09.11.: Jüdisches Denkmal in Sinzig geschändet
Sinzig. Am 9. November 1938 wurde die Synagoge in Sinzig geschändet und zerstört – ein dunkler Tag in der Geschichte unserer Stadt. 87 Jahre später, am selben Datum, wird das Denkmal der jüdischen Gemeinde erneut Ziel einer abscheulichen Tat. Diese bewusste Entweihung eines Ortes des Gedenkens ist nicht nur ein Angriff auf die Erinnerungskultur, sondern auf die Werte der demokratischen Gesellschaft. „Der 9. November ist ein Tag der Mahnung – in Sinzig wie in ganz Deutschland. Die Zerstörung der jüdischen Synagoge im Jahr 1938 bleibt ein Mahnmal unserer Geschichte. Dass nun, 87 Jahre später, am selben Tag das Denkmal der jüdischen Gemeinde geschändet wurde, erschüttert mich zutiefst“, erklärt Reiner Friedsam, Ortsvorsteher von Sinzig. „Diese Tat ist ein Angriff auf unsere Erinnerungskultur und auf die Werte, für die unsere Stadt steht: Respekt, Toleranz und ein friedliches Miteinander. Wir dürfen nicht zulassen, dass solche Zeichen der Menschenverachtung Raum gewinnen. Sinzig steht zusammen gegen Hass und für ein würdiges Gedenken.“
Ein Zeichen dafür wird auch die Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag, 16. November, nach dem Festhochamt in St. Peter, gegen 12 Uhr am Löwe-Denkmal, sein. „Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, gemeinsam ein Zeichen der Solidarität und des Erinnerns zu setzen.“
Pressemitteilung
Ortsvorsteher Reiner Friedsam
Weitere Themen
Artikel melden
Regelverstöße an Wertstoffsammelstellen – ein Spiegel gesellschaftlicher Verantwortungslosigkeit
- Boomerang : Ein Problem unserer modernen inclusions Gesellschaft. Einer der die Bestimmungen nicht kennt oder der sie nicht akzeptiert fängt damit an und viele andere folgen dem Negativbeispiel. Abhilfe - Videoüberwachung mit Gesichtserkennung.
„Einzig-Art-ich“ Vernissage der Erpeler Vorschulkinder begeistert Gäste
- Peter Heinrichs : Ein sehr ausführlicher Bericht über eine so wunderbare Sache. Ich bin sehr stolz auf meine Tochter Anna Fraser.
Heimatcheck: Weniger Tempo bei Bad Bodendorfer Schule und Kita gewünscht
- K. Schmidt: Wer diese Örtlichkeiten kennt, weiß, dass sich die Verkehrssicherheit nicht durch andere Geschwindigkeitsregelungen verbessern würde, sondern praktisch einzig durch anderes Verhalten der "Elterntaxis"....
Polizei sucht nach Unfallfahrer
B260: Audifahrer hinterlässt Trümmerfeld und flüchtet zu Fuß
Lahnstein. Am Abend des 23. Januar gegen 21 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der B260 in Höhe des Parkplatzes „Ruppertsklamm“.
Weiterlesen
Polizei rechnet mit erheblichen Verkehrseinschränkungen im Laufe des Tages
Prokurdische Demos in Köln: Über 10.000 Demonstrierende erwartet
Köln. Die Polizei Köln bereitet sich für den heutigen Samstag (24. Januar) auf mehrere Versammlungen in der Innenstadt vor. Aufgrund der inzwischen stark gestiegenen Zahl der erwarteten Teilnehmenden muss zwischen 12 und 20 Uhr mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden.
Weiterlesen
Autofahrer wollte E-Scooter überholen
Missglücktes Überholmanöver auf der L253: 79-Jähriger kracht frontal in Gegenverkehr
Erpel. Auf der L253 zwischen Linz Kretzhaus und Bad Honnef Rottbitze kam es gegen 14 Uhr zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW. Im Zuge der Verkehrsunfallaufnahme konnte ermittelt werden, dass ein aus Rottbitze kommender Jaguar einen in gleicher Richtung fahrenden E-Scooter überholte. Dabei übersah er den ihm entgegenkommenden VW Golf.
Weiterlesen
