„O‘zapft is“ auch an der Ahr
50 Jahre blau-weiße Gaudi in Insul
Insul. Als das erste Mal vor 50 Jahren die Worte „O‘zapft is“ über die Ahr-Wiesen hallten, ahnte sicherlich noch niemand, welche Erfolgsgeschichte die gerade eröffnete Veranstaltung in dem folgenden halben Jahrhundert nehmen würde.
Seit 1972 hat sich das Fest des Junggesellenvereins Insul mit seinem Konzept von original bayerischen Speisen und Getränken bis hin zur Stimmungsmusik mit Künstlern, die sich auch schon auf dem Münchener Oktoberfest einen Namen gemacht haben, zu einer der traditionsreichsten Veranstaltungen im nördlichen Rheinland-Pfalz entwickelt.
Schon seit 1962 hatte der Junggesellenverein im Herbst zu einem Fest geladen, aber erst unter der Federführung von Paul Assenmacher setzte man seit 1972 auf den bis heute erhaltenen Ablauf der Veranstaltung.
So begann auch am Freitag die 50. Ausgabe des Oktoberfestes ihr Opening mit dem Fassanstich. Den musikalischen Auftakt übernahmen wie in den Jahren zuvor auch in diesem Jahr die Uedelhovener Dorfmusikanten mit Egerländer- und Oberkrainer-Musik. Ab 21.30 Uhr heizte dann die Band Grabenland Buam aus Osttirol den Gästen im blau-weiß geschmückten Festzelt auf den Ahrwiesen so richtig ein. Mit Ohrwürmern aus dem Karneval und vom Ballermann hatten die fünf Profimusiker schnell die Stimmung angeheizt, sodass das ganze Zelt schunkelte und tanzte.
Der Samstagabend startete mit dem Insuler Blasorchester, da die Gruppe Kult(o)ur im Ahrtal absagen musste. Als Hauptakt folgten die Schilcherlandbuam. Die junge und dynamische Band aus der Steiermark ließ mit ihrem Repertoire aus traditioneller Volksmusik, Musik der Oberkrainer, Schlager, Austro-Pop und Rock keine Zweifel daran aufkommen, dass auch das 50. Oktoberfest seinem Ruf wieder gerecht wurde, ein Garant für beste Partystimmung zu sein.
Am Sonntag sorgte dann erneut bei freiem Eintritt das heimische Blasorchester ab 11 Uhr für die musikalische Unterhaltung beim Frühschoppen.
Ab 14.30 Uhr bewegte sich dann wieder der bunte und fröhliche Erntedank- und Trachtenumzug durch den Ort, der immer wieder zu den Höhepunkten des Oktoberfestes in Insul zählt. Auch in diesem Jahr zeigte sich der Umzug als eine äußerst farbenfrohe Veranstaltung. Zwischen den in Dirndl und Lederhosen gekleideten Akteuren der zahlreichen Fußgruppen immer wieder prachtvoll zum Thema Erntedank und zum 50. Jubiläum geschmückte Wagen. Für Stimmung am Wegesrand und bei den Akteuren sorgten zahlreiche im Zug verteilte Musikgruppen, zu denen die Harmonie Philomena aus Holland, das Tambourkorps „Germania“ Schuld, der Musikverein Hümmel sowie die Blaskapellen aus Hönningen und Kesseling zählten. Rund 45 Minuten lang begeisterten die Mitwirkenden die trotz herbstlicher Witterung zahlreichen Zuschauer an dem Wegesrand.
Nach dem Festzug übernahmen dann die Schilehrer, zum Abschluss noch einmal die Aufgabe, die Stimmung auf den Siedepunkt zu bringen. Seit rund 37 Jahren gehören Günter Mussack, Hans Unterweger Leo Pfurtschellert aus dem Stubaital fast schon zum Inventar der Veranstaltung, und somit war es auch nicht verwunderlich, dass die Musiker mit ihrer Insuler-Oktoberfest-Erfahrung das Fest stimmungsvoll beendeten. BURG
Immer wieder reichten die Mitwirkenden den Zuschauern kleine Snacks. Foto: .
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