Allgemeine Berichte | 22.02.2023

Einnahmen von Adventstreffen in Oedingen wurden gespendet

1000 Euro an Palliativ-Station übergeben

Hans-Willi Jungbluth, Ulrike Grüner, Olaf Wulf, Isabel Atzl. Foto: Michi Peters

Oedingen. Das inzwischen etablierte Adventstreffen in der Ortsgemeinde Oedingen, veranstaltet von einheimischen Vereinen und Gruppierungen, erfreut sich jährlich steigend an Beliebtheit und somit auch an Teilnehmern und Umsatz. Die Verantwortlichen haben im Vorfeld der Veranstaltung entschieden, den gesamten Einnahmebetrag zu spenden. Neben Unterstützungen für den internen Sektor, haben die Organisatoren des Ortsfestes aber auch immer wieder das Umfeld, und somit auch die caritativen Zwecke im Auge. Hierzu fand jüngst ein Übergabetermin, mit dem stolzen Betrag von 1000 Euro auf der Palliativstation im Verbundkrankenhaus Linz-Remagen „Maria Stern“ in Remagen, statt. Für die Ortschaft Oedingen waren der Ortsvorsteher Olaf Wulf und sein Stellvertreter Hans-Willi Jungbluth zugegen, die Stationsärztin Frau Dr. Ulrike Grüner, und die pfleg. Leitung Frau Isabel Atzl, nahmen den Geldbetrag dankend entgegen. Darüber hinaus vernahmen die beiden Ortsvertreter aber auch unheimlich viel Input aus dem Stationsleben mit Aufenthalt und Teamarbeit, der Palliativmedizin generell bis hin zu der Unterscheidung der Palliativstation und dem Hospiz. „Ein unheimlich nettes Gespräch, gepaart mit wahnsinnig viel Information und Wissen rund um diese oft verschwiegen behandelte, sensible Thematik. Neben medizinischer Aufklärung war man bereit auch die mentale Problematik sowie die organisatorischen Abläufe zu erläutern. Wir bekamen Einblicke in sämtliche Bereiche und freuen uns nun, dies als Multiplikatoren in unseren Reihen, im Ort, im Verein weitergeben zu können. Toll, dass es so eine Einrichtung gibt“, zeigten sich Wulf und Jungbluth unisono positiv. „Im Gespräch war kein Zeitdruck und man merkte mit wieviel Herzblut und Einsatz hier für den Patienten gearbeitet wird. Uns wurde klar, dass wir Oedinger in das richtige Unterfangen gespendet haben und stehen zu 100 % Prozent dahinter“, so Wulf.

Es besteht die Hoffnung, dass dies im Sinne der erkrankten Patienten auch in Zukunft geschehen kann und aus sämtlichen Institutionen bekräftigt wird. Manchmal sind es nur banale und für den gesunden Menschen kaum auffallende Dinge, weil „normal“, mit denen man dem erkrankten Menschen Hilfe und Freude „spenden“ kann. Die finanziellen Mittel müssen aber da sein.

Hans-Willi Jungbluth, Ulrike Grüner, Olaf Wulf, Isabel Atzl. Foto: Michi Peters

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