Lesermeinung zum Verkauf des Nürburgrings
Dreist und unverschämt
Die EU, mit dabei Deutschland, haben Sanktionen gegen Russland erlassen, worunter sogar unsere einheimischen Obstbauern zu leiden haben. Die Insolvenzverwalter am Nürburgring haben es durch ihre Kaufvertragsgestaltung einem russischen Oligarchen ermöglicht, sich die Weltmarke Nürburgring mit Immobilien und operativem Geschäft für kleines Geld unter den Nagel zu reißen. Dreist und unverschämt von der SPD/GRÜNEN Landesregierung und den Insolvenzverwaltern ist es, die augenblicklich entstandene Situation als Erfolg zu bejubeln. Dass der russische Oligarch ausstehende Zahlungen prompt bedient, ist doch ein Zeichen dafür, dass er sich dieses Schnäppchen Nürburgring nicht entgehen lassen will. Während der Nürburgring im Eigentum von RLP von Anfang an dem Gemeinwohl - vor allem der Region diente und allein für diesen Zweck erbaut wurde, hat ein russischer Investor doch mehr den Eigennutz vor dem Gemeinwohl im Sinn.
Peter Odenkirchen, Bad Breisig