Hohenleimbach: Fahrbahn wird erneuert
25.03.: B 412: Start der Sanierung im März 2026
Hohenleimbach. Am 25. März 2026 beginnen die Arbeiten zur Fahrbahnsanierung auf der B 412 bei Hohenleimbach. Der betroffene Abschnitt erstreckt sich von der Einmündung der K 23 bei Jammelshofen bis zu einem Wirtschaftsweg bei Lederbach. Im Rahmen der Maßnahme werden die bestehenden Asphaltschichten bis zu einer Tiefe von etwa 12 cm abgefräst und durch neue Asphaltbinder- und Deckschichten ersetzt. Die Sanierung umfasst die gesamte Fahrbahn inklusive der Seitenstreifen. Zwischen der Dorfstraße in Hohenleimbach und dem Bauende wird nur die oberste, etwa 4 cm starke Deckschicht erneuert. Derzeit laufen noch die Planungen für den Umbau dieses Knotenpunktes. Aufgrund der notwendigen Grundstückserwerbungen und der Genehmigungen für das Baurecht, insbesondere in den Bereichen Naturschutz und Wasserwirtschaft, kann momentan kein genauer Termin für den Baubeginn genannt werden. Das Projekt wird jedoch unabhängig von den aktuellen Arbeiten weiter intensiv beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) bearbeitet.
Die Fahrbahnsanierung erfolgt in vier Bauabschnitten. In den ersten beiden Abschnitten wird eine Einbahnregelung eingerichtet: Der Verkehr in Richtung A 61 wird am Baufeld vorbeigeführt, während die Gegenrichtung ab Kempenich über die L 83, K 15 und L 10 umgeleitet wird. Ein Teil der Arbeiten wird während der Osterferien vom 30. März bis zum 10. April 2026 durchgeführt. Die folgenden Bauabschnitte zwischen der L 10 und der Einmündung Jammelshofen werden je nach Baufortschritt unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelregelung durchgeführt. Aktuelle Informationen zur jeweiligen Verkehrsführung können kurz vor Beginn der Maßnahme dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.
Vor dem Hintergrund des bevorstehenden 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring wird die Maßnahme spätestens Ende der 19. Kalenderwoche abgeschlossen sein. Ziel der Maßnahme ist die Substanzerhaltung der Fahrbahn. Das Verkehrsaufkommen auf der B 412 beträgt rund 5.447 Fahrzeuge pro 24 Stunden, mit einem Schwerverkehrsanteil von etwa 6 Prozent. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf etwa 1,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Nach Abschluss einer öffentlichen Ausschreibung und Vergabe übernimmt die Firma Christoph Schnorpfeil aus Trier die Arbeiten. Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Beachtung für die notwendige Baumaßnahme, auch wenn diese mit Einschränkungen im Verkehrsablauf verbunden ist.
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symbolbild Foto: Jan Eric Gottweiss - stock.adobe.com
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