahnspangen, die Behandlung von Kieferfehlstellungen in Zusammenarbeit mit chirurgischen Praxen, die Therapie von Kiefergelenkserkrankungen, den Sportmundschutz und die Schnarchtherapie.

Dr. Miriam Vieweg hat sich schon immer für die Kieferorthopädie interessiert. Nach dem Studium der Zahnmedizin hat sie, um sicherer in der Erkennung und Behandlung von Karies und anderen Erkrankungen im Mund zu werden, sechs Jahre als Zahnärztin gearbeitet, bevor sie 2015 in eine kieferorthopädische Fachpraxis wechselte. „Seither bin ich ausschließlich kieferorthopädisch tätig. Parallel habe ich das Masterstudium für Kieferorthopädie im Jahr 2017 abgeschlossen“, so Dr. Vieweg.

Für Dr. Franziska Kroll war schon während des Zahnmedizinstudiums klar, dass ihre Berufung in der Kieferorthopädie liegt. Nach dem Staatsexamen begann sie ihre Weiterbildung zur Fachzahnärztin für Kieferorthopädie. Ab 2013 folgten eineinhalb Jahre in der kieferorthopädischen Abteilung der Universitätsklinik Bonn. Seit bestandener Facharztzahnprüfung im Jahr 2014 war sie als Kieferorthopädin in einer kieferorthopädischen Praxis in Bonn angestellt. „Durch meine Schulzeit auf Nonnenwerth habe ich einen großen Freundes- und Bekanntenkreis in Remagen, Sinzig und Bad Breisig. Häufig wurde dort geklagt, dass Anfahrtswege zu den nächstgelegenen Kieferorthopäden zu lang sind. Mit der Gründung unserer Praxis wird endlich die Versorgungslücke in Remagen Zentrum und Sinzig geschlossen“, betont Frau Dr. Kroll.

„Remagen war bislang immer das Ziel unseres Sonntagsausflugs mit dem Fahrrad. Dass wir nun Teil dieser schönen und historisch bedeutsamen Stadt sind, erfüllt uns mit Stolz“, heben Frau Dr. Vieweg und Frau Dr. Kroll hervor. Beide freuen sich auf viele neue Patienten und ihre lange Zeit in Remagen, denn ihre berufliche Zukunft im Rhein- und Römerort Remagen ist sehr langfristig geplant.

Termine können in der neuen Praxis in der Karmeliterstraße 11 in Remagen und per Telefon unter (0 26 42) 99 31 270 vereinbart werden. Per Fax ist die Praxis unter (0 26 42) 99 31 274 und per E-Mail unter praxis@kfo-remagen-sinzig.de zu erreichen. Geöffnet ist die Praxis montags bis donnerstags von 8.30 bis 17.45 Uhr.

AB

V.l. Marcella Lempio, Dr. Miriam Vieweg, Dr. Franziska Kroll und Betssy Villaman. Foto: AB

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Freuten sich über einen inspirierenden Abend beim Wirtschaftsforum Andernach in der Mittelrheinhalle: (v.l.): Christian Heller, Geschäftsführer Andernach.net, Andernachs Oberbürgermeister Christian Greiner, Referentin Cordula Nussbaum, Andernachs Wirtschaftsförderer Dustin Heip, Christoph Weitzel, Vorstandsmitglied der KSK Mayen und Landrat Marco Boos.
38

Region. Wie gelingt es, trotz Informationsflut, ständiger Erreichbarkeit und wachsender Anforderungen konzentriert, leistungsfähig und mental gesund zu bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das diesjährige Wirtschaftsforum Andernach. Die Kreissparkasse (KSK) Mayen und die Wirtschaftsförderung der Stadt Andernach hatten gemeinsam Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft...

Weiterlesen

Team Lederwaren, Schuhe und Kasse.Fotos: Moses AG
51

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im Rahmen seines 125-jährigen Jubiläums stellt das Erlebniskaufhaus Moses weiterhin die Menschen vor, die das Traditionsunternehmen mit ihrem täglichen Einsatz prägen. Nachdem in der vergangenen Woche die Teams der Damen- und Herrenmode im Mittelpunkt standen, richtet sich der Blick diesmal auf die Abteilungen Young Fashion und Modern Women sowie auf die Mitarbeiterinnen aus den Bereichen Schuhe, Lederwaren und Kasse.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dienstleistungen
Titelanzeige
Imageanzeige Dauerauftrag 11/2025
Tag der offenen Tür 2026
Angebotsanzeige (November)
Anzeige Stellensuche Rezeption
Stellenanzeige: Sachbearbeiter Vorzimmer und Gärtner (m/w/d)
Stellenanzeige ZFA
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
790

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
289

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen

Karate Dojo Kitai Dieblich
175

Dieblich. Am 25. Oktober 2026 stand beim Karate Dojo Kitai aus Dieblich nicht nur der Sport im Mittelpunkt, sondern vor allem der gute Zweck. Unter dem Motto „100 Kata“ stellten sich rund 50 bis 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene einer besonderen sportlichen Herausforderung. Gleichzeitig wurden Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

Von Jens Mentges aus Koblenz

Weiterlesen