Allgemeine Berichte | 03.11.2025

2. Lützeler Geschichtsfest

200 Jahre Migration in Lützel

Lützel. Am 16. November 2025 lädt die Geschichts-AG von LützelAktiv e.V. zum zweiten Lützeler Geschichtsfest in die Goethe-Realschule plus, Brenderweg 123, ein. Unter dem Motto „200 Jahre Migration in Lützel“ zeigt die AG Geschichte eine eindrucksvolle Ausstellung über Menschen, die zwischen 1814 und 1969 nach Lützel kamen – und den Stadtteil bis heute prägen.

Sechs Biografien stehen exemplarisch für viele: Daniel August Hoffmann (1814, Polen), Julie Köttlitz (1857, Ostpreußen), Max Schaubach (1867 , Thüringen), Wilhelm Stöppler (1895, Hessen), Paul und Elisabeth Seul (1935 Metzger, Eifel - Mosel) sowie Hüseyin und Naciye Duranlar (1969, Türkei).

Ihre Geschichten erzählen von Neuanfängen, Heimat und Zusammenhalt – Themen, die bis heute aktuell sind.

Das Geschichtsfest ist ein Gemeinschaftsprojekt, das zeigt, wie gemeinsames Planen, Vorbereiten und Gestalten Menschen verbindet. Jung und Alt wirken gleichermaßen mit – auf der Bühne, hinter den Kulissen und in der Organisation.

Das Programm beginnt um 15.00 Uhr mit der Begrüßung und Ausstellungseröffnung, um 15.30 Uhr folgt das Bühnenschauspiel „Die Petition 1886“, das eine fast wahre Begebenheit aus der Lützeler Geschichte aufgreift. Um 17.00 Uhr schließt eine humorvolle Lesung „Der Hausbursche vom Metzger Hammermann“ den Nachmittag ab. Für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt.

Die Schauspielgruppe von LützelAktiv zeigt sich dabei deutlich verjüngt: Lion Krejsa, Melissa Borchard, Klaus Götz, Hans-Werner Seul, Mahmud Ciab. Renate Weber, Marcia Fiedler, Werner Weber, Renate Graf, Kurt Vogel.

Mit dem Geschichtsfest möchte LützelAktiv e.V. verdeutlichen, dass Migration kein neues Thema in Lützel ist, sondern seit jeher zum Wesen des Stadtteils gehört.

„Lützel hat eine besondere Geschichte“, erklärt Vereinsvorsitzender Werner Weber. „Über hundert Jahre lang durfte hier – bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts – gar nicht gebaut werden. Erst um 1850 setzte eine stärkere Besiedlung ein. Deshalb kann in Lützel kaum jemand auf eine mehr als 150 Jahre alte Familientradition im Stadtteil zurückblicken. Eigentlich haben alle, direkt oder über ihre Vorfahren, irgendwann einmal den Weg über die Einwanderung hierher gefunden.“

Weitere Informationen und alle vorgestellten Geschichten sind ab dem 20. November 2025 online nachzulesen unter www.luetzelaktiv.de/historie.

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Kommentare
04.11.202510:56 Uhr
Boomerang

Die " Migranten" von vor 1969 kann man getrost aussen vor lassen. Es waren Menschen aus ehemals deutschen Gebieten,aus unserem Kulturkreis und mit unserer Religion. Sie haben keine Subkultur mit eigenen Regeln, Läden, Kirchen und sozialen Strukturen geschaffen sondern sich perfekt integriert. Als ehemaliger Bewohner erlebe ich Lützel heute als Ort mit zig verschiedenen Nationen,der mit den Europäischen Gepflogenheiten wenig zu tun hat. Die Gesamtschule im Brenderweg ist eine Problemschule und am Stadtbild fände Merz viel Bestätigung.

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