Allgemeine Berichte | 01.06.2024

Bilanz zum Start des 24h-Rennens

24h-Rennen: Feuerwerk in der Startphase

Foto: ADAC Nordrhein Sportpresse Pro Motion GmbH

Nürburgring. Kevin Estre im Fanliebling „Grello“, Augusto Farfus im #99 Rowe-BMW und vor allem Daniel Harper im #72 RMG-BMW haben der 52. Auflage der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring in der ersten Stunde ihren Stempel aufgedrückt. Während sich Estre und Farfus ein heißes Duell um die Spitze lieferten, erlebte Harper eine Achterbahnfahrt. Wegen einer falschen Reifenwahl musste er noch vor dem Start seine Pole-Position kampflos aufgeben, flog aber im Anschluss mit Regenreifen spektakulär durchs Feld und war nach knapp einer Stunde schon wieder Dritter.

Kurz vor Beginn der Einführungsrunde begann es an verschiedenen Stellen der Strecke zu regnen. Während Harper auf profillosen Trockenreifen blieb, wechselten seine direkten Verfolger schnell noch auf Regenreifen, bevor Walter Hornung die erste Startgruppe mit der Grünen Flagge auf die Reise in die „Grüne Hölle“ schickte. Für Harpers Team war es die falsche Entscheidung, denn noch vor der Freigabe des Rennens steuerte der Brite die Box an und ließ ebenfalls Regenreifen aufziehen, was ihn zunächst auf Platz 21 zurückwarf.

An der Spitze behauptete Estre im #911 Manthey-Porsche die kampflos übernommene Führung gegen Maro Engel im #130 Getspeed-Mercedes-AMG und Farfus im #99 Rowe-BMW, der von Startplatz sieben nach vorne gekommen war. Noch auf der Grand-Prix-Strecke übernahm Engel die Führung und führte das Feld zum ersten Mal auf die Nordschleife hinaus. Allerdings ging dort auch bei ihm der Reifenpoker nicht auf, denn mit handgeschnittenen Slicks wurde Engel im weiteren Verlauf der ersten Runde bis auf Rang 24 durchgereicht und holte sich danach auch Regenreifen.

Vorne lieferten sich dagegen Estre und Farfus ein Privat-Duell häufig im Abstand von weniger als einer Sekunde, tauschten viermal die Führung und hatten nach vier Runden bereits 37 Sekunden Vorsprung auf den Drittplatzierten Frank Stippler im #16 Scherer-Audi. In dessen Rückspiegel tauchte allerdings schon wieder Harper auf, der sich mit einer fantastischen Aufholjagd wieder auf Tuchfühlung zur Spitze herangekämpft hatte.

„Die Unterstützung der Fans ist in diesem Jahr wieder einmal enorm. Wir freuen uns riesig über die vielen Besucher, die oft schon seit Wochenbeginn hier an der Nordschleife campieren und sich ihre Laune auch von Regenwetter und vollen Straßen rund um den Ring nicht haben verderben lassen. Wir wissen, dass wir in diesem Jahr ein paar Kompromisse bei den Parkplätzen eingehen mussten, und bedanken uns bei den Fans herzlich für ihre Geduld“, sagte Rennleiter Walter Hornung.

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