Allgemeine Berichte | 22.02.2022

Befürchtungen, dass das Material kontaminiert sei, haben sich nicht bestätigt

Flut: Angeschwemmte Erde ist als Mutterboden nutzbar

Ehlingen. Nach der Flut wurde der Bolzplatz in Ehlingen zweckentfremdet und als Ablagerungsmöglichkeit für Gartenboden und angeschwemmtes Erdreich genutzt. Entgegen aller Vermutungen stellte sich relativ schnell heraus, dass dieses Material nur moderat belastet war. Die Ergebnisse der nachfolgenden Bodenproben konnten die Bedenken einer eventuell gesundheitsproblematischen Belastung ausräumen. Inzwischen hat man Vorbereitungen getroffen, um den Bolzplatz wieder seiner ursprünglichen Nutzung zuzuführen. Dies ist umso wichtiger, da die einheimischen Kinder aus Heimersheim, Ehlingen und Green derzeit keine Möglichkeit zum kicken und austoben haben. Da die anderen städtischen Sportstätten nicht nutzbar sind, wird der Sportplatz in Heimersheim nahezu vollständig von den Sportvereinen aus dem kompletten Stadtgebiet belegt. Diese übermäßige Auslastung wird mit Sorge von der Spielgemeinschaft Landskrone Heimersheim, dem Turnverein Landskron 08 und den vielen örtlichen Sponsoren beobachtet. Hat man doch in einem jahrelangen Kraftakt die Gelder und Genehmigungen für den Neubau in Heimersheim vorangetrieben und erst im Mai 2021 die Einweihung feiern können. Trotzdem ist es selbstverständlich, dass man sich solidarisch mit den flutgeschädigten Sportvereinen zeigt. Aber auch Privatpersonen verschaffen sich unberechtigten Zutritt und der sensible Kunstrasen wird mit Stollenschuhen malträtiert, als gäbe es kein Morgen. Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, wurde inzwischen sogar das Ordnungsamt eingeschaltet und um häufigere Kontrollen der Örtlichkeit gebeten. Auch der Arbeitskreis Fluthilfe ist sich der komplexen Problematik bewusst und kümmert sich daher um eine baldige Entlastung durch die Wiedereröffnung des Bolzplatzes in Ehlingen. Dies soll noch im Frühjahr umgesetzt werden und darum muss das überflüssige Erdreich mit Wurzeln und grobem Material abtransportiert werden. Es gibt aber auch einen Bereich mit gesiebtem Mutterboden, womit Gärten oder Blumenbeete wieder aufgefüllt werden können. Für diesen Boden hat die Kreisverwaltung Ahrweiler ein Gutachten erstellen lassen woraus hervorgeht, dass die Nutzung unbedenklich ist. Das Gutachten kann bei Herrn Golm in der Kreisverwaltung, Abteilung Umwelt eingesehen werden. Wer auch immer Bedarf an Erdreich hat, kann sich in Ehlingen gerne bedienen. Das gesiebte Material liegt direkt neben dem letzten Haus (Im Wiesengrund 4) am sogenannten „toten Weg“ und ist für Selbstabholer gedacht, solange der Vorat reicht.

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  • Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
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