Allgemeine Berichte | 25.05.2020, 10:51 Uhr

Togo-Hilfe e.V.

AGERTO-Standorte mit Hygiene- und Schutzmaßnahmen ausgestattet

Um unterstützend zur Seite zu stehen, stellte die Togo-Hilfe e.V. finanzielle Mittel zur Verfügung womit die drei AGERTO-Standorte mit Hygiene- und Schutzmaßnahmen ausgestattet wurden. Dazu gehören Händedesinfektionsmittel, Schutzmasken und kleine Händewaschanlagen, bestehend aus Eimern mit Hahn und Seife.Foto: privat
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Region. Tagtäglich gibt es zahlreiche neue Informationen zum Corona-Virus. Selten wird dabei über die entlegensten und ärmsten Länder berichtet. Wir möchten Ihnen einen Einblick gewähren, wie sich das Leben durch das Virus in dem westafrikanischen Land Togo verändert hat.

Bereits vor Wochen schickte Michael F. Firmenich, Vorsitzender des Rheinbacher Vereins Togo-Hilfe e.V., hygienische Maßnahmen zur Vorbeugung einer Infektion an seinen Koordinator nach Togo.

Unter anderem handelt es sich um einfache Tipps für den Alltag, die man sich einfach merken kann, wie zum Beispiel beim Händewaschen die Melodie von „Happy Birthday“ zweimal zu summen.

Außerdem wurden Schnittmuster für die Herstellung von Mund- und Nasenschutzmasken in das Ausbildungszentrum AGERTO geschickt, welche die Näherinnen bereits erfolgreich nutzten und zahlreiche Masken nähten. Doch auch hier lauern einige Tücken. Um Masken herzustellen wird Stoff benötigt, der nur auf einem großen Markt besorgt werden kann. Auf den Märkten in Togo tummeln sich für gewöhnlich große Menschenansammlungen und die gängigen Hygienemaßnahmen werden bisher nur von wenigen eingehalten. Folglich besteht auch hier ein hohes Infektionsrisiko. Um unterstützend zur Seite zu stehen, stellte die Togo-Hilfe e.V. finanzielle Mittel zur Verfügung womit die drei AGERTO-Standorte mit Hygiene- und Schutzmaßnahmen ausgestattet wurden. Dazu gehören Händedesinfektionsmittel, Schutzmasken und kleine Händewaschanlagen, bestehend aus Eimern mit Hahn und Seife(siehe Foto).

Ein weiteres Themengebiet, dem sich der Verein in Togo widmet sind Sozialpatenschaften. Aktuell gibt es hiervon insgesamt 19: acht Schulkinder, vier Studenten und drei Auszubildende bei AGERTO, wozu ein gehörloses Mädchen gehört, das eine Ausbildung zur Schneiderin macht.

Durch eine Betreuerin vor Ort steht die Togo-Hilfe in ständigem Kontakt und Austausch zu den Patenkindern. Jedes Jahr werden die Familien besucht, um sich ein Bild von der aktuellen Situation zu machen und benötigte Materialien zu besorgen. Auch den Patenkindern wurden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um für ausreichend Hygienemittel zu sorgen. Ein Bericht über die Verteilung dieser Maßnahmen folgt in Kürze.

Ermöglicht werden kann diese Hilfestellung nur durch Spendengelder, da die staatliche Versorgung leider nicht ausreichend ist.

SpendenkontoTogo-Hilfe: Raiffeisenbank Voreifel eG, IBAN: DE41 3706 9627 0022 2220 23, BIC: GENODED1RBC.

Tipp: Für das Finanzamt reicht es, wenn auf dem Kontoauszug „Spende“ steht (bis zu einem Betrag von 200 Euro). So kann Papier und Porto gespart werden.

Bei Geldspenden ab 200 Euro besteht die Möglichkeit, eine Spendenquittung zu erhalten. So ist es Ihnen möglich, die Spenden im Nachhinein steuerlich abzusetzen. Bitte denken Sie bei Überweisungen daran, Ihren Namen und Ihre Anschrift auf die Banküberweisung bei Verwendungszweck mit anzugeben.

Carina Sesterheim

Um unterstützend zur Seite zu stehen, stellte die Togo-Hilfe e.V. finanzielle Mittel zur Verfügung womit die drei AGERTO-Standorte mit Hygiene- und Schutzmaßnahmen ausgestattet wurden. Dazu gehören Händedesinfektionsmittel, Schutzmasken und kleine Händewaschanlagen, bestehend aus Eimern mit Hahn und Seife.Foto: privat

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