Politik | 11.12.2013, 11:08 Uhr

Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet

Betrunkener Radfahrer fast mit Streifenwagen zusammen gestoßen

Ergebnis der Kontrolle ergab über 1,6 Promille

Bonn. Am Mittwoch, 11. Dezember gegen 2.05 Uhr, fuhr ein 44-jähriger Radfahrer auf der Königswinterer Straße in Beuel-Limperich in starken Schlangenlinien.

Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte auf der Königswinterer Straße einen Radfahrer, der ihnen in Höhe der Hausnummer 134 in Schlangenlinien entgegen fuhr. Die Schlangenlinien waren so stark, dass der Radfahrer drohte, auf die Gegenfahrbahn zu geraten und mit dem Streifenwagen zusammen zu stoßen. Der Fahrer des Polizeiautos musste stark abbremsen um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die Beamten fuhren dem Radfahrer nach und kontrollierten ihn. Der Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Der 44-Jährige wurde zur Polizeiwache gefahren, wo ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.

Während der Anzeigenaufnahme und Blutprobenentnahme verhielt sich der Mann destruktiv, folgte den Anordnungen der Polizisten erst nach mehrmaliger Aufforderungen. Der Alkoholisierungsgrad war für ihn offensichtlich so hoch, dass er Gesprächen teilweise nicht folgen konnte. Außerdem fand er diese „Aktion“ der Polizei völlig lächerlich. Es sei doch normal, betrunken Fahrrad zu fahren. Dass sein Verhalten keine Normalität ist, zeigte sich darin, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet werden musste.

Pressemitteilung der Polizei Bonn

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